Veli – das Große Lošinj – war ursprünglich der größere Ort auf der Insel. Seit längerer Zeit hat ihn nun Mali Lošinj an Einwohnerzahl überflügelt. Und dennoch merkt man, wenn man durch den Ort schlendert, dass hier alles begonnen hat.

Geschichte

Als erste Siedlung ist „Velo Selo“, das Große Dorf, bekannt, das um die kleine einschiffige Kirche St. Nikolaus entstanden ist. Reste aus dieser frühen Zeit kann man heute noch auf dem Berggipfel in der Nähe finden. Möglicherweise stammen die Anfänge der Nikolaus-Kirche auch schon aus dem 12. Jahrhundert, in dem angeblich Mönche des Basilianerordens bereits auf der Insel gelebt hätten. Sie wurde später im 18. Jahrhundert erneuert, erweitert und im Barockstil umgebaut. Außerdem bekam sie einen neuen, der Heiligen Anna geweihten Altar und damit verbunden auch einen zusätzlichen Namen: Sveti Anna.

Die Einfahrt zum alten Hafen
Im 15. Jahrhundert entstand an der Hafeneinfahrt auch die Vorgängerkirche der jetzigen Gemeindekirche Sv. Antun Opat (St. Antonius Abt). Im 16. Jahrhundert siedelten sich Fischer an der Rovenska Bucht an.

Veli Lošing entstand aus dem oberen und dem unteren Dorf. Während „oben“, die Kroaten wohnten, die Ackerbau betrieben und sich der Seefahrt widmeten waren „unten“ in erster Linie die Italiener zu Hause, die Fischfang und Handel betrieben.

Veli Lošinj
Veli Lošinj wurde der Heimatort vieler berühmter Kapitäne: So segelte Petar Petrina 1650 von Triest nach London und war damit der erste, der unter venezianischer Herrschaft die Straße von Gibraltar durchquerte. 1784 segelten die Brüder Petar und Anton Budinic im Auftrag eines venezianischen Handelshauses nach Jamaika, 1834 umsegelte Petar Jakov Leva mit nur 10 Mann das Kap Hoorn und fuhr bis Valparaiso in Chile. Das Kap Leva an der Hafeneinfahrt von Veli Lošinj ist ihm zu Ehren so benannt. Im gleichen Jahr umsegelte Antun Busanic auf einer Reise nach Indien das Kap der Guten Hoffnung.
Ab dem 18. Jahrhundert wuchs die Stadt weiter um die Bucht herum, der zentrale Platz am Hafen entstand.

Veli Lošinj

Lošinj galt in der Mitte des 19. Jahrhunderts als das zweitgrößte Zentrum der Segelschifffahrt in der östlichen Adria, eine Schiffsgesellschaft wurde gegründet, die Mole in der Rovenska Bucht geplant und eine Werft gebaut. Von hier aus führen Schiffe bis nach Nord- und Südamerika. 1869 besaßen die Schiffsbesitzer aus Mali und Veli Lošinj 127 Langstrecken-Segelschiffe. Durch diesen Reichtum entstanden auch eine Reihe von repräsentativen Häusern der Schiffskapitäne und Schiffseigner. Sie hatten meistens eine große Gartenanlage mit Pflanzen, die die Schiffsleute von ihren Reisen in fremde Länder mit nach Hause gebracht hatten. Mit dem Wechsel vom 19. auf das 20. Jahrhundert ging allerdings die große Zeit der Seefahrt in Lošinj zu Ende.

Veli Lošinj
Es folgte die Zeit des Gesundheitstourismus, Lošinj wurde die erste Touristeninsel an der Österreichischen Riviera. Ambroz Haračić, Meteorologe und Biologe wies in den 1880er Jahren immer wieder auf das besondere Klima in seinen systematischen meteorologischen Untersuchungen hin. Zwei angesehene Wiener Ärzte, Leopold Schrötter und Conrad Clar wollten sich vor Ort davon persönlich überzeugen. 1885 reiste der Sohn von Conrad Clar mit auf die Insel, der damals gerade an einer heftigen Rachenerkrankung litt. Da diese auf Lošinj schnell auskuriert werden konnte, empfahlen die Ärzte Lošinj begeistert weiter und damit war der Grundstein zur „Kurinsel“ gelegt. 1887 wurde die Touristenvereinigung Mali Lošinj gegründet, 1888 erschien in Wien ein erster Reiseführer für die Insel. Veli Lošinj hatte damals an die 2000 Einwohner.

