Die Stadt der Könige, in Deutsch Stuhlweißenburg genannt, hat nicht nur eine ruhmreiche Vergangenheit sondern auch heute noch viel Sehenswertes zu bieten…

Geschichte

Schon aus dem 5. Jahrtausend vor Christus sind Spuren der menschlichen Besiedlung zu finden. Auch aus der Awarenzeit im 9. Jahrhundert n.Chr. wurden Gräberfelder gesichtet. Die Römer nannten die Siedlung Alba Regia und schon in diesem Namen kann man die Bedeutung feststellen, auch Stuhlweißenburg, die exakte Übersetzung des ungarischen Székesfehérvár, weist auf die Wichtigkeit hin: immerhin kann man den Stuhl als Thron interpretieren und eine weiße Burg deutet auch auf einen noblen Herrschaftssitz hin.

Székesfehérvár im Regen
Entscheidend für die positive Entwicklung ist sicher die Lage: Die Stadt lag und liegt an einem Knotenpunkt wichtiger Handelswege, auch heute ist sie noch ein Knotenpunkt für den Eisenbahn- wie auch für den Straßenverkehr.

Székesfehérvár
Zur Zeit der Landnahme gründen die Magyaren die Vorläufer der heutigen Stadt: 970 erhebt Fürst Géza die Stadt zur ersten ungarischen Hauptstadt, 972 entsteht hier eine erste kleine Burg aus Stein mit einem Fürstenpalast und einer Kirche.

Kaffeehaus in der Altstadt
Stephan I., sein Sohn, der 1083 heiliggesprochen wurde, erhebt die Siedlung zur Stadt und macht sie zum weltlichen Sitz des Königtums und beginnt den Bau einer großen Basilika, in der er und sein früh vor ihm gestorbener Sohn Imre, schließlich begraben werden. Schatzkammer, Landesarchiv und die Kronjuwelen werden hier aufbewahrt. In Székesfehérvár tagen auch immer wieder die ungarischen Landtage.

Székesfehérvár
In der königlichen Basilika werden 37 ungarische Könige (manche sprechen von 43) gekrönt und 14 (15) bestattet, darunter auch Stephan I.
Im 11. Jahrhundert ist Székesfehérvár eine wichtige Station bei Wallfahrten ins Heilige Land. Auf den Hügeln der Sümpfe entstehen Vorstädte, in denen sich Mönchsorden, Händler und Handwerker ansiedeln. Andreas II. erlässt hier 1222 die Goldene Bulle, die erste ungarische Verfassung, die die Privilegien der Adeligen, aber auch die Pflichten des Königs regelt.

Székesfehérvár
1242 wird die Stadt von den Mongolen angegriffen, nur die Schneeschmelze und damit das die Stadt umgebende Sumpfgebiet retten Székesfehérvár vor der Eroberung. Obwohl der ungarische Landtag 1298 nach Buda verlegt und diese 1361 zur ungarischen Hauptstadt wird, entwickelt sich Stuhlweißenburg nach wie vor weiter, es entstehen in der Stadt nach wie vor eine Reihe von Palastbauten, wie zahlreiche Stiche beweisen.

Székesfehérvár
1543 fällt Székesfehérvar an die anstürmenden Türken, Ludwig II. war schon vorher bei der Schlacht von Mohács gefallen, die ungarische Krone fällt an die Habsburger. Bis 1688 ist die Stadt eine türkische Grenzfestung, nur einmal gelingt es den habsburgischen Truppen die Stadt wieder für kurze Zeit zurückzuerobern. Wer kann, flüchtet, viele Gebäude werden zerstört. In der königlichen Basilika bzw. in einem ihrer Türme werden Waffen und Sprengstoff gelagert – es kommt bei der Wiedereroberung 1601 zur Explosion, der die Kirche zerstört.

Székesfehérvár
Anfang des 18. Jahrhunderts kommen zu den ungarischen und serbischen Einwohnern deutsche und mährische Siedler, 1703 erhält die Stadt den Rang einer königlichen Freistadt. Um 1750 werden das Ordenshaus und die Kirche der Franziskaner errichtet, auch die Jesuiten beginnen mit dem Bau von Kirche und Kloster, Barockpaläste und Bürgerhäuser entstehen. 1777 beginnt das katholische Bistum Stuhlweißenburg.

Székesfehérvár
Die Reformbestrebungen und der zunehmende Nationalismus Anfang des 19. Jahrhunderts machen auch vor Székesfehérvár nicht halt. Bürgerschaft und Jugend schließen sich am 15.3.1848 der Revolution an, die auch hier niedergeschlagen wird. Der Freiheitskrieg geht verloren und Székesfehérvár verliert immer mehr an Bedeutung im politischen Leben von Ungarn.
Nach 1945 wächst die Stadt wieder, es entstehen neue Wohnsiedlungen, die Innenstadt jedoch kann ihren Barockcharakter erhalten.

Székesfehérvár
Heute erinnert man sich wieder gerne des reichen geschichtlichen Erbes mit mittelalterlichen Jahrmärkten, Krönungszeremonien und vielen mehr. Die Stadt ist aber auch reich an modernen Veranstaltungen, wie z.B. dem jährlichen Jazz-Festival.

Die Stadt der Könige, in Deutsch Stuhlweißenburg genannt, hat nicht nur eine ruhmreiche Vergangenheit sondern auch heute noch viel Sehenswertes zu bieten…

Geschichte

Schon aus dem 5. Jahrtausend vor Christus sind Spuren der menschlichen Besiedlung zu finden. Auch aus der Awarenzeit im 9. Jahrhundert n.Chr. wurden Gräberfelder gesichtet. Die Römer nannten die Siedlung Alba Regia und schon in diesem Namen kann man die Bedeutung feststellen, auch Stuhlweißenburg, die exakte Übersetzung des ungarischen Székesfehérvár, weist auf die Wichtigkeit hin: immerhin kann man den Stuhl als Thron interpretieren und eine weiße Burg deutet auch auf einen noblen Herrschaftssitz hin.

Székesfehérvár im Regen
Entscheidend für die positive Entwicklung ist sicher die Lage: Die Stadt lag und liegt an einem Knotenpunkt wichtiger Handelswege, auch heute ist sie noch ein Knotenpunkt für den Eisenbahn- wie auch für den Straßenverkehr.

Székesfehérvár
Zur Zeit der Landnahme gründen die Magyaren die Vorläufer der heutigen Stadt: 970 erhebt Fürst Géza die Stadt zur ersten ungarischen Hauptstadt, 972 entsteht hier eine erste kleine Burg aus Stein mit einem Fürstenpalast und einer Kirche.

Kaffeehaus in der Altstadt
Stephan I., sein Sohn, der 1083 heiliggesprochen wurde, erhebt die Siedlung zur Stadt und macht sie zum weltlichen Sitz des Königtums und beginnt den Bau einer großen Basilika, in der er und sein früh vor ihm gestorbener Sohn Imre, schließlich begraben werden. Schatzkammer, Landesarchiv und die Kronjuwelen werden hier aufbewahrt. In Székesfehérvár tagen auch immer wieder die ungarischen Landtage.

