Klaudia Blasl: Gärten, Gift und tote Männer

Ich liebe Krimis – und ich kenne niemanden, der so hintergründig mit Pflanzen mordet wie Klaudia Blasl.

Klaudia Blasl: Gärten, Gift und tote Männer

Endlich ist wieder ein echter, schön langer Krimi von Klaudia Blasl erschienen – und wie immer lernt der Leser eine Menge über Pflanzen, meistens Giftpflanzen. Diesmal geht es im idyllischen Oberdistelbrunn, das auch im Burgenland oder der Steiermark liegen könnte, den Männern giftmäßig an den Kragen. 

Selbst Hühner werden ebenso wenig wie ihr „trinkfester“ Besitzer nicht verschont, der Pfarrer des Ortes verschwindet, ein Rosenölfabrikant segnet das Zeitliche und dann gerät auch noch der Neffe der Erzählerin Pauline unter Mordverdacht – denn auch sein Freund weilt nicht mehr unter den Lebenden.

Wie es scheint, überblickt der griesgrämige und überhebliche Kommissar des Landeskriminalamt diese Situation nicht, obwohl ihm Pauline eigentlich von Anfang an ihre Pflanzenkenntnisse zur Verfügung stellt und gleich auf Giftmorde tippt.

Schließlich gerät aber auch sie zuerst unter Verdacht und dann in Lebensgefahr.

Köstlich wie immer die Sprache, spannend die Erzählung, ich hoffe Pauline „ermittelt“ weiter …

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