Peter Glanninger: Blutgrund

Auch in St. Pölten passieren seltsame Machenschaften – ein Krimi, der uns zwar durch St. Pölten führt, aber überall passieren könnte.

Dieses Mal wird in St. Pölten gemordet und ermittelt

Es geht um Korruption, Gier, Spekulation.

In St. Pölten wird ein Wanderarbeiter von Unbekannten niedergeschlagen und schwer verletzt. Die Polizeiermittlungen stocken: war es ein fremdenfeindliches Motiv? Ein simpler Raubmord?

Doch zu viele Fragen sind offen und obwohl der Fall schon zu den Akten gelegt werden soll, bohrt der Kriminalbeamte Thomas Radek mit seinem Kollegen weiter. Dann passiert ein weiterer Mord an einem Journalisten. Zuerst sieht es so aus, als ob dieser keine Verbindung zu dem rumänischen Wanderarbeiter gehabt hätte, wieder wird an einen Raubmord gedacht, doch auch in die Wohnung des Journalisten wird eingebrochen.

Bald mehren sich die Hinweise, dass beide Verbrechen zusammenhängen. Und ein dritter im Bunde wird gefunden, der Wanderarbeitern zu gerechter Bezahlung und menschenwürdiger Behandlung verhelfen möchte und mit beiden Kontakt hatte.

Radek recherchiert mit der Schwester des Toten weiter und taucht in einen Strudel aus Korruption, Gier und Spekulation ein, die in hohe politische Kreise in St. Pölten führt. 

Spannend zu lesen und leider vorstellbar, dass diese Machenschaften existieren. Nicht nur in St. Pölten. Dennoch ein optimales Buch zur Entspannung am Strand oder an einem Regentag.

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