Székesfehérvár
In der königlichen Basilika werden 37 ungarische Könige (manche sprechen von 43) gekrönt und 14 (15) bestattet, darunter auch Stephan I.
Im 11. Jahrhundert ist Székesfehérvár eine wichtige Station bei Wallfahrten ins Heilige Land. Auf den Hügeln der Sümpfe entstehen Vorstädte, in denen sich Mönchsorden, Händler und Handwerker ansiedeln. Andreas II. erlässt hier 1222 die Goldene Bulle, die erste ungarische Verfassung, die die Privilegien der Adeligen, aber auch die Pflichten des Königs regelt.

Székesfehérvár
1242 wird die Stadt von den Mongolen angegriffen, nur die Schneeschmelze und damit das die Stadt umgebende Sumpfgebiet retten Székesfehérvár vor der Eroberung. Obwohl der ungarische Landtag 1298 nach Buda verlegt und diese 1361 zur ungarischen Hauptstadt wird, entwickelt sich Stuhlweißenburg nach wie vor weiter, es entstehen in der Stadt nach wie vor eine Reihe von Palastbauten, wie zahlreiche Stiche beweisen.

Székesfehérvár
1543 fällt Székesfehérvar an die anstürmenden Türken, Ludwig II. war schon vorher bei der Schlacht von Mohács gefallen, die ungarische Krone fällt an die Habsburger. Bis 1688 ist die Stadt eine türkische Grenzfestung, nur einmal gelingt es den habsburgischen Truppen die Stadt wieder für kurze Zeit zurückzuerobern. Wer kann, flüchtet, viele Gebäude werden zerstört. In der königlichen Basilika bzw. in einem ihrer Türme werden Waffen und Sprengstoff gelagert – es kommt bei der Wiedereroberung 1601 zur Explosion, der die Kirche zerstört.

Székesfehérvár
Anfang des 18. Jahrhunderts kommen zu den ungarischen und serbischen Einwohnern deutsche und mährische Siedler, 1703 erhält die Stadt den Rang einer königlichen Freistadt. Um 1750 werden das Ordenshaus und die Kirche der Franziskaner errichtet, auch die Jesuiten beginnen mit dem Bau von Kirche und Kloster, Barockpaläste und Bürgerhäuser entstehen. 1777 beginnt das katholische Bistum Stuhlweißenburg.

Székesfehérvár
Die Reformbestrebungen und der zunehmende Nationalismus Anfang des 19. Jahrhunderts machen auch vor Székesfehérvár nicht halt. Bürgerschaft und Jugend schließen sich am 15.3.1848 der Revolution an, die auch hier niedergeschlagen wird. Der Freiheitskrieg geht verloren und Székesfehérvár verliert immer mehr an Bedeutung im politischen Leben von Ungarn.
Nach 1945 wächst die Stadt wieder, es entstehen neue Wohnsiedlungen, die Innenstadt jedoch kann ihren Barockcharakter erhalten.

Székesfehérvár
Heute erinnert man sich wieder gerne des reichen geschichtlichen Erbes mit mittelalterlichen Jahrmärkten, Krönungszeremonien und vielen mehr. Die Stadt ist aber auch reich an modernen Veranstaltungen, wie z.B. dem jährlichen Jazz-Festival.

Der Ruinengarten und die Basilika

Sehenswürdigkeiten

Der Ruinengarten und die Basilika

Es ist ein absolutes Muss sich die mittelalterlichen Überreste der romanischen Basilika anzusehen. Noch immer wird hier geforscht, restauriert und die neuen Erkenntnisse ausgestellt. Es muss eine riesige Basilika gewesen sein, wahrlich der Krönungszeremonien würdig. Sie zeigt, wie wichtig Székesfehérvár zu dieser Zeit gewesen sein muss. Wenn auch eigentlich Esztergom als die Hauptstadt (auf dem Papier) galt, ließ sich Großfürst Árpád mit seinem Truppen auf dem Stuhlweißenburger Weinberg nieder und begab sich von hier aus auf seine Eroberungsfeldzüge. Wahrscheinlich war das auch der Grund, dass der Heilige Stephan die Stadt zum Zentrum seines Staatsgebildes erhob. Hier wurden der königliche Palast und die große Basilika gebaut, in deren Mitte der Sarkophag von Stephan gefunden wurde. Zwischen den Säulen fand man auch das Grab seines Sohnes Imres, des Heiligen Emmerich, der vor seinem Vater starb, zu einer Zeit, in der die Basilika anscheinend noch nicht vollendet war.

Der Ruinengarten in Stuhlweißenburg

Schon in der Zeit der Arpaden wurde es Tradition, dass nur Krönungen in Székesfehérvár als legitim galten. Hier in der Stadt versammelten sich die Adeligen Ungarns bei schwierigen Ereignissen um dafür Lösungen zu finden. Die Teilnehmer schwörten dabei auf das Kopfreliquiar von St. Stephan auf dem Altar der Kirche der Heiligen Jungfrau Maria. Die Propsteikirche diente von Zeit zu Zeit auch als Bestattungsort der Könige. Sechs von den neun Herrschern aus dem 12. Jahrhundert wollten in der Nähe der heiliggesprochenen Fürsten Stephan und Imre beigesetzt werden. Auch der in Wien verstorbene Ladislaus und die Herrscher der Anjou-Dynastie ließen sich in der Propsteikirche begraben, ebenso wie die mittelalterlichen Herrscher des Königreiches. In der Kirche fanden aber auch Königinnen und königliche Familienmitglieder ihre letzte Ruhestätte wie das 1848 gefundene Grab der Königin Anna von Antiochia beweist.

Blick in den Ruinengarten
1527 wurde Ferdinand von Habsburg und Königin Isabella noch in der Propsteikirche gekrönt, 1540 war János Szapolyai der letzte König der hier bestattet wurde. Nach der „Sprengung“ der Kirche war es nicht mehr möglich diese wieder aufzubauen. Ihre Steine wurden zum Bau des Bischofspalastes ebenso wie zum Errichten der Stadtmauer verwendet.

Der Ruinengarten, in dem man auch die Gräber von Stephan und Imre sehen kann

Die Kirche von St. Stephan wurde laufend verändert und vergrößert. Bereits während der Arpadenzeit wurde sie das erste Mal verändert, die alte Arkadenreihe zwischen den Haupt- und Nebenschiff abgerissen und ein Wandelgang gebaut, um den herum klosterähnliche Gebäude standen. Nach einem großen Stadtbrand 1318 kam es in der Regierungszeit von Károly Róbert zu ersten großen gotischen Umbauarbeiten. Außerdem wurde die Kirche mit Blei bedeckt, die Pfeiler aus dem 12. Jahrhundert dicker gestaltet (was später noch einige Male passierte) und der neue rote Marmorboden wurde 40cm höher auf den durch den Brand übrig gebliebenen Schutt gelegt. Während die Kirche im 13. Jahrhundert ihre Bedeutung als königlicher Bestattungsort mehr und mehr verlor, bildete sich im 14. Jahrhundert das Krönungsprozedere heraus. Rechtmäßiger König war nur der, dem in der Basilika von Székesfehérvár vom Erzbischof von Esztergom die Heilige Krone aufs Haupt gesetzt wurde.

