Lange Zeit habe ich mich nicht getraut, Wild zu kochen. Doch nachdem mich Elvira vom Steirer Platzl zu einem Rehfilet überredete, musste es dann doch sein. Und es war einfach köstlich.

Die Sauce ist vielleicht noch etwas dick gelungen, aber sehr gut...
Die Sauce ist vielleicht noch etwas dick gelungen, aber sehr gut...


Wie auch die Sterneköche immer wieder in den diversen Kochshows betonen: wenn das Produkt stimmt, kann man fast gar nichts falsch machen. Ich hab mir mein Rezept aus verschiedenen zusammengestrickt.

Zutaten:

1 Stück Rehfilet, 2 Karotten, 1 gelbe Rübe, 1 Petersilienwurzel, 1 Stück Sellerie, 1 Zwiebel, Gemüsesuppe zu Aufgießen, Salz, Pfeffer, Öl, Schlagobers oder Cremefine nach Geschmack

Zubereitung:

Karotten, Rüben, Petersilienwurzel schälen und in kleine Stücke schneiden, Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, Rehfilet salzen und pfeffern.

Öl heiß werden lassen und darin den Rehrücken von jeder Seite scharf anbraten. Das Rehfilet herausnehmen, in Alufolie einschlagen und im vorgeheizten Backrohr bei 80° ca. 25 Minuten weiter garen lassen.

Im Bratenfett die Zwiebel glasig anrösten, das restliche Gemüse dazugeben, mit Suppe aufgießen und weich kochen. Ein Schuss Rotwein passt ebenfalls gut dazu. Schließlich mit dem „Zauberstab“ fein pürieren und auf die richtige Konsistenz aufgießen. Nachwürzen und eventuell mit Obers verfeinern.

Rotweinzwiebel:

Zutaten:

3-4 rote Zwiebel, 2-3 Löffel Honig, Öl, ¼ Rotwein

Zubereitung:

Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden, Öl erhitzen und Honig leicht karamellisieren lassen. Zwiebelringe dazugeben und mit einem Schuss Rotwein ablöschen. Immer wieder mit Rotwein aufgießen bis die Zwiebel weich gedünstet sind.

Dazu passt eine Birnenhälfte (in Butter gebraten) mit Preiselbeeren und Tagliatelle oder Kartoffelkroketten.

Rehfilet aufschneiden, die Rotweinzwiebel, Birne mit Preiselbeeren und Tagliatelle dazu anrichten und mit der Sauce übergießen. Das Rehfilet sollte innen noch rosa sein.