Ein Film, der zeigt, wie schnell eine ganz normale Situation heutzutage in einen Riesenstreit mit all unseren Vorurteilen und Klischees ausufern kann. Trotzdem sehr unterhaltsam … (Foto © 2025 Studiocanal GmbH / Daniel Gottschalk / Constantin Film Österreich)
Harpe Kerkeling ist der Präsident eine Tennisclubs, in dem eigentlich die Harmonie unter den Mitgliedern an erster Stelle steht und der gerade mit einem Mixdoppel große sportliche Erfolge gefeiert hat.

(Foto © 2025 Studiocanal GmbH / Daniel Gottschalk / Constantin Film Österreich)
Im Rahmen einer Mitgliederversammlung soll nun – unter anderem – über die Anschaffung eines neuen Grills abgestimmt werden. Größer und moderner soll dieser werden, da das Clubfest immer ausgezeichnet besucht ist und die Wartezeit auf die Bratwürste verringert werden soll.

Eigentlich will er gar keinen Grill
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Doch dann gibt es von der Partnerin des erfolgreichen Mixdoppels einen Vorschlag: Auch einen Grill für das einzige „türkische“ Mitglied des Vereins anzuschaffen, da gläubige Muslime Ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen dürfen.

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Obwohl der „Türke“ zunächst ablehnt und auch betont, dass er eigentlich schon lange Zeit deutscher Staatsbürger ist, beginnt der Streit zusätzlich zu eskalieren, als er anbietet für die Grillerei seinen eigenen Grill von zuhause mitzubringen. Wäre dieses Modell dann doch größer als jener, den der Verein gerade anschaffen möchte – und das geht gar nicht!

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Alle Vorurteile und Klischees kommen nun auf den Tisch: gegenüber Türken und Deutschen, Männer und Frauen, Alt und Jung, Selbstverwirklichung und Karrierestreben.

Herrlich gespielt unter anderem von Harpe Kerkeling als Vereinspräsident Heribert Bräsemann, Christoph Maria Herbst als Torsten Pfaff (Ehemann der erfolgreichen Doppelspielerin), Anja Knauer als Melanie Pfaff und Fahri Yardim als Erol Oturan, der sich als „Türke“ plötzlich an den Pranger gestellt fühlt und fühlen muss. Super auch Gaby Dohm als Elisabeth Scholz, die ihren Sohn Matthias, gespielt von Friedrich Mücke gerne als Vereinspräsidenten sehen würde.

Ein Film, der unterhält und doch zum Nachdenken einlädt: über die Integration, unsere Vorurteile unsere Klischees. Sehenswert!

Seit 15.1.2026 im Kino...