Gert Weihsmann: Wiener Lied

Es ist der zweite Krimi von Gert Weihsmann, in dem Kommissar Harald Selikovsky ermittelt.

Warum wurde der Junge mit dem Asperger-Syndrom ermordet?

Diesmal muss Selikovsky nicht nach Tirol, sondern kann in Wien ermitteln. Am Sankt Marxer Friedhof, der eigentlich in eine Parkanlage umgestaltet wurde, wird ein toter Jugendlicher gefunden.

Bald stellt sich heraus, dass er sich nicht selbst das Leben genommen hat, sondern ermordet wurde. Selikovsky beginnt zu ermitteln und bald erfährt der Leser, dass der Kommissar nicht nur einen Sohn hat, der neben seinem Studium in einer Hotelbar Klavier spielt, sondern dass dieser auch den Toten gut gekannt hat.

Alexander, der Tote, war ein außergewöhnlicher Junge: er litt am Asperger-Syndrom, hatte kaum Freunde, aber war am Klavier und beim Komponieren ein Genie. Während der Ermittlungen lernt Selikovsky nicht nur einige äußerst schräge Typen kennen, sondern muss sich noch mit einigen „Nachfolge“-Morden auseinandersetzen bis sich schließlich herausstellt, dass das Motiv des ersten Mordes mit einer Wette zusammenhängt: Eine Totenmesse bis zum 24. Dezember zu schreiben.

Diese Wette hatte Alexander angenommen, doch wer hat diese Messe beauftragt? War er der Mörder? Kann es sein, dass Selikovsky ihn sogar kennt?

Ein Krimi, der tief in die dunklen Seiten der Menschheit eintaucht, der auch vom Unverständnis erzählt, das Menschen entgegengebracht wird, die anders als die Norm sind. Eine Krimi, der diesmal auch viel über den Kommissar und sein Umfeld erzählt und der am Ende eine unerwartete Wendung nimmt.

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