Roland Neuwirth (Foto: Ernst Schauer)Er ist der herausragendste Vertreter des neuen „Wienerliedes“, da er es wie kein anderer versteht, die Schrammelmusik mit neuen Elementen zu verbinden und diese Kombination dann auch noch mit anspruchsvollen Texten zu unterlegen.

Roland Neuwirth, geboren am 31. Oktober 1950 in Floridsdorf-Village, dem "Soul" seiner Kindheit (Wien), schrieb über 300 Lieder für Duo- und Schrammelbesetzung, aber auch Tänze, Walzer, Orchesterwerke, Theater-, Film- und Hörspielmusik.

Mit sieben Jahren dichtet er sein erstes Gedicht, 1963 versucht er sich autodidaktisch an der Gitarre, spielt ab 1968 am Bass in diversen Jazzformationen, dann Blues und Rock – braucht aber noch seinen Brotberuf, Schriftsetzer in einer Partezetteldruckerei, um Überleben zu können.

1973 – 1977 besucht er die Hochschule für Musik und darstellende Kunst. 1983 schließlich ist das Geburtsjahr der rockigen Schrammelmusik, die bald als „Extremschrammeln“ ihr Publikum finden.

Als höchste Auszeichnung bezeichnet Neuwirth in seiner Biographie nicht nur die Zusammenarbeit mit den Dichtern H.C. Artmann und Ernst Jandl, sondern dass sie vielen ihrer Fans die letzte Ehre erweisen durften.

Lesen Sie seine Biographie auf www.extremschrammeln.com – sie gibt auch viele Einblicke in die Denkweise der Wiener.