Aus dieser Zeit sind bereits zahlreiche schriftliche Überlieferungen erhalten, die von Kapellen, einer ganzen Reihe von Altären, zahlreichen Reliquien und reicher innenarchitektonischer Ausstattung berichten. An der Längsseite des Gebäudes reihten sich Kapellen aneinander. Der alte südwestliche Turm, der vom Einsturz bedroht war, wurde im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Im Ruinengarten von Székesfehérvár
Als letzter großer Bauherr gilt König Matthias Corvinus. Er ließ für seine Eltern, seinen Bruder und für sich selbst einen Bestattungsort in der Kirche errichten und auch seine Mutter Erzsébet Szilágyi in Székesfehérvár erneut beisetzen. Allerdings waren die Bauarbeiten bei seinem Tod noch nicht vollendet und so wurde er provisorisch in der Mitte der Kirche begraben.
Die Explosion um 1601 zerstört die Kirche fast komplett, die Propstei gerät in Verfall, die Steine der Kirche werden für andere Bauwerke verwendet.

Blick ins Mausoleum vom Heiligen Stephan
1839 beim Bau einer Wasserleitung kamen drei gewölbte Gräber zum Vorschein, doch ein Teil der Funde ging verloren, 1848 wurde ein weiteres Grab gefunden. Bei weiteren Ausgrabungen wurden fünf Gräber freigelegt und nach den Funden konnten die Gräber von König Béla III. und seiner Frau Anna von Antiochia identifiziert werden. Nach weiteren Forschungsgrabungen wurden die Ruinen allerdings wieder verschüttet und die Ausgrabungen erst wieder 1936-37 aufgenommen. Zum 900. Todestag von St. Stephan wurden 1938 der Ruinengarten, das Lapidarium und das den Sarkophag des Heiligen Stephan beherbergende Mausoleum fertiggestellt. Das Mausoleum ist mit Wandgemälden von Vilmos Aba Novák verziert, an den äußeren Wänden finden sich Reliefs von Walter Madarassy und die bunten Glasgemälde stammen von Arkai Lili Sztehlo.

Ende der 1960er Jahre wurde fast das ganze Gebiet der königlichen Basilika wieder freigelegt und 1988 der Ruinengarten erneuert. Die Ausgrabungen werden bis heute fortgesetzt.

Reichsapfel, Rathaus, Kopie der Stephanskrone

Der Reichsapfel und der Rathausplatz

Schon von weitem ist das Kunstwerk von Béla Ohmann sichtbar, das den Hauptplatz der Stadt beherrscht und auf ihre führende Stellung in der Vergangenheit hinweist. Rund um den „Apfel“ verläuft eine Aufschrift in lateinischer Sprache, die besagt, dass durch das Wohlwollen des heiligen Königs Stephan Fehérvár eine freie Stadt ist.

Der Reichsapfel am Rathausplatz

Der „Reichsapfel“, der eigentlich als Denkmal des „Weißenburger Rechts“ richtig bezeichnet wird, weist auf das Privileg der Stadt hin. 1945 verdeckte die sowjetische Armee das Denkmal mit Brettern, in den 1950er Jahren halbierte man es und entfernte den oberen Teil zusammen mit dem Kreuz. In den 1960 bekam das Denkmal wieder seine runde Apfelform zurück und seit 1986 ist auch das Kreuz wieder an seiner ursprünglichen Stelle platziert.

Drei Löwen halten den Reichsapfel und jeder von ihnen bewacht ein Wappen: Das Landes-, das Stadtwappen und das Wappen von Andreas II. von Ungarn, der dem Land die erste Verfassung gab.
Darunter sind drei Jahreszahlen zu sehen, die auf bedeutende Ereignisse in der Stadt hinweisen:
1001 – die Krönung Stephans zum König
1688 - die endgültige Befreiung der Stadt von der Türkenherrschaft
1938 – der 900. Todestag von König Stephan.

Das Rathaus

Neben dem Bischofspalast und dem Museum der Diözese von Székesfehérvár prägt auch das Rathaus das Bild der Stadt. Bereits 1698 wird zumindest der rechte Flügel des Gebäudes im Grundbuch der Stadt erwähnt und als Rathaus bezeichnet. Im Gebäude findet man eines der drei monumentalen Werke des Malers Vilmos Aba-Novák. Ursprünglich gehörte der Palast der adeligen Familie der Szechy, dann kaufte die Stadt den Palast, der mit einem kleinen Übergang mit dem daneben liegenden Gebäude verbunden ist.

Das Rathaus mit dem Übergang zum Nachbarhaus
Vor dem Tor sind die Statuen von Prudentia und Justitia – die römischen Göttinnen der Weisheit und Gerechtigkeit – zu sehen und wie auch beim Wiener Parlament, vor dem die Pallas Athene wacht, hofft man, dass diese Eigenschaften auf die Stadt- und Landesväter abfärben werden. Die „Justitia“ wurde 1956 von einem russischen Panzer beschossen und zerstört und musste daher erneuert werden, die „Prudentia“ ist noch die ursprüngliche Statue.

Prudentia und Justitia über dem Tor des Rathauses

Die Kopie der Heiligen Stephanskrone

Außerdem beherbergt es auch die authentische Kopie der Heiligen Stephanskrone in seinen Mauern, die 2013 mit öffentlichen Spenden finanziert wurde. Das Grundgerüst der Krone besteht aus feinem Silber, der Überzug ist aus reinem Gold. Die Krone ist eineinhalb Kilo schwer, und ist mit 19 Emailbildern und acht Fensterchen mit Emailbildern verziert. 80 Almandin-Kristalle, 4 Saphire, 410 Perlen, 6 Amethyststeine und ein Türkis schmückt das Kunstwerk.

Die Besichtigung der Krone kann über das Tourinform Büro erfolgen. Weitere Informationen unter www.turizmus.szekesfehervar.hu

8000 Székesfehérvár, Városház tér 1
Tel: +36 22 537 100

Mujkó, Denkmal der 10er Husaren und des 2.WK, Bischofspalast, Uhrenspiel und -museum

Mujkó

Mujkó
Seit 2007 begrüßt der Clown - oder ist es mehr ein Harlekin? – Mujkó hoch über den Köpfen thronend, die Besucher der Stadt auf dem Rathausplatz. Die Figur wurde vom Bildhauer Balázs Kocsis für das jährliche Festival der Zeitgenössischen Künstler angefertigt und ist jetzt schon ein kleines Wahrzeichen von Székesvehérvár geworden.

Das Denkmal der 10er Husaren

Denkmal der 10er Husaren
Am Ende des Platzes – in Richtung des Denkmals der Opfer des Zweiten Weltkrieges steht die nackte Reiterfigur mit Schwert auf ihrem steinbedeckten Sockel. Das Werk ist eine Arbeit des Bildhauers Pál Pátzay, das an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Husaren aus Fehérvár erinnern soll.

Das Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Turm der Zisterzienserkirche von einer Bombe getroffen und die Turmglocke fiel herunter. Das Denkmal soll nun einen Bombenkrater symbolisieren, in dessen Mitte sich die ursprüngliche, beschädigte Glocke befindet.

