Bei jedem Wienbesuch sollte unbedingt auch ein Heurigenbesuch eingeplant werden. Grinzing und Neustift sind wohl die bekanntesten und in allen Reiseführern hervorgehobenen Orte – planen Sie aber trotzdem einen Besuch in Stammersdorf oder Strebersdorf ein. Der Wein ist hier genauso gut, zum Teil auch prämiert, die Lokale jedoch sind noch  ursprünglicher und die „Musi“ spielt hier in erster Linie für die echten – hier ansässigen – Wiener.

Im Wienerlied finden Sie die verschiedenen Ausprägungen des Wiener Charakters: von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt, aber immer ein bisschen melancholisch und gemütlich. Die Themen gehen vom Tod, über Wein, Weib und Gesang. Es existieren viele Bezüge zur Wiener Operette, die in der gleichen Zeit ihre Blüte erlebte (um die Jahrhundertwende – bis 1930).

Wenige wissen aber, dass ab 1970 das Wienerlied durch neue Künstler wieder belebt wurde – wie etwa durch Karl Hodina und Roland Neuwirth mit seinen Extremschrammeln.

Außerdem gibt es bereits einige Webseiten, die sich mit dem Wienerlied befassen: z.B. www.radiowienerlied.at. Hier werden neue und alte Lieder gespielt und Gäste vorgestellt - eben richtige Radiosendungen über das Wienerlied zum Anhören und Runterladen. Auf der Seite von Erich Zib www.heurigenmusik.at können sogar Noten heruntergeladen werden. Steigen Sie ein in die Welt des Wienerliedes.

Wir bringen hier einige Beispiele der „klassischen“ und der „neuen“ Interpretationen des Wienerliedes.