Veli Lošinj
Neben der wichtigen Entwicklung des Dampfschifflinienverkehrs mit Triest, Rijeka und Pula und den neu gebaute Eisenbahnlinien kam ein weiterer starker Impuls für den Tourismus durch die Mitglieder der österreichischen Monarchie.
1885 kam Erzherzog Karl Stephan das erste Mal nach Veli Lošinj blieb dort mit Unterbrechungen bis 1915. Zuerst kaufte er eine ehemalige Kapitänsville, dann errichtete er 1890 im Ortsteil Podjavori ein eigenes Schloss mit einer großen Parkanlage.
Nur eine Woche nach der Hochzeit in Wien kam der Erzherzog mit seiner Gemahlin Prinzessin Maria Theresia nach Veli Lošinj. Gleich nach der Begrüßung besuchte das Brautpaar die Pfarrkirche, die ein wichtiger Teil seines religiösen Lebens wird: Hier erhalten seine Töchter Eleonora und Renata sowie der Erstgeborene Karl Albrecht die Heilige Erstkommunion. Der Erzherzog spendete die Holzstatue des Heiligen Herzen Jesu und die Erzherzogin versicherte der Kirche ihren hohen Schutz.
Auch Kronprinz Rudolf besuchte die Insel 1887 und Erzherzog Franz Ferdinand, der spätere Thronfolger erholte sich 1895 sechs Wochen lang von einer Tuberkulose-Erkrankung. Auch Kaiser Franz Joseph war mehrmals Gast auf der Insel. Im Gefolge der hohen Herrschaften kamen auch zahlreiche Hofbedienstete, Adelige und wohlhabende Bürger nach Lošinj.
1892 wurden die Orte Mali und Veli Lošinj zum Klimakur- und Wintererholungsort erklärt und das gesamte Kurwesen einer Kurkommission unterstellt. Die Saison dauerte damals vom 1. Oktober bis zum 31. Mai. Während dieser Zeit wurde auch zwei- bis dreimal monatlich eine deutschsprachige Kurzeitung herausgegeben und verteilt.
Erst Anfang des 20.Jahrhunderts entwickelte sich der Sommertourismus dazu.

Veli Lošinj

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde diese positive Entwicklung abrupt gestoppt. Die Insel gelangte unter italienische Zuständigkeit, die Unterbringung von Kranken wurde ab 1918 verboten. Nach der Kapitulation Italiens 1943 quartierte sich die deutsche Wehrmacht in den früheren Hotels ein. Dieser Umstand führte gegen Kriegsende zur Bombardierung durch die Alliierten und damit zur teilweisen Zerstörung der Häuser.

1948 wurden die meisten touristischen Einrichtungen im Zuge der Verstaatlichung von der Gesellschaft „Jadranka“ übernommen, die sie nach und nach wieder aufbaute oder anderen Gesellschaften übertrug. Auch ehemals private Villen wurden verstaatlicht und als Erholungseinrichtungen für Betriebe genutzt. So wurde das ehemalige Schloss des Erzherzogs Karl Stephan ein Kinderkrankenhaus für Kinder aus der DDR.

Nach dem Jugoslawien-Krieg kommt nun der Fremdenverkehr wieder Jahr für Jahr besser in Schwung. 2008 erhielt Veli Lošinj den Preis „Die Blaue Blüte“ für den am besten gepflegten Ferienort an der Adria. Diese Auszeichnung wurde 2012 erneut in der Kategorie der Orte bis 1000 Einwohner verliehen.

Veli – das Große Lošinj – war ursprünglich der größere Ort auf der Insel. Seit längerer Zeit hat ihn nun Mali Lošinj an Einwohnerzahl überflügelt. Und dennoch merkt man, wenn man durch den Ort schlendert, dass hier alles begonnen hat.

Geschichte

Als erste Siedlung ist „Velo Selo“, das Große Dorf, bekannt, das um die kleine einschiffige Kirche St. Nikolaus entstanden ist. Reste aus dieser frühen Zeit kann man heute noch auf dem Berggipfel in der Nähe finden. Möglicherweise stammen die Anfänge der Nikolaus-Kirche auch schon aus dem 12. Jahrhundert, in dem angeblich Mönche des Basilianerordens bereits auf der Insel gelebt hätten. Sie wurde später im 18. Jahrhundert erneuert, erweitert und im Barockstil umgebaut. Außerdem bekam sie einen neuen, der Heiligen Anna geweihten Altar und damit verbunden auch einen zusätzlichen Namen: Sveti Anna.

Die Einfahrt zum alten Hafen
Im 15. Jahrhundert entstand an der Hafeneinfahrt auch die Vorgängerkirche der jetzigen Gemeindekirche Sv. Antun Opat (St. Antonius Abt). Im 16. Jahrhundert siedelten sich Fischer an der Rovenska Bucht an.