Das Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Der Bischofspalast

Székesfehérvár wurde in der Zeit Maria Theresias, in der Mitte des 18. Jahrhunderts wieder Bischofssitz. Zwanzig Jahre lang, nach dem Abzug der Türken, wurde der Bischofspalast gebaut, wobei Steine der ehemaligen Krönungskirche – der Propsteikirche Jungfrau Maria – verwendet wurde.

Der Bischofspalast

Das Gebäude ist hauptsächlich im Barockstil errichtet, viele Verzierungselemente sind im Zopfstil zu sehen. Fertiggestellt in 1802 gilt das Gebäude als eines der schönsten des Spätbarocks/der Neoklassik. Die Hauptfassade ist in drei Teile geteilt mit einem großen Mittelteil. Am Giebel oben findet sich das reich verzierte bischöfliche Wappen. Die Einrichtung ist im Empire und Biedermeier-Stil gehalten, in der 40.000 Bücher und Schriften zählenden Bibliothek finden sich auch mittelalterliche Codizes und Inkunabel.

Der Bischofspalast

8000 Székesfehérvár, Városház tér 4
Tel: +36 22 510 698
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.szfvar.katolikus.hu/gyujtemenyek/muzeum/muzeum-informaciok

Glockenspiel und Uhrenmuseum

Beim Schlendern durch die Kossuth ut kann man um 10:00, 12:00, 14:00, 16:00 und 18:00 Uhr (während der Hauptsaison) die Töne des Glockenspiels hören. Während dieser Zeit sind auch legendäre Könige und Persönlichkeiten der ungarischen Geschichte zu sehen, die sich zu den Melodien bewegen. Als Figuren sind der Fanfarenbläser, der heilige König Stephan, der Herzog Imre, der heilige König Ladislaus, die Heilige Elisabeth und die heilige Margarethe, König Matthias und Königin Beatrix zu sehen. Als Musik erklingen die Stücke „Ah, wo bist du, glitzernder Stern der Ungarn“ und die mittelalterliche Melodie „O Pastor aeterne“, Auch das Ziffernblatt ist ganz besonders ausgeführt, hat eine 24-stündige Einteilung mit hellem Hintergrund für die Tagesstunden und dunklem Untergrund für die Abend- und Nachtstunden.

Das Uhrenspiel und das Uhrenmuseum
Allein im Mai werden die Figuren und die Melodien ausgetauscht: es ist der Monat der Abschlussprüfungen der Studenten und der Maturaprüfungen. Während dieser Zeit werden die Figuren ausgetauscht – Schüler und Studenten, Lehrer und Professoren sind zu sehen und Studentenlieder klingen als musikalische Begleitung.

In selben Haus ist auch das Uhrenmuseum untergebracht, das eine Sammlung von mehreren Hundert Wand-, Tisch-, Taschen- und Armbanduhren aus verschiedenen Zeitepochen besitzt, sogar die Konstruktion einer Turmuhr aus dem 17. Jahrhundert kann bewundert werden. Allerdings ist die Sammlung nur von Gruppen ab 10 Personen bei Voranmeldung zu besichtigen.

8000 Székesfehérvár, Kossuth u. 9
Tel: +36 22 312 235
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Árpád Bad

Das Árpád-Bad

Die Geschichte des Bads

In Székesfehérvár gibt es nur wenige Jugendstilgebäude, das Árpád Bad ist eines davon. Es wurde von Jenő Hübner geplant und öffnete am 31.12.1905 seine Tore. Es war damals die modernste medizinische Einrichtung in der Stadt. Das Bad wurde in den Jahren um 1920 öfter umgebaut. In diesen Jahren wurden auch ein Hotel mit 50 Zimmern, ein Theater und ein Restaurant dazu gebaut, alles wurde am 15. November 1922 eröffnet.

Das Árpád Bad in Székesfehérvár

1926 wurden der Garten und ein Sommerkino eröffnet, um das Geschäft weiter anzukurbeln, außerdem versuchte man das Bad als medizinischen Spas klassifiziert zu bekommen. In den 20er Jahren war Lujza Blaha, eine berühmte Sängerin und Schauspielerin hier oft zu Gast, das Árpád Bad wurde ihr Lieblings-Erholungsplatz. In den frühen 1930er Jahren gab es nur sieben Orte in Ungarn, abseits von Budapest, die als medizinische Bäder galten, allerdings waren die Bäder in Balf, Parád, Eger und Szolnok nur über den Sommer geöffnet und nur in Parás und Balf wurde das Mineralwasser auch in Flaschen abgefüllt. Nur in Balatonfüred und Székesfehérvár waren die medizinischen Spas das ganze Jahr über geöffnet und es wurden vielfältige Behandlungen angeboten.

Die Umkleidekabinen im Árpád Bad
Neben dem Hotel gab es eine Promenade, einen Garten, einen Wintergarten und ein Kaffeehaus. In den 1930ern übernimmt Rezső Klein die Leitung des Bades und des Hotels und damit keinen leichten Job. Viele neue Ideen werden eingeführt, von einer Terrasse im Sommer zum draußen sitzen bis zur Backgroundmusik.

1936 soll weiter expandiert werden, Stadt und Land stellen Geld für die Erweiterung zur Verfügung. Im Februar 1938 muss das Bad renoviert werden, die Bausubstanz ist in einem schlechten Zustand, doch das Bad ist in einer schwierigen finanziellen Situation, man spricht von Steuerschwierigkeiten. Die durchgeführten Reparaturarbeiten sind kaum der Rede wert.

Es sprudelt im neuen Árpád Bad

1939 steht die Lizenz des Hotels am Spiel: die Möbel und die Fußböden sind schwer beschädigt, die Zimmer und Bäder kaum gepflegt. Es liegt klar auf der Hand, dass das Hotel und das Bad – und auch der Titel „Medical Spa“ nur durch eine hohe Investition gerettet werden kann. Zuerst soll das Hotel in ein Rasthaus umgewandelt werden, doch die Besitzer legen Berufung ein und beginnen einiges zu renovieren, sodass schlussendlich das Hotel gerettet werden kann. Doch bereits 1941 wird es wieder in Frage gestellt, 1942 übernimmt die Stadt das Bad und das Hotel. Die Renovierung beginnt und wird Anfang 1944 mit einem Restaurant neben dem Pool abgeschlossen. Doch die Modernisierung und die Umbauarbeiten gehen weiter bis auch in der Region von Fehervar gekämpft wird.

Im Árpád Bad
Der Zweite Weltkrieg verursachte große Schäden am Hotelgebäude, auch das Spa war nicht eröffnet. Im Mai 1948 wurde das Árpád Bad ebenso wie das renovierte Árpad Hotel wieder eröffnet. 1950 wurde das Bad kurzfristig zum einem Spital umgewandelt, später führte man es jedoch wieder bis zum September 1989 wieder als öffentliches Bad.

