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Wer bis zum 1.11.2026 Schloss Miramare besucht, kann sich noch von der Sammelleidenschaft des Erzherzogs für ägyptische Artefakte überzeugen.

In den ehemaligen Reitställen des Schlosses sind über hundert Artefakte, davon 60 aus dem Kunsthistorischen Museum Wien, die die Entstehung und die Geschichte seiner Sammlung ägyptischer Altertümer erzählen, zu sehen.

Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung

Seit der Überführung dieser Bestände aus Schloss Miramare nach Wien 1883 sind 143 Jahre vergangen. Ein Großteil der Objekte wird seit der Eröffnung des Kunsthistorischen Museums im Jahre 1891 in der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung aufbewahrt und gezeigt.

Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung

Nun kehre ein bedeutender Teil der Sammlung nach Triest zurück, wobei auch wichtige Leihgaben des Civico Museo d’Antichità J.J. Winckelmann gezeigt werden.

Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung

Im Mittelpunkt der Schau steht das große Interesse von Erzherzog Maximilian für die Ägyptologie sowie deren Bedeutung im kulturellen und wissenschaftlichen Umfeld im Triest des 19. Jahrhunderts.

Eine Sphinx zieht ihn an. Maximilian von Habsburg und die ägyptischen Sammlungen zwischen Triest und Wien.
Eine Sphinx zieht ihn an.
Maximilian von Habsburg und die ägyptischen Sammlungen zwischen Triest und Wien.

Dank der guten Zusammenarbeit und der tiefen kulturellen Bindungen zwischen Wien und Triest war es möglich die Sammlung des Erzherzogs temporär wieder zu vereinen, die Entstehung seiner Sammlung zu zeigen und an seine Visionen eines modernen Museums anzuknüpfen.

Eine Sphinx zieht ihn an. Maximilian von Habsburg und die ägyptischen Sammlungen zwischen Triest und Wien.
Eine Sphinx zieht ihn an.
Maximilian von Habsburg und die ägyptischen Sammlungen zwischen Triest und Wien.

Der Ausstellungsrundgang zeigt die Geschichte des Sammelns und den Wandel im Umgang mit Altertümern: von Prestigeobjekten für den privaten Gebrauch und Genuss hin zu Kulturgütern als gemeinsames Erbe, bestimmt für Wissen, Schutz und öffentliche Nutzung.

Eine Sphinx zieht ihn an. Maximilian von Habsburg und die ägyptischen Sammlungen zwischen Triest und Wien.
Eine Sphinx zieht ihn an.
Maximilian von Habsburg und die ägyptischen Sammlungen zwischen Triest und Wien.

Beim Rundgang durch die Ausstellung solltet ihr ebenfalls einige Zeit einplanen, aber sie ist unbedingt sehenswert. Von riesigen Füßen, die einen fast zu zermalmen scheinen, bis zu zarten, filigranen Objekten, die verschiedene Gottheiten symbolisieren, beeindruckenden Wandzeichnungen und Mumien und kunstvoll bemalte Sarkophage bietet die Ausstellung viel Beeindruckendes.

Ausstellungsansicht (Foto © Fabio Parenzan)
Ausstellungsansicht (Foto © Fabio Parenzan)

Schon beim Betreten des Museums fühlt man sich in eine andere Welt versetzt – und das wird man ja auch.
Sehenswert.

Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung

Tickets für die Ausstellung und das Schloss könnt ihr online kaufen: https://miramare.cultura.gov.it/de/tickets/. Mit der FVGCard ist der Eintritt frei.

Fliegender Ba-Vogel (Foto © KHM Museumsverband)
Fliegender Ba-Vogel (Foto © KHM Museumsverband)

Weitere Informationen über die Ausstellung findet ihr hier 


Una Sfinge l’attrae. Massimiliano d’Asburgo e le collezioni egizie tra Trieste e Vienna.
bis 1.11.2026
Scuderie del Castello di Miramare
34151 Triest
Viale Miramare
+39 040 989 2028
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