Veli Lošing entstand aus dem oberen und dem unteren Dorf. Während „oben“, die Kroaten wohnten, die Ackerbau betrieben und sich der Seefahrt widmeten waren „unten“ in erster Linie die Italiener zu Hause, die Fischfang und Handel betrieben.

Veli Lošinj
Veli Lošinj wurde der Heimatort vieler berühmter Kapitäne: So segelte Petar Petrina 1650 von Triest nach London und war damit der erste, der unter venezianischer Herrschaft die Straße von Gibraltar durchquerte. 1784 segelten die Brüder Petar und Anton Budinic im Auftrag eines venezianischen Handelshauses nach Jamaika, 1834 umsegelte Petar Jakov Leva mit nur 10 Mann das Kap Hoorn und fuhr bis Valparaiso in Chile. Das Kap Leva an der Hafeneinfahrt von Veli Lošinj ist ihm zu Ehren so benannt. Im gleichen Jahr umsegelte Antun Busanic auf einer Reise nach Indien das Kap der Guten Hoffnung.
Ab dem 18. Jahrhundert wuchs die Stadt weiter um die Bucht herum, der zentrale Platz am Hafen entstand.

Veli Lošinj

Lošinj galt in der Mitte des 19. Jahrhunderts als das zweitgrößte Zentrum der Segelschifffahrt in der östlichen Adria, eine Schiffsgesellschaft wurde gegründet, die Mole in der Rovenska Bucht geplant und eine Werft gebaut. Von hier aus führen Schiffe bis nach Nord- und Südamerika. 1869 besaßen die Schiffsbesitzer aus Mali und Veli Lošinj 127 Langstrecken-Segelschiffe. Durch diesen Reichtum entstanden auch eine Reihe von repräsentativen Häusern der Schiffskapitäne und Schiffseigner. Sie hatten meistens eine große Gartenanlage mit Pflanzen, die die Schiffsleute von ihren Reisen in fremde Länder mit nach Hause gebracht hatten. Mit dem Wechsel vom 19. auf das 20. Jahrhundert ging allerdings die große Zeit der Seefahrt in Lošinj zu Ende.

Veli Lošinj
Es folgte die Zeit des Gesundheitstourismus, Lošinj wurde die erste Touristeninsel an der Österreichischen Riviera. Ambroz Haračić, Meteorologe und Biologe wies in den 1880er Jahren immer wieder auf das besondere Klima in seinen systematischen meteorologischen Untersuchungen hin. Zwei angesehene Wiener Ärzte, Leopold Schrötter und Conrad Clar wollten sich vor Ort davon persönlich überzeugen. 1885 reiste der Sohn von Conrad Clar mit auf die Insel, der damals gerade an einer heftigen Rachenerkrankung litt. Da diese auf Lošinj schnell auskuriert werden konnte, empfahlen die Ärzte Lošinj begeistert weiter und damit war der Grundstein zur „Kurinsel“ gelegt. 1887 wurde die Touristenvereinigung Mali Lošinj gegründet, 1888 erschien in Wien ein erster Reiseführer für die Insel. Veli Lošinj hatte damals an die 2000 Einwohner.

Veli Lošinj
Neben der wichtigen Entwicklung des Dampfschifflinienverkehrs mit Triest, Rijeka und Pula und den neu gebaute Eisenbahnlinien kam ein weiterer starker Impuls für den Tourismus durch die Mitglieder der österreichischen Monarchie.
1885 kam Erzherzog Karl Stephan das erste Mal nach Veli Lošinj blieb dort mit Unterbrechungen bis 1915. Zuerst kaufte er eine ehemalige Kapitänsville, dann errichtete er 1890 im Ortsteil Podjavori ein eigenes Schloss mit einer großen Parkanlage.
Nur eine Woche nach der Hochzeit in Wien kam der Erzherzog mit seiner Gemahlin Prinzessin Maria Theresia nach Veli Lošinj. Gleich nach der Begrüßung besuchte das Brautpaar die Pfarrkirche, die ein wichtiger Teil seines religiösen Lebens wird: Hier erhalten seine Töchter Eleonora und Renata sowie der Erstgeborene Karl Albrecht die Heilige Erstkommunion. Der Erzherzog spendete die Holzstatue des Heiligen Herzen Jesu und die Erzherzogin versicherte der Kirche ihren hohen Schutz.
Auch Kronprinz Rudolf besuchte die Insel 1887 und Erzherzog Franz Ferdinand, der spätere Thronfolger erholte sich 1895 sechs Wochen lang von einer Tuberkulose-Erkrankung. Auch Kaiser Franz Joseph war mehrmals Gast auf der Insel. Im Gefolge der hohen Herrschaften kamen auch zahlreiche Hofbedienstete, Adelige und wohlhabende Bürger nach Lošinj.
1892 wurden die Orte Mali und Veli Lošinj zum Klimakur- und Wintererholungsort erklärt und das gesamte Kurwesen einer Kurkommission unterstellt. Die Saison dauerte damals vom 1. Oktober bis zum 31. Mai. Während dieser Zeit wurde auch zwei- bis dreimal monatlich eine deutschsprachige Kurzeitung herausgegeben und verteilt.
Erst Anfang des 20.Jahrhunderts entwickelte sich der Sommertourismus dazu.