Die Aufenthaltsräume im Árpád Bad
Danach standen Hotel und Bad wieder leer und verfielen zusehends bis das Bad in 2005 von einem privaten Betreiber übernommen wurde, der mit Renovierungs- und Rekonstruktionsarbeiten begann. Seit 2010 begrüßt das neu renovierte Spa wieder seine Gäste.

Das Árpad Bad heute

Heute erwarten den Besucher nicht nur die holzverzierten Kabinen, sondern auch das wunderschöne denkmalgeschützte Kuppelgebäude, Mosaike und Stuckarbeiten. Dennoch ist das Bad mit modernster Technik ausgestattet. Einer der schönsten Teile des Bades ist das türkische Bad, das mit Mosaikarbeiten ausgelegte Sitzbad, der Whirlpool und das zentrale Badebecken. Hier kann man im 36-38 Grad warmen Wasser wunderbar entspannen. Sehr schön sind auch die unterschiedlichen Aufenthaltsräume, die zum Ausruhen einladen.

Mein Lieblingsort - Das Tepidarium
Auch im neuen großen Tepidarium lässt es sich hervorragend relaxen. Im neuen Gebäude warten außerdem noch eine große Salzkammer (bei der leider bei unserem Besuch die Entlüftung nicht funktionierte und es daher ganz schrecklich miefte), eine finnische Sauna, eine Infrarotsauna, Dampfbad und Erlebnisduschen auf die Gäste.

In der Saunawelt im Árpád Bad

Alle Räume sind in ein warmes Dunkel getaucht, das den Besuchern die Entspannung noch leichter macht.

Außerdem werden im Bad die unterschiedlichsten Massagen angeboten, von Fuß- und Rückenmassage bis zu Thaimassage, Bambus- und Aroma- oder Kleopatramassagen können Anwendungen gebucht werden.

Das Schwimmbecken im Árpád Bad, Foto © Árpád Bad
In der Várkörút 25-27, auf der Rückseite des Bades befindet sich ein Parkplatz, auf dem man als Badbenutzer kostenlos parken kann.

8000 Székesfehérvár, Kossuth u.12
Tel: +36 22 814 400
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.fehervar-arpadfurdo.hu 

Kathedrale Hl. Stephan, Hiemer-Haus, Vörösmarty Theater

Die Kathedrale des Heiligen Stephan

Die Kirche steht auf dem Hügel, auf dem Großfürst Géza einst seinen ersten Herrschaftssitz errichtete. Der Ort gilt als der älteste Stadtkern von Székesvehérvár. Die Kathedrale ist auf den Mauern der alten mittelalterlichen Basilika errichtet, die während der Türkenzeit zerstört wurde. Danach wurde eine so große Kirche nicht mehr gebraucht, und auch das Geld war knapp, wenn auch Maria Theresia selbst eine beträchtliche Unterstützung zum Bau der Kirche leistete. Nach den Plänen von Martin Grabner wurde von 1758-1768 an der Kirche gebaut, die dann zu Ehren des Heiligen Stephans geweiht wurde und 1777 mit der Gründung des Bistums Székesfehérvár in den Rang einer Kathedrale erhoben wurde. Zwischen 1805 und 1815 wurden die Türme noch einmal erhöht, während die gotischen Fenster in der Mitte der Türme erst 1936 bei Restaurierungsarbeiten zum Vorschein kamen.

Die Kathedrale des Heiligen Stephan
Über dem Portal an der Hauptfassade kann man das Stadtwappen mit Putten und Steinvasen verziert erkennen und über dem Sims wird die Terrasse zwischen den Türmen mit einem Steingitter abgeschlossen, auf dem drei Statuen zu sehen sind: der Heilige Stephan, der Heilige Ladislaus und der Heilige Imre.

Im Kircheninneren sind die Fresken, die einen dreidimensionalen Eindruck vermitteln, von Johann Cymbal zu bewundern, die das Leben des Heiligen Stephans thematisieren. Die meisten Künstler der damaligen Zeit waren hier von Frühling bis Herbst beschäftigt, den Rest ihrer Zeit verbrachten sie in Wien.

Im Inneren der Stephanskathedrale
Das Bildnis des Hauptaltars zeigt den Heiligen Stephan, der die das Land symbolisierende Heilige Krone in die Obhut der Jungfrau Maria, der Madonna von Ungarn übergibt. Die Jungfrau Maria ist hier schwarz gekleidet und weist eine Ähnlichkeit mit Maria Theresia auf, die zur Zeit der Entstehung des Werkes von Vincenz Fischer bereits Witwe war, der Heilige Stephan hat ähnliche Züge wie ihr verstorbener Gemahl Franz Stephan.

Franz Anton Hillebrandt, Chefarchitekt Maria Theresias plante den Altar, der mit korinthischen Säulenkapitellen untergliedert wurde, der reichlich verwendete rote Marmor verleiht der Kirche eine feierliche Atmosphäre. Die Stationen des Kreuzweges wurden vom Bildhauer Barna Búza in den 1950er Jahren geschaffen.

Wer in die Unterkirche hinabsteigt, kann dort die Steinsärge von König Béla III. und seiner Gemahlin Anna von Antiochia mit den Abdrücken der Leichname besichtigen.

8000 Székesfehérvár, Arany János u. 9
Tel: +36 22 315 114

Das Hiemer-Haus

Eigentlich besteht das Hiemer-Haus aus drei Häusern aus dem Mittelalter, die im 17. Jahrhundert zu einem Gebäude im Barock-Rokokostil zusammengebaut wurden. Es ist eines der wertvollsten und natürlich denkmalgeschützten Gebäudekomplexe der Altstadt von Székesvehérvár. Die Fresken stammen aus der Barockzeit und auch die verzierenden Stuckarbeiten an den Außen- und Innenwänden sind sehenswert. Kein Wunder, gehörten doch die früheren Besitzer zu den führenden Einwohnern der Stadt: Mihály Hiemer, Graf Ferdinand Caraffa und Mátyás Pfund. Der Gebäudekomplex wurde erstmalig 1688 nach dem Abzug der Türken erwähnt, als der Bischof zu Veszprém, Pál Széchényi, die Stadt und auch ihre teilweise verwahrlosten Gebäude neu weihte.

Im Hiermer Haus ist auch das Tourinform Büro untergebracht
Heute ist hier das Standesamt untergebracht, es werden Trauungen abgehalten, aber es gibt auch mehrere Konferenzräume, einen Presseraum, zwei Appartements, ein Restaurant und ein Cafe. Außerdem ist hier das Tourinform Büro der Stadt und ein Souvenirgeschäft untergebracht.

Außerdem ist hier das sehenswerte Spielzeugmuseum „Hetedhét“ untergebracht, das auch von unserem Touristguide wärmstens empfohlen wurde.

8000 Székesfehérvár, Oskola u. 2-4
Tel: +36 22 511 322
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http://www.hiemerhaz.hu/ (Ungarisch)

Das Vörösmarty Theater

Die Theatertradition in Székesfehérvár hat lange Tradtion, immerhin wurde bereits am 22. August 1874 das Theater eröffnet, bei der damaligen Galaaufführung wurde „Banus Bánk“ von József Katona gespielt. Hier traten viele berühmte Schauspieler Ungarns auf, darunter Irén Varsányi, Gyula Hegedűs, Kálmán Rózsahegyi, Margit Ladomerszky und Gizi Bajor, um nur einige zu nennen.

Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Theater 1944 komplett aus und es dauerte bis zum 7. November 1962 bis es wieder seine Tore öffnen konnte. Bei der Eröffnung gastierte in den Räumen das Budapester Nationaltheater mit dem Stück von Vörösmarty „Csongor und Tünde” mit Mari Törőcsik und Tibor Bitskey in den Hauptrollen, und unter der Regie von Endre Marton.

Blick auf das Vörösmarty Theater
2005 wurde das Gebäude renoviert, die Innengestaltung wurde komplett neu gestaltet und der Zuschauerraum bekam seinen Theatercharakter zurück, anstelle der Balkone wurden Logen eingerichtet und der Zuschauerraum bekam eine Klimaanlage. Auch die Bühnentechnik wurde auf den neuesten Stand gebracht: neue Beleuchtungsbrücken, neue Reflektoren, Kulissenzüge mit Motor, um einige Beispiele zu nennen.

8000 Székesfehérvár, Fő u. 8
Tel: +36 22 503 503
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.vorosmartyszinhaz.hu/ (Ungarisch)

Blumenuhr, Reiterstatue Hl. Stephan, Denkmal 1.WK, Tante Kati

Die Blumenuhr

Im kleinen Park zwischen der Fő utca und dem Burgring Vákörút liegt die Blumenuhr, die vom städtischen Gärtner Jenő Horváth geplant wurde und die jedes Jahr vom Frühjahr bis zum Herbst die genaue Uhrzeit und das richtige Datum anzeigt.

Die Blumenuhr in Székesfehérvár
Im Frühjahr 1960 wurde die Blumenuhr zum ersten Mal angelegt. Die riesigen Uhrzeiger werden von einem unterirdischen Uhrwerk bewegt, das so die genaue Uhrzeit anzeigt. Neben dem Ziffernblatt werden täglich die Blumen frisch umgepflanzt um das richtige Datum zu zeigen. Ziemlich einmalig würde ich sagen ….

Die Reiterstatue des Heiligen Stephan

Die Reiterstatue des Heiligen Stephan

Die Statue wurde 1938 zur Feier des 900. Todestages des ungarischen Königs Stephan aufgestellt und ist das Werk von Ferenc Sidló. Die Reiterstatue ist mit schwarzen Granitplatten aus Schweden verkleidet.

Das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges

Das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges
Die Einwohner bezeichnen dieses Denkmal als „Grab des liegenden Soldaten“. Das Denkmal stammt von János Pásztor, befindet sich an der Wand der Kathedrale und ist den Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet.

Die Tante Kati

Wer durch die Altstadt schlendert, wird sicher auch der Tante Kati begegnen, mit ihrer hell glänzenden Nase. Sie erinnert an eine wohlbekannte und beliebte Marktfrau der Stadt, zeigt aber auch wie in früheren Zeiten die Bauersfrauen mit ihren „Wägelchen“ in die Stadt kamen, um ihre Produkte und Erzeugnisse zu verkaufen. Tante Kati lebte wirklich in Székesvehérvar bis in die 1970er Jahre.

Die Tante Kati
Da es laut der Legende Glück bringen soll, ihre Nase zu streicheln, strahlt diese klarerweise von Tag zu Tag heller. Selbstverständlich habe ich es auch probiert und die Bronzefigur an der Nase gepackt. Glück kann man schließlich immer brauchen.

Apotheke Schwarzer Adler, Denkmal König Matthias, Kapelle Hl. Anna

Die Apotheke zum Schwarzen Adler (Fekete Sas)

Die erste Apotheke entstand in der Stadt bereits 1688, direkt nach dem Abzug der Türken. In Székesfehérvár siedelten sich auch einige Orden bereits in früher Zeit an, so auch die Jesuiten, die das Barockgebäude von den Erben des ehemaligen Apothekers Johann Mehler 1745 kauften. Leider wurde die Fassade bei der Restaurierung im 19. Jahrhundert zerstört, dennoch fällt die Eingangstüre sowohl im geöffneten wie geschlossenen Zustand sofort auf. Die Einrichtung stammt aus der Tischlerei der Jesuiten aus 1758.

Die Apotheke zum Schwarzen Adler
Bis 1971 war die Apotheke noch im Betrieb, nun wird sie als reines Museum geführt. Sie gilt als am längsten geöffnete Apotheke von ganz Ungarn.
Das Apothekermuseum ist Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, Montag ist geschlossen.

8000 Székesfehérvár, Fő u. 6
Tel: 36 22 315 583 oder +36 22 329 505
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.szikm.hu (Ungarisch)

Denkmal des Königs Matthias

Matthias Corvinus war einer der größten ungarischen Könige. Er stammt nicht aus dem Hochadel, sein Vater war Heerführer und dennoch oder vielleicht gerade deswegen schaffte er es sogar Wien zu erobern. Obwohl das Denkmal, die Fassade des Hauses, fast wie in der Renaissance geschaffen aussieht, wurde das Denkmal erst 1990 von Miklós Melocco anlässlich des 500. Todestages von König Matthias angefertigt. Matthias starb 1490 in Wien, wurde aber in Székesvehérvár begraben.

Das Denkmal des König Matthias

Über König Matthias existieren viele Legenden und Geschichten. Angeblich war er oft inkognito unterwegs, um so herausfinden zu können, wie es den Menschen in seinem Land ging und ob die Armen von den Reichen auch gut behandelt wurden. Fand er Missstände heraus, scheute er auch nicht davor die Oberschicht zu bestrafen. Der Rabe – Corvinus – war sein Wappentier. Ihm gehörte auch die zweitgrößte Bibliothek in Europa, mit vielen wertvollen Codizes – nur der Papst konnte sich einer größeren Büchersammlung rühmen.

Der Seher
Das Denkmal in der Fő utca zeigt den König als Redner, personifiziert damit die Rhetorik und dient gleichzeitig als Trinkbrunnen.
Vor dem König – ihm zugewendet – steht auf dem kleinen Platz der Seher, er ist ein Nachtwandler, der in die Zukunft sehen kann.

Die Kapelle der Heiligen Anna

Die kleine gotische Kapelle ist das älteste in Székesfehérvár erhaltene Gebäude, man schätzt, dass es um das Jahr 1470 errichtet wurde. Man weiß allerdings nicht genau, wer es gebaut hat oder für die Errichtung gespendet hat.

Die Kapelle der Heiligen Anna
Die Türken haben während der Besetzung der Stadt die Kapelle anscheinend auch benutzt, es wurden verschiedene Reste von Wandmalereien gefunden. Allerdings glaubt man, dass es von Derwischen benutzt wurde, da Inschriften von Ali, dem Schwiegersohn Mohammeds handeln und die Derwische seiner Glaubensrichtung folgten. Andere Quellen glauben, dass sie dem Pascha Karakas auch als Moschee diente. Auf dem Dach kann man auch noch heute einen kleinen Halbmond sehen.

Der Turm wurde später gebaut, im Inneren kann man heute einen Barockaltar finden, der ebenfalls aus einer späteren Zeit stammt.

