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Erich Weidinger: Seelensturm

Ein neuer Krimi aus dem Salzkammergut. Mit einem neuen Polizisten?

Erich Weidinger: Seelensturm

Erich Weidinger hat mich mit seinem neuen Krimi aus dem Salzkammergut verwirrt. Wieder ist ein Landpolizist unterwegs, der gerne sein Polizeiboot am Attersee lenkt, keine Leichen sehen kann – und Werner heißt.

Irgendwie erinnerte mich die Beschreibung an einen Ermittler. Doch dieser hieß in dem Krimi, an den ich mich erinnerte doch Zufall. Werner Zufall. Was für mich beim Lesen damals auch verwirrend war. Sollte der Autor vielleicht gar von einem anderen geklaut haben?

Mitnichten. Landpolizist Werner Zufall hat seinen Namen geändert. Die ewigen Anspielungen und Scherzchen bezüglich Zufall sind ihm auch auf die Nerven gegangen und so hat er seinen Namen auf Adler geändert. Ob das wohl ein Glücksgriff wird?

Ansonsten ist aber alles beim Alten: In der wunderschönen Landschaft des Salzkammerguts wird wieder gemordet, Adler graut noch immer vor Leichen, seine Tante ist noch immer – sagen wir mal – speziell und dieses Mal muss er auch noch auf den Sohn seiner Lebensgefährtin und einen Hund aufpassen. Auch ein Ausflug nach Bad Ischl hält nicht unbedingt, was die Kaiserstadt verspricht. Und da ist dann auch noch der Schwimmwettkampf quer über den Attersee – mit einem Toten. 

Schwere Zeiten für Werner Adler. Aber köstlich zu lesen und mitzuraten.

Weitere Bücher des Autors: Erich Weidinger: Seelenfriede