Wer Honig liebt und mehr über die fleißigen Bienen erfahren möchte, sollte hier seinen Urlaub verbringen oder zumindest auf einen Besuch vorbeischauen. Dann kann man sich auch gleich mit köstlichem Honig, Honigschnaps und anderen Honigprodukten eindecken.

Es ist faszinierend. Hier, am Imkerbauernhof, wohnen nicht nur 60 Bienenvölker, sondern auch zwei Generationen der Familie Kiselak, umgeben von Wald, einem Teich, Hasen, einem Lamm, einem Pony und einem Vogelhaus mit Wellensittichen, Nymphensittichen, Kanarenvögel und einigen mehr.

Die Hasen freuen sich über das Futter

Alle haben Nachwuchs, die Hasen kommen sogleich um sich Futter zu holen, die Hühner und ihre Küken scheinen sich fast ebenso über die Besucher zu freuen wie das Pony und das Lämmchen.

Auch die Beiden freuen sich über Besuch
Kaum jemand scheint mehr über Bienen und Honig zu wissen als Herr Kiselak. Schon bei der Begrüßung mit Apfel-, Traubensaft und Honigschnaps gibt er eines der Geheimnisse Preis: Es kommt auf die Temperatur an! Wenn Honig zu stark erhitzt wird, ist er zwar haltbarer (siehe Supermarkt) aber der Geschmack ist weg, es ist nur mehr Süßstoff. Das ist auch der Grund, warum sich sein Schnaps mit dem Honig nur bei höchstens 40°C verbinden durfte, denn so bleiben alle Geschmacksstoffe erhalten.

Imkerei ist hier Tradition. Dabei fing es für Vater Herman Kiselak eigentlich mit Hornissen an:

Herman Kiselak, der Herrscher im Bienenschloss

Man merkt auch jede Sekunde, mit wieviel Leidenschaft und Liebe Vater und Sohn bei der Arbeit sind, und wie wichtig es ihnen ist, ihr Wissen an so unbedarfte Städter wie uns weiter zu geben.
Nach einem Honigschnaps, ausgestattet mit Imkerhüten und doch ein bisschen mulmig im Bauch geht’s dann gleich zu den Bienenstöcken. Ich fühle mich nicht ganz wohl in meiner Haut und ich denke meine Kollegen auch nicht unbedingt. Herman Kiselak schreitet gut gelaunt voran – ok, er ist es ja gewohnt…

Gut ausgestattet mit den Imkerhüten
Im Bienenhaus – die Bienen sind noch „eingesperrt“, bekommen wir eine Einführung in allerlei Wissenswertes. Lauschen Sie einmal kurz den Vorführungen:

Das Bienenschloss

Dann aber geht es los: Herman Kiselak öffnet einen Bienenstock und wir bekommen Einblick ins Innenleben. Ich bin überrascht, wie friedfertig hier alles zugeht. Ich hätte eher erwartet, dass die Bienen auf den Rauch und auf das Öffnen der Klappe aggressiver reagieren. Aber wie erklärt uns Herman so schön: „Man muss seinen Bienen vertrauen, und darf nicht nervös sein. Dann bleiben Sie auch friedlich.“ Und es stimmt, es bleibt die ganze Zeit alles im grünen Bereich.

 

Bei der anschließenden Honigverkostung kann man viele Ohhs und Ahhs hören. Mir schmecken besonders der Blüten- und der Kastanienhonig und daher muss ich natürlich auch noch im Shop vorbeischauen. Glücklich verlasse ich mit einem Glas Honig und einer Honigseife den Laden: so wird sich nicht nur mein Magen, sondern auch meine Haut freuen.

Hier wird fleißig gearbeitet ...
Am Imkerbauernhof kann man auch übernachten, sogar im Heu oder im Bienenschloss bei den Bienen. Das wäre zwar nicht unbedingt meins, es könnte ja auch durchaus sein, dass ich mit meinem Schnarchen die Nachtruhe der Bienen stören würde und wer weiß was dies für Auswirkungen hätte. Aber die Appartements sind wunderbar, genügend Platz, mit Balkon und einer wunderschönen Aussicht. Zum Frühstück hängen Brötchen an der Tür, es gibt Marmelade und Honig so viel man mag und im Kühlschrank Milch und Butter.

Die Apartements

Da könnte ich es schon eine Weile aushalten und schließlich eignet sich der Ort ja auch hervorragend, um Ausflüge zu machen. Außerdem sind viele schöne Ziele nah: Maribor ist nur 85km entfernt, Graz 75km, selbst in Triest ist man in 290km und außerdem bietet die nahe Umgebung des Bienenschlosses schon sehr viel Sehenswertes: ich möchte hier nur das Schloss Grad erwähnen oder die Thermen in Moravske Toplice oder in Radenci. Wer weitere Inspiration haben möchte, sollte sich das Buch: Reisen in der Untersteiermark / Stajerska von Josef Wallner (Text) und Norbert Eisner (Fotos) zu Gemüte führen.

Ich fürchte nur, dass ihr Urlaub nicht ausreichen wird um alle Tipps zu erkunden. Aber macht ja nichts, man kann ja wiederkommen …

Der Balkon
Führungen durch das Bienenschloss gibt es von April bis Ende September jeden Freitag um 15:00, 16:00 und 17:00 Uhr. Dabei werden Sie mit einem Honigschnaps begrüßt, Sie erfahren viel Wissenswertes über die Arbeit des Imkers und das Leben in einem Bienenstock, anschließend können Sie auch noch zwei ethnologische Sammlung und ein 100 Jahre altes Bienenhaus besichtigen und mehrere Honigsorten verkosten. Kinder werden sich vor allem über das Vogelgehege, die Hasen, Schafe und das Pony freuen.

Die Aussicht auf den kleinen
Sollten Sie außerhalb dieses Termins eine Führung machen wollen, fragen Sie bitte direkt bei der Familie Kiselak nach.

Herman Kiselak in Aktion
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Imker Bauernhof
9262 Rogašovci, Serdica 116, Goričko
Tel: +386 2 55 88 889
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.cebelji-gradic.com

Link zu Google Maps

Der Besuch erfolgte im Rahmen einer Pressereise auf Einladung von MGM Best Press Story