8000 Székesfehérvár, Arany János u. 9
Tel: +36 22 315 114

Die Skulptur des Domonkos Kálmáncsehi

Der frühere Propst der Stadt, Foto © Turizmus Székesfehérvár

Domonkos Kálmáncsehi war Propst der Stadt und ein herausragender Humanist und Wissenschaftler des 15. Jahrhunderts. Er galt auch als Beschützer der Kathedrale und lange Zeit glaubte man, dass er der Erbauer der St. Anna Kapelle sei, da seine linke Hand auf einer verkleinerten Kopie der Kapelle ruht. Die Skulptur, die vor der St. Anna Kapelle steht, stammt von Béla Ohmann.

Kirche Hl. Imre, Kameliterkirche, Kirche Johann von Nepomuk

Die Kirche des Heiligen Imre

Im Inneren der St. Emmerich Kirche
Imre, Emmerich, war laut mündlichen Überlieferungen der Sohn des König Stephan I. und sollte später die Herrschaft von ihm übernehmen. Angeblich kam er aber bei einem Jagdunfall ums Leben und starb vor seinem Vater. Imre gilt als Schutzheiliger der Jugend und wurde angeblich auf einem Schloss in der Umgebung der Kirche geboren, sodass man ihm beim Baubeginn der Kirche im Jahre 1720 als Schutzheiligen auswählte.

Im Inneren der St.Emmerich Kirche
8000 Székesfehérvár, Városház tér 4

Tel: +36 22 315 380

Die Karmeliterkirche

Sie gilt aufgrund ihrer Innenausstattung als die schönste Kirche der Stadt. Man sollte daher nicht verabsäumen sich das Kirchengewölbe anzusehen, das Anton Maulbertsch mit einem hervorragenden Fresko verziert hat. Einst befand sich hier die erste höhere Schule der Stadt, in der jährlich um die 40 Seminaristen ausgebildet wurden, um danach ihren Dienst als Pfarrer anzutreten.

8000 Székesfehérvár, Petőfi S. u. 2
Tel: +36 22 315 328

Die Kirche des Heiligen Johann von Nepomuk

Die Kirche wurde von den Jesuiten 1745 bis 1751 gebaut. Nachdem ihr Orden aufgelöst wurde, verwalteten die Pauliner von 1776 bis 1786 die Kirche. Bis 1813 nutzten sie deutsche Bürger der Stadt, dann übernahmen die Zisterzienser die Kirche. Auf dem Schlusssteinbogen des mit Steinen umrahmten Eingangstores ist noch die Jahreszahl MDCCLI (1751) zu sehen.

Die Kirche des Heiligen Johann von Nepomuk

Zu beachten sind auch die Flügeltüren, das Eisengitter und das Jesuitenwappen, die als Beispiel schöner Schmiedeeisen-Arbeiten gelten. Die aus Holz geschnitzten Sakristeimöbel der Barockkirche sind als einzigartig zu bezeichnen und unbedingt besichtigungswert. Bemerkenswert sind auch die Freskenmalereien von Caspar Franz Sambach (1715-1795), die den Kirchenbau malerisch erweitern. Der Wiener Maler Sambach galt als einer der gefragtesten und geschätztesten Maler des Österreichischen Barocks.

8000 Székesfehérvár, Szent János köz 1
Tel: +36 22 315 447

Hotel Ungarischer König, Fußgängerzone, Märkte

Hotel zum Ungarischen König (Hotel Magyar Király)

Der „richtige“ Name des klassizistischen Palais lautet eigentlich Zichy-Haus. Dieses wurde com kaiserlichen und königlichen Kammerherrn Graf Pál Schmidegg Anfang der 1820er Jahre in Zusammenarbeit mit Mihály Pollack erbaut. Seit 1870 wurde es als Hotel betrieben, aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung „Ungarisches Königshotel“ (Magyar Király Szálló).

Hotel zum Ungarischen König

Nach 1949 diente es erst den jeweiligen Besitzern mit ganz unterschiedlichen Funktionen bis es 1958 wieder als Hotel genutzt wurde, ab 1990 auch wieder unter seinem ursprünglichen Namen. Während dieser Zeit wurde es mehrmals renoviert und umgebaut, das letzte Mal 2010, um auf der einen Seite möglichst viel seines ursprünglichen Glanzes zu erhalten, auf der anderen Seite aber auch die zeitgemäßen Wünsche und Anforderungen der Gäste erfüllen zu können.

Das Hotel befindet sich am Anfang der Fußgängerzone und ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung.

8000 Székesfehérvár, Fő u. 10
Tel: +36 22 311 262
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.magyarkiraly.hu

Fußgängerzone

Wer sich – vor allem abends – auf Erkundungstour durch die Stadt begibt, wird sich über die neue „Beleuchtung“ freuen: Durch die Stadt schlängeln sich am Boden Linien, die den Besucher von einer Sehenswürdigkeit zur anderen – manchmal auch mit Abstechern – führen. Aber es ist auch tagsüber schön anzusehen: Moderne trifft auf Tradition.

Märkte und Einkaufsmöglichkeiten

Wer mich kennt und/oder bereits einige unserer Artikel gelesen hat, weiß, dass er begeisterte Marktbesucher vor sich hat. Daher dürfen auch hier diese Tipps natürlich nicht fehlen.
Auch Székesfehérvár kennt diese wunderbare Markttradition und so ist es oft nicht nur das Einkaufserlebnis, sondern im Jancsár Garten kann man z.B. auch den Früchten, Gemüse und den Blumen beim Wachsen zusehen, ein bisschen Relaxen oder vielleicht neue Rezepte kennen lernen, Leute treffen und ein bisschen plauschen.

Handwerker Markt

8000 Székesfehérvár, Halász utca – Horog utca _ Selyem utca
Mittwoch und Samstag von 5:00 bis 15:00 Uhr

Hersteller/Bauern Markt

8000 Székesfehérvár, Balatoni út 10
Dienstag bis Freitag von 7:00 bis 15:00 Uhr, Samstag von 7:00 bis 12:00 Uhr

City Markt

Diesen haben wir auf einen unserer Stadtrundgänge besucht – hier bekommt man – fast – alles. Von Blumen angefangen bis zu dem charakteristischen Paprika, Gemüse und Fleisch, Käse und Fisch. Im oberen Geschoss kann man auch bei Bier oder mit anderen Getränken seinen Durst stillen oder eine Kleinigkeit essen.

Am Markt
Am Sonntag gibt es auf den Tischen der Gemüsehändler und rund um den – überdachten Markt – auch draußen einen riesigen Floh- und Antikmarkt.

8000 Székesfehérvár, Palotai út 3
Montag bis Freitag 5:00 bis 16:00 Uhr, Samstag 5:00 bis 14:00 Uhr, Sonntag 6:00 bis 12:00 Uhr

Gleich ums Eck gibt es auch ein Shopping Center und über der Straße kann man den Tesco bereits sehen. Außerdem haben viele Geschäfte – nicht nur Souvenirläden – auch am Sonntag geöffnet.

Burg Bory

Burg Bory

Etwas abseits der Stadt, aber ein unbedingtes Highlight jedes Besuches von Stuhlweißenburg, liegt die Bory Burg, die man wirklich gesehen haben muss.
Es ist ein Ausflug in eine andere Welt. Die Bory Burg ist das Lebenswerk des Architekten und Bilderhauers Jenő Bory und seiner Frau, der Malerin Boryné Komócsin.

Burg Bory

Jenő Bory wurde 1879 geboren, studierte zuerst an der Technischen Universität, um dann Architektur und Bildhauerei zu lernen. 1904 kam er nach Wien um seinen Militärdienst abzuleisten, aber auch um die kaiserlichen Museen sehen zu können, danach bewarb er sich an der Kunsthochschule und würde Bildhauerschüler. Bory studierte unter anderem auch bei dem berühmten ungarischen Maler Bertalan Székely. Bald wurde er Mitglied der Bildhauer-Meisterschule und wurde an der Hochschule für Bildende Künste ordentlicher Professor, sowie Gastprofessor für Architektur an der Technischen Universität.

Burg Bory
Während des Krieges 1914 wurde sein Regiment nach Sarajevo verlegt und er beauftragt, Pläne für eine Gedenkstätte für die Stätte der Ermordung des Thronfolgers auszuarbeiten. Bory fertigte 8 Entwürfe an, die Geldmittel für den Bau einer Franz-Ferdinand-Kirche und des Sophia-Heimes wurden bereits in der ganzen Monarchie gesammelt, doch der Krieg ging verloren und so kehrte Bory nach Hause zurück.

Burg Bory
Mit den Erlösen von Wettbewerben und noch immer fasziniert vom Bauen erwarb er in Székesfehérvár auf einem Weinberg ein Grundstück mit einem kleinen Häuschen und begann sofort dieses zu vergrößern. Von Jahr zu Jahr wurde ausgebaut und vergrößert: Stützmauern, Bildhaueratelier, Gemäldegalerie, der Hof der hundert Säulen, Nischen, Loggien, Türme, verschiedene Statuen und Inschriften an den Wänden zu Ehren seiner Frau kamen hinzu. Jenő Bory betrachtete die Burg als sein eigenes Kunstwerk, er entwickelte das Haus ohne umfassende Pläne und doch gibt es zwei ideelle Zentren; die Kapelle der ehelichen Liebe und das Atelier – zwei Punkte, die auch in seinem realen Leben große Bedeutung besaßen.

Burg Bory
Im Gebäude befinden sich über einhundert Skulpturen, an den Wänden hängen zahlreiche Gemälde, manche sind mit Fresken bemalt. Man wandert durch die Anlage und weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. An vielen Stellen gibt es auch noch Mosaikarbeiten, Glasmalereien und Zierbrunnen. Die höchste Spanne von 30 Metern liegt zwischen der Burgkasematte und dem Aussichtsturm. Sieben Türme, dreißig größere und kleinere Räume, darunter drei Ateliers gibt es hier auf dem Areal, der Burghof ist mit einhundert Säulen gestaltet und hier finden sich die großen Gestalten, Helden, Sänger und Könige der ungarischen Geschichte vom Stammesführer Álmos bis zum Lautenspieler Tinódi Lantos Sebestyén.

Burg Bory
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Bory Burg zerbombt, alle Türme weggefegt, die Skulpturen als Zielscheiben benutzt, die Bilder aufgeschlitzt. 1947 ging Jenő Bory mit 65 Jahren in Pension und widmete sich dem Wiederaufbau seines Lebenswerkes. Möglich war dieses durch den Einsatz eines relativ neuen Werkstoffes: dem Beton. „Gäbe es keinen Zement,“ so betonte auch Bory, „gäbe es die Bory Burg nicht. Sie ist ein Beton-Experiment mit über 200 glatten, runden oder mit plastischen Inschriften versehenen Säulen.“

Burg Bory

Das Künstlerehepaar verbrachte seinen letzten Lebensabschnitt auf der Burg, beide sind in der Familiengruft auf dem Csutora-Friedhof in Székesfehérvár begraben. Jenő Bory starb 1959, seine Frau im Jahre 1974.

Burg Bory
Ihre Nachfahren haben die Burg übernommen, sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und sorgen dafür, dass sie in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten bleibt.

8000 Székesfehérvár, Máriavölgyi út 54
Tel: +36 22 305 570
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.bory-var.hu

Weitere Informationen, Bildershow, Video und Plan

Weitere Informationen:

City Card

Die City Cards sind immer ein gutes Investment für Besucher, die die Stadt so richtig ausgiebig erkunden möchten. Auch die City Card von Székesfehérvár bietet in zahlreichen Shops und Galerien der Stadt Ermäßigungen. Die Karte (Ősfehérvár kártya) ist im Fehérvár Souvenir-Shop neben der Touristeninformation erhältlich .

Apps

Pocket Guide
Mit dem Pocket Guide können Sie die Stadt wie mit einem lokalen Führer entdecken. Der Download ist gratis, allerdings braucht man zur Nutzung eine Internetverbindung. Wer allerdings 2,99 Euro riskiert, kann den Guide auch offline nutzen. Leider gelingt es – zumindest mir – nur den Guide der Stadt, in der ich mich gerade aufhalte herunterzuladen. Da ich dies in Székesfehérvár verabsäumt habe, kann ich leider über den Guide derzeit kein Urteil abgeben. Aber es würden mich sehr Ihre Erfahrungen interessieren – bitte nutzen Sie dafür die Kommentarfunktion am Ende des Artikels.
Download PocketGuide: http://pocketguideapp.com/en/szekesfehervar

2GO!Székesfehérvár
Diese App bringt Ermäßigungen bei verschiedenen Partnern der Stadt, es gibt GPS Location und interaktive Profile. Sie führt sie durch die Stadt, zeigt die besten Geschäfte und Tagungsorte und hilft einen perfekten Tag in Stuhlweißenburg zu planen.
Download 2GO! Székesfehérvár: http://2gohungary.com/varosok/mobil-applikacio/2go-szekesfehervar/

WiFi

Am Rathausplatz gibt es in einem Radius von 400 Metern um den Reichapfel herum kostenlosen wireless Internetanschluss.

Tourinfo

Bei jedem Besuch in einer – noch – unbekannten Stadt empfiehlt sich der Weg zur Touristeninformation. Hier kann man seine Informationswünsche auf den letzten Stand bringen, eine Karte der Stadt erhalten, die neuesten Eventprogramme erfahren und vieles mehr.
In Székesfehérvár ist die Tourinform im Hiemer Haus am Városháza Platz untergebracht.

Öffnungszeiten:
Es gibt je nach Saison unterschiedliche Öffnungszeiten, wenn Sie jedoch zwischen 9:00 und 16:00 Uhr zur Tourinfo kommen, dann sind Sie - außer vom 1.11.-30.4. da ist an den Wochenenden geschlossen – immer willkommen.

Tourinform Székesfehérvár
8000 Székesfehérvár, Oskola utca 2–4.
Phone: +36-22/537-261
Fax: +36-22/340-330
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Facebook: www.facebook.com/tourinform.szekesfehervar

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