Im Keller zur Goldenen Gans wird die Tradition des Gänsebratens bereits in der vierten Generation gepflegt.

Hier kommen nicht nur slowakische Gänsefreunde her, sondern auch österreichische Liebhaber des Federviehs und wie man an der Bildergalerie beim Aufgang in ein Extrastüberl erkennen kann, war hier auch schon allerlei Prominenz zu Gast.

Die Goldene Gans
Es scheint eines der größeren Restaurants im Ort zu sein, dennoch reservieren Sie – vor allem in der Hochsaison – unbedingt, wenn Sie sicher einen Platz bekommen möchten.
Obwohl das Lokal recht groß ist, es ist kein Keller, sondern ein Restaurant „zu ebener Erd“, wirkt es durch Zubauten und Ausbauten recht luftig und durch die geschmackvolle Einrichtung - traditionell mit viel Holz, aber mit modischen Accessoires - fühlt man sich gleich recht wohl.

Auch Michel Platini war hier Gast
Das Rezept für den Gänsebraten stammt noch von der Uroma der Besitzerin, die uns auch die Geschichte von Slovenský Grob erzählte, und dieses wird natürlich nicht verraten, eine wichtige „Zutat“ hat sie uns allerdings doch gestanden: Die Gans wird hier im Keramiktopf gebraten und nur so ist auch das geschmackliche Erlebnis garantiert.

Die Tische sind schön gedeckt
Um die drei Stunden – je nach Größe – dauert es, bis der Vogel butterzart auf den Tisch kommt. Auch deshalb schadet eine Reservierung nicht, schließlich soll die Gans frisch gebruzelt sein, aber wer möchte so lange auf die Zubereitung warten.

Die Besitzerin der Goldenen Gans: Danka Kisslingová
Hier kocht mit der Besitzerin Danka Kisslingová bereits die vierte Generation nach dem 100 Jahre alten Rezept der Urgroßmutter und dass dieses Rezept beim Publikum ankommt, beweisen die mehrere Tausend Gänse, die hier jährlich verarbeitet werden.

Die
Als Vorspeise empfiehlt sich natürlich Gänseleber, so man dies mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Der Geschmack ist hervorragend, wenn auch der Genuss durch den Gedanken an die gequälten Tiere geschmälert wird. Natürlich ist auch der Geschmacksträger Fett mit dabei und ein Stück Brot in dieses einzutauchen, bietet schon großen Genuss – allerdings sollte dabei die Galle in einer besseren Verfassung sein als meine. Trotzdem: kosten muss man einfach und das wurde mir von meinem Organ auch ohne Probleme erlaubt.

Gänsebraten, Lokse, Rotkraut und eingelegtes Gemüse
Der Gänsebraten wird mit Rotkraut und Lokse, eine Art Kartoffelfladen, Gurkerl, eingelegten Paprika, Pfefferoni und sauren Zwiebeln serviert. Die Gans ist butterweich, die Haut resch, der Geschmack köstlich, die Kombination mit den Lokse hervorragend und auch das Rotkraut passt, wie wir alle wissen, hervorragend dazu.

Diese Gänse sind noch fröhlich
Dazu zeichnet sich die Goldene Gans durch eine hervorragende Weinkarte aus. Zögern Sie nicht, die slowakischen Weine zu verkosten, Sie werden nicht enttäuscht sein.
Auch Vegetarier können hier einkehren und auch wenn Sie einmal keine Lust auf Gans haben, werden Sie hier Gutes für Ihren Gusto finden. Die Gans allerdings bleibt die Spezialität des Hauses und die sollten Sie auf jeden Fall einmal probieren.

Mehr über die Geschichte des Dorfes erfahren Sie hier auf askEnrico.

Die Depandance ist moderner eingerichtet
checked by EnricoPivnica u Zlatej Husi
900 26 Slovenský Grob, Pezinská 2
Tel: +421 905 759 163 und +421 905 525 417 (Scheuen Sie sich nicht anzurufen, hier wird auch Deutsch gesprochen)
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www.zlatahus.sk

Der Besuch erfolgte im Rahmen einer Pressereise auf Einladung der Slowakischen Tourismusvertretung Wien