Günter Neuwirth: Mord an der Weinstraße
Günter Neuwirth ist ein Tausendsassa – ob es nun seine historischen Romane über Triest sind oder der hier vorliegende Krimi aus der Steiermark. Er ist in vielen Genres zu Hause …

Bei diesem Steiermark Krimi geht es anfänglich recht beschaulich zu. Christina Kayserling hat ihren Dienst bei der Kriminalpolizei quittiert und lebt nun zurückgezogen in den Hügeln des südsteirischen Weinlandes, wo sie ein altes Haus renoviert hat.
Doch diese Idylle wird bald durch einen grausigen Fund gestört. In der Nähe ihres Heims findet sie auf dem Rückweg einer Radtour einen Toten im nahen Wald. Und schon bald kommen die kriminalistischen Gene wieder hervor und zwingen sie förmlich sich auf die Spur des Täters zu setzen.
Doch so einfach wie hier beschrieben ist die Recherche nicht: ohne das Backup ihrer früheren Abteilung wird es schwierig an Informationen zu kommen. Doch der ermittelnde Kriminalinspektor erkennt bald, welch exzellente Kollegin ihm in seine Nachforschungen „pfuscht“ und ihm einen Hinweis nach dem anderen liefert.
Gut, dass auch eine Psychiaterin aus ihrer Freundinnenrunde am Rande involviert ist und ebenfalls ein wenig Klarheit in die Sache bringen kann.
Ein spannender Krimi über Intrigen, Gaslighting, eiskalte Beziehungen und den Abgrund des Geldes – und das alles passiert in der schönen Steiermark …


