Stolz führt uns der Chef der poljsakova brajda vor der Weinverkostung durch das Dorf, das immer hin auch Kaiser Franz Josef auf seinem Weg von Wien nach Triest besucht hat.

Auf den Hügeln rundum, die die Reben vor der Bora schützen, liegen seine Weingärten, von der Sonne bestrahlt. Kein Wunder auch, dass in dieser Atmosphäre auch das, zum Teil heute noch gültige, erste Buch über den Weinbau in slowenischer Sprache geschrieben wurde: hier hat der Weinanbau Tradition seit Jahrzehnten.

Meister Tomaž bei unserem Stadtrundgang

Das Gut Poljšakova brajda hat ebenfalls eine sehr lange Tradition im Weinbau. Seit man denken kann wird in der Familie Wein gekeltert, aber erst vor 25 Jahren begann man den Wein in Flaschen abzufüllen und unter den eigenen Namen zu verkaufen. Seitdem werden die Weinberge erweitert, Sauvignon, Chardonnay, Laški Rizling, Rebula, Malvazija, Zelen, Barbera, Melot und Cabernet Sauvignon angebaut. Mit dem Namen Tibot wurde nun auch ein neues Label kreiert. Stolz erzählt Meister Tomaž von den Preisen, die sein Zelen bereits erzielt hat. Er bewirtschaftet die Weinberge zusammen mit seinem Vater Darko und seinen Bruder Aljaž, während Mutter Bojana die Gäste mit kulinarischen Spezialitäten aus dem Wippach-Tal versorgt.
Tomaž erzählt uns während der Weinprobe von den 13 autochthonen Sorten, die hier wachsen und erklärt uns, dass Pikolit sowohl eine Rebensorte wie auch das Herstellungsverfahren von Wein sein kann.

Kmetija poljšakova brajda
Wir probieren den Zelen und Tomaž erklärt uns, dass es nicht so einfach mit dieser Rebsorte umzugehen. Zelen braucht viel Sonne und viel Wasser, er treibt als erste Sorte aus und wird als letzte geerntet. Der Rebstock braucht auch lange bis er austreibt und nach der Ernte benötigt der Wein mindestens 10 Monate im Fass. Doch ein guter Weinbauer kann dennoch rasch erkennen, ob es ein guter Jahrgang wird oder nicht.

Kmetija poljšakova brajda
Wir probieren einen Malvasia, einen Chardonnay und einen Zelen von den Weißweinen und einen Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Barbera in rot. