Maribor hat nicht nur tolle Events - wie das jährliche Lent-Festival oder das Festival der Alten Rebe – und viele Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine ausgezeichnete Gastronomie.

Im Herzen der Stadt liegt die Gostilna Maribor, die auf eine alte Tradition zurückblicken kann. Immerhin weiß man, dass bereits vor 1735, wahrscheinlich aber noch um einiges früher, hier bereits eine Bierbrauerei in Betrieb war. Von 1735 weiß man aber den Namen des Besitzers, Tobija Hass, und dass seine Tochter Marija Terezija zuerst mit Ferdinand Rohrer und später mit dem Bierbrauer Matija Glonner verheiratet war. Überhaupt scheint es, dass zumeist die Frauen hier die Hosen anhatten und auch für das Bierbrauen zuständig waren.

Gostilna Maribor
1841 kaufte dann Franc Tscheligi das Haus, auch er stammte aus einer Bierbrauerfamilie und führte die Brauerei bis 1945. Noch heute erinnern sich die älteren Mariborer, dass man zum Tscheligi auf ein Bier ging. Die Tscheligi besaßen auch das Haus in der heutigen Gregorčičeva ulica, das heute noch Gambrinus nach dem Schutzheiligen der Bierbrauer genannt wird.

Blick durchs Fenster - man beachte die alten Türen als
Beide Namen kommen heute in der Gostilna Maribor zu Ehren: das zentrale Speisezimmer wurde im Andenken an die Vorbesitzer zum Tscheligi-Speisezimmer und im Gambrinus-Speisezimmer wird Bier von der Schank serviert.

Liebevolle Deko - ich mag das sehr ...
Übrigens: gebraut wird hier noch immer und wenn Sie in der Gostilna Halt machen, sollten Sie unbedingt das Selbstgebraute – Rudolf Bier – probieren. Schmeckt hervorragend.

Küchenchef Gregor Jager bei der Zubereitung der Žemljica
Doch man sollte nicht nur zum Bier trinken vorbei kommen. Küchenchef Gregor Jager hat sich der typischen steirischen Küche angenommen und zaubert Köstlichkeiten unserer Großmütter – natürlich neu interpretiert – auf den Tisch. Backhenderl, Verhackert, warme Grammeln, Bratwurst, Steirische Flecksuppe, Wildfleischragout stehen ebenso auf der Speisekarte wie ein Wiener Schnitzel oder Tafelspitz.

... und so sieht eine Žemljica fertig aus. Hmmmm ....
Eine besondere Spezialität des Hauses ist allerdings die Žemljica, die wir bei unserem Besuch besuchen durften. Diesen „Burger“ gab es in der Gegend schon lange vor McDonalds und das schmeckt man. Um ganz ehrlich zu sein: mit dem Mäcki hat dieser Genuss wenig zu tun, aber seinen Inhalt kann der Gast auch hier mitbestimmen. Ja, es gibt sogar eine vegetarische Variante davon.

Sie warten darauf von uns verkostet zu werden

Normalerweise wird die Žemljica mit Schweinebauch oder einem Rindsnackenstück gefüllt. Beide Varianten werden allerdings vier Tage in einer Mischung aus Salz und Gewürzen eingelegt, dann am nächsten Tag geräuchert und dann ganz langsam gekocht. Hmmmm … Allein bei der Beschreibung der „Vorarbeiten“ lief mir schon das Wasser im Mund zusammen.

Ein kleiner Blick ins Innere der Žemljica
Schließlich wird das Fleisch in ein knuspriges Langsemmerl mit verschiedenen unterschiedlichen Senf-, Mayo-, Barbecue- und oder Krensaucen und diversen Gemüse verpackt und schon ist es zum Genuss bereit. Man könnte es durchaus als Hauptmahlzeit bezeichnen und so macht „Burger“-Essen richtig Spaß und wie mir ein Kollege versichert hat ist auch die „Veggie-Variante“ ein Genuss. Dazu dann noch ein Glas vom selbst gebrauten Rudolf Bier und man freut sich auf den Tag oder noch besser: man genießt damit die Abendstunden.

Die Apotheke der Gostilna Maribor
In der Gostilna ist man überzeugt, dass für jede Krankheit ein Kräutlein oder eine Blume wächst und so hat man den wunderschönen alten Gewölbekeller auch gleich in Apoteka umbenannt. Hier wird der Gast mit einer großen Auswahl an Whiskeys und hausgemachten Spirituosen verwöhnt und wer einmal mit seinen Freunden so richtig feiern möchte – kann dazu gleich den ganzen Keller mieten. Da das angeschlossene Hotel auch Seminarräume zur Verfügung hat, kann man die „Apotheke“ dann auch gleich für die Abschlussfeier nutzen.

Hier steht die Medizin in der Apotheke der Gostilna Maribor
Nach Genuss der Speisen und Getränke – oder aber schon vorher – sollten Sie sich auch ein wenig in den Gasträumen umsehen. Hier wird ebenfalls mit der Tradition gespielt. Alte große Türen bei den Fenstern an der Straßenfront, selbst die – wie schwere Gefängnistüren – wirkende Türen auf den Toiletten sind sehenswert. Es sind die vielen Kleinigkeiten, die das Restaurant heimelig wirken lassen und doch eine gewisse Eleganz ausstrahlen. Man fühlt sich einfach wohl darin.

Blick in die Gostilna Maribor
Bei schönem Wetter ist wahrscheinlich aber die Terrasse vor dem Restaurant die erste Wahl. Hier lässt es sich bis in den späten Herbst (dann auf Lammfellen) gemütlich sitzen, den Hauptplatz von Maribor beobachten und einen Kaffee oder ein Bierchen trinken.

An die Bar auf ein Bier Rudolf
Mehr über Maribor finden Sie hier auf askEnrico. Wer nicht unbedingt in der Stadt übernachten möchte, sondern sich ein paar Tage Glamping mit eigenem Jacuzzi gönnen möchte, dem empfehle ich das Vineyard Glamping Resort Chateau Ramšak. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Welche Medizin hier wohl drinnen ist?
Die Gostilna Maribor ist von Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 23:00 Uhr, Freitag und Samstag von 7:30/8:00 bis jeweils 2:00 Uhr und Sonntag von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Sicherheitshalber sollten Sie aber vor ihren Besuch noch einmal die Website checken: www.gostilnamaribor.si. Am Abend ist eine Reservierung angeraten.

Hier zeigt uns Küchenchef Gregor Jager die Zubereitung seiner Žemljica (wobei mich die "Inhaltsstoffe" der Saucen schon auch interessiert hätte....)

Checked by EnricoGostilna Maribor
2000 Maribor, Glavni trg 8
Tel: +386 2 23 45 606
Mobil: +386 31 565 565
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.gostilnamaribor.si


Der Besuch erfolgte im Rahmen einer Pressereise auf Einladung von MGM Best Press Story

 

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