Konrad K.L. Rippmann: Lavendelmord
Auch in der schönen Landschaft der Provence wird gemordet.
Mit diesem Krimi kamen bei mir wieder die Erinnerungen an Nizza und die Parfüm-Hauptstadt Grasse zurück – und dann wird auch noch mein Lieblings-Parfum-Hersteller Fragonard erwähnt.
Es ist schon Jahrzehnte her, dass ich Nizza im Rahmen eines Französisch-Kurses besucht habe, aber dieser Krimi hat mich sofort wieder zurückgebracht. Herrlich …
Natürlich spielt die Parfümherstellung in der Geschichte eine Rolle. Kommissarin Cleo St. Clair übernimmt die Leitung der Mordkommission in Nizza und kehrt mit ihren Zwillingen in ihre Heimat zurück. Hier lebt ihre Familie, die zu den größten Parfümherstellern gehört und die gerne gesehen hätte, dass die einzige Tochter diese weiterführt und nicht in den Polizeidienst eintritt.
Während Cleo noch mit einigen Mitgliedern in ihrem neuen Team um Anerkennung kämpft und beginnt sich in den Staatsanwalt zu verlieben, passiert auch schon der erste Mord. Ausgerechnet die Chefparfümeurin ihres Elternhauses wird ermordet. Während ihr Rivale schnell den Mörder gefunden hat, glaubt Cleo nicht an seine Theorie und ermittelt weiter.
Ihre „Nase“ wird unterstützt durch die Polizei-Pathologin, die in Mund, Nase und Lunge Lavendelblüten findet. Was haben diese zu bedeuten und wie sind sie dort hingekommen?
Da Cleo nicht von der Täterschaft des verhafteten Drogendealers überzeugt ist, ermittelt sie auf eigene Faust weiter. Bei einem Ausflug mit ihren Töchtern in einem Kloster, das die Fabrik ihrer Eltern mit Lavendel beliefert, machen ihre Zwillinge eine bedeutsame Entdeckung.
Ein super Krimi, den ich nicht aus der Hand legen konnte und wollte und der mich wunderbar wieder in die Erinnerungen an meinen eigenen Nizza-Aufenthalt eintauchen ließ. Vielleicht sollte ich dort auch wieder einmal hinreisen …