Veli Lošinj

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde diese positive Entwicklung abrupt gestoppt. Die Insel gelangte unter italienische Zuständigkeit, die Unterbringung von Kranken wurde ab 1918 verboten. Nach der Kapitulation Italiens 1943 quartierte sich die deutsche Wehrmacht in den früheren Hotels ein. Dieser Umstand führte gegen Kriegsende zur Bombardierung durch die Alliierten und damit zur teilweisen Zerstörung der Häuser.

1948 wurden die meisten touristischen Einrichtungen im Zuge der Verstaatlichung von der Gesellschaft „Jadranka“ übernommen, die sie nach und nach wieder aufbaute oder anderen Gesellschaften übertrug. Auch ehemals private Villen wurden verstaatlicht und als Erholungseinrichtungen für Betriebe genutzt. So wurde das ehemalige Schloss des Erzherzogs Karl Stephan ein Kinderkrankenhaus für Kinder aus der DDR.

Nach dem Jugoslawien-Krieg kommt nun der Fremdenverkehr wieder Jahr für Jahr besser in Schwung. 2008 erhielt Veli Lošinj den Preis „Die Blaue Blüte“ für den am besten gepflegten Ferienort an der Adria. Diese Auszeichnung wurde 2012 erneut in der Kategorie der Orte bis 1000 Einwohner verliehen.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten von Veli Lošinj

Die Stadt ist noch mehr als ihr Schwesternort Mali von der Vergangenheit geprägt. Wenn man am kleinen Parkplatz außerhalb des Ortskerns stehen bleibt (die Stadt ist eine einzige Fußgängerzone), und ein paar Schritte weitergeht, hat man schon den Eindruck als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Enge Gassen, die von hohen Steinmauern begrenzt sind, vermitteln teilweise den Eindruck eines Labyrinths. Dahinter alte, aber bestens renovierte Villen, manchmal auch geschmackvoll errichtete Neubauten, die wunderbar in das Ambiente der Stadt passen. Ehe man es sich versieht, ist man dann plötzlich aus der Altstadt getreten, steht am Meer oder am beim großen Turm der Stadt und begibt sich auf dem Weg zurück wieder durch die engen Gässchen.

Der Turm „Kula“

Das Bauwerk stammt aus dem 15. Jahrhundert, in den ersten Jahrzehnten der venezianischen Herrschaft über die östliche Adriaküste. Dicke Wände, kleine Öffnungen sind seine Charakteristika, die halfen dem Kanonenfeuer feindlicher Schiffe zu widerstehen und die Bevölkerung von Veli Lošinj vor Piratenüberfällen zu schützen. Die Geländer des Turms wurden immer wieder erneuert (so in 1774 und 1911) und sind daher nicht in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben. Nach zwei Jahrhunderten, in denen der Turm dem Verfall preisgegeben war, wurde er von 1997 – 2000 gründlich renoviert, mit neuen Balken versehen, Holztreppen und Dach wurden erneuert.

Der alte Turm von Veli Lošinj
Seit 2001 sind hier ein Museum und eine Galerie eingerichtet. Im Museum kann man die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung näher kennenlernen, ergänzend gibt es wechselnde Kunstausstellungen. Die Aussicht im Obergeschoss bietet einen wunderbaren Blick über die Stadt. Der Turm ist heute das Symbol auf dem Wappen von Veli Lošinj.

