Wolfgang Ambros (Foto: Heanz, Wikipaedia)Er ist der Urvater, der Begründer des österreichischen AustroPops.

Mit seinem „Hofer“ löste er damals wieder Begeisterung für Songs mit deutschen – eigentlich Wienerischen – Texten aus. „Da Hofa“ ist ein vertontes Gedicht seines Schulfreundes Josi Prokopetz. Die Single wird Nummer 1 in den Charts und „Wolferl“ wird zu Spotlight ins Fernsehen eingeladen. 1972 gründen Ambros, Prokopetz und Fredi Tauchen die Projektgruppe „Dröhnung“.

Die Urversion des „Watzmanns“ wird bei der „Arena 72“ aufgeführt. Von Wolfgang Ambros stammt auch die 2.inoffizielle Nationalhymne: „Skifoan“, die 1976 erscheint. In diesem Jahr gründet Wolfgang auch seine neue Band: die „Nr.1 vom Wienerwald“.

Viele Hits folgen, darunter Duette mit Andre Heller „Für immer jung“ und „Kumm ma mit kane Ausreden mehr“. Wolfgang Ambros ist der einzige österreichische Künstler, der es schafft, dass die Wiener Stadthalle 3x hintereinander ausverkauft ist. Ein Wiener Spruch dazu lautet: „und wenn da Ambros das Wiena Telefonbuach afoch owesingt, werd’n a olle mit singa!“ Der Erfolg hält nicht nur in Österreich an, sondern zieht auch in Deutschland weite Kreise. Es folgen Neuauflagen des großen Erfolges „Watzmann“, - dazu gibt es jetzt auch eine DVD-Version.

Wolfgang Ambros bringt Dylan (bereits früher) und später Lieder von Tom Waits mit „wienerischen“ Texten. Ebenso erfolgt 2005 ein Brückenschlag zum Wienerlied: Ambros singt Moser. Diese Kombination ist so erfolgreich, dass es inzwischen schon eine Fortsetzung gibt.

Wolfgang Ambros ist auch karitativ tätig: in Kenia – wo er sich immer wieder zur Erholung zurückzieht – baut er mit der Kwale Hospital Foundation ein Krankenhaus.

Hier finden Sie einige Ambros-Titel (leider nur ansatzweise), die man einfach gehört haben muss: