Peter Wehle: Auge um Auge, Mord um Mord

Ich mag Krimis mit Lokalkolorit und mit historischem Touch.

Hier sind die Ritter unterwegs - doch wer ist ihr Auftraggeber

Obwohl es ein Wien-Krimi ist, schließt er auch ein bisschen das Umland ein. Und die Historie erstreckt sich mehr oder weniger auf die Mörder. Die treten nämlich in Ritterkostümen zu Raubzügen an.

Was am Anfang recht witzig und gemächlich beginnt, wird bald zum blutigen Ernst: zuerst schreckt eine Gruppe in Ritterrüstung und hoch zu Ross ein Pensionisten-Ehepaar und raubt es aus.

Doch bereits bei ihrem nächsten Auftritt gibt es einen Toten. Ist diesmal beim Überfall „nur“ etwas schief gegangen? Oder war der Überfall eigentlich nur ein Training für den Mord? Wohin konnten die „Ritter“ so schnell verschwinden? Wo stellen sie die Pferde unter?

Fragen über Fragen die Hofrat Magister Ludwig Halb mit seinem Team beantworten muss. Step by step versucht er Licht in die dunklen Machenschaften zu bringen. Doch da wird auch noch seine Verlobte entführt. Hat ihre Vergangenheit vielleicht auch etwas mit den Morden zu tun?

Ein unterhaltsam geschriebener Krimi, ideal für verregnete Wochenenden. Spannend, da man nicht so schnell dahinterkommt, wer wirklich der Bösewicht ist.

Ich hätte allerdings gerne, dass der Herr Hofrat den Namen seiner Gattin bei der Heirat annimmt. Das Wort „Halb“ mitten im Satz, wenn auch groß geschrieben, irritiert mich manchmal 😊

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