Die Kirche Sv. Antun Opat

Die Kirche Sv. Antun Opat

Die Gemeindekirche wurde zwischen 1767 und 1774 im Barockstil nach den Plänen des venezianischen Architekten Berengo gebaut und beeindruckt mit ihrer reichen Ausstattung. Sie ist auch ein Denkmal zu Ehren der Lošinjer Seeleute und viele fanden hier in und um der Kirche ihre letzte Ruhestätte. Die Struktur des Kirchenschiffs mit den flachen Seitennischen und dem Tonnengewölbe, dem Chor mit der Orgel und der halbrunden Apsis geben dem Gebäude eine Akustik und eine Atmosphäre wie in einem Konzertsaal. Die Orgel ist ein Werk des berühmten venezianischen Meisters Gaetano Callido von 1782, die Stuckarbeiten stammen vom Schweizer Meister Clemente Somazzi. Sehenswert auch die Darstellung des „Abendmahl in Emmaus“ von Gasparo Albertini von Piran aus dem 18. Jahrhundert am Hauptaltar.

Die Kirche Sv. Antun Opat
Während der Zeit des letzten Bischofs von Osor, Rakamarić, wurde sie sogar eine Zeit lang zur Kathedrale erhoben. Die Kirche wurde auf dem gleichen Stein wie der Eingang zum Stadthafen gebaut.

Die Kirche Gospe od Anđela

Die Kirche Gospe od Anđela von Veli Lošinj

Der ursprüngliche Bau gehört zu den ältesten Kirchen der Insel und wurde 1510 errichtet, um 1730 wurde die Kirche im Barockstil erneuert und erweitert. Ursprünglich wurde eine dreischiffige Kirche mit einem Glockenturm errichtet. 1730 kam eine große, halbrunde Apsis mit einer Kuppel gebaut und auch das Aussehen des Glockenturms wurde geändert: er bekam sein heutiges Aussehen, mit der charakteristischen spätbarocken „Birne“ an der Spitze. Sehenswert ist auch die Innenausstattung, hier ist besonders der Marmoraltar aus dem 18. Jahrhundert zu erwähnen und die zwei Gemälde des spätbarocken Malers Francesco Fontebass: „St. Hildebrand“ und „Franz von Paola“.

Die Kirche Sv. Nikola

Die Nikolauskirche ist die älteste Kirche, sie wird auf das 14. Jahrhundert datiert, ist aber möglicherweise noch älter, denn die Legende berichtet, dass sich die ersten Bewohner hier um 1280 niederließen, nachdem ihr Kloster auf der benachbarten Insel zerstört wurde.
Der älteste erhaltene Teil der Kirche stammt aus der Zeit um 1400, die Reste des einfachen einschiffigen Gebäudes mit einem Spitzbogengewölbe sind heute noch in der Kirche zu sehen.
Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche komplett renoviert und erweitert. Als sich das Leben im 19. Jahrhundert mehr und mehr in Richtung Hafen verlagerte, verlor die älteste Kirche von Veli Lošinj an Bedeutung und wurde zu einer Kirche „in einer abgelegenen Gegend“.

Die Kirche Sv.Ivana Krstitelja

Das Gebäude aus dem Jahr 1755 ist auf dem Gipfel des Berges Sveti Ivan (234m) zu finden und wurde von Antonio Sforzina als Votivkapelle für seine Familie gebaut und sie wurde von Nikola Dinarić, dem späteren Erzbischof von Split geweiht.
Der Kreuzweg mit drei einfachen Kapellen und Holzkreuzen als Stationen, der von Veli Lošinj zur Kirche führt, wurde zur gleichen Zeit gebaut. Neben der Kirche findet man gut erhaltene Überreste einer einfachen Steinhütte: Sie war die Einsiedelei von Petar Kokorin aus der Diözese Zagreb, der hier von 1807 bis 1834 hier lebte, nachdem ihn seine zweite Pilgerreise ins Heilige Land inspiriert hatte, das Leben eines Einsiedlers zu führen.

Die Kirche zum heiligen Petrus

1666 ließ Kapitän Petar Petrina eine einfache Kapelle neben seinem Palast als Votivkapelle bauen. 1729 erweiterten Kapitän Petar Antonio Petrina und sein Bruder, der ehemalige Pfarrer die Kapelle des Großvaters und widmeten sie ihrem Vater, der 1690 von den Türken zusammen mit seinem Sohn Melkior und dem Neffen Lorenzo gefangen genommen wurde. Er schwor seinem Glauben auch nicht unter der Folter ab und starb in Istanbul im Jahre 1693. An der Kapelle wurde eine Kanonenkugel mit einem Kreuz angebracht, als Symbol des Sieges über die Ungläubigen.

Naturpark Podjavori

Hier war die ehemalige Winterresidenz des Erzherzogs Karl Stephan von Habsburg. In diesem Park gibt es eine unglaubliche Artenvielfalt, wurden doch mehr als zweihundert unterschiedliche botanische Pflanzen angesiedelt. Heute befindet sich im Haus eine Kureinrichtung zur Behandlung von allergischen Erkrankungen der Atmungsorgane und der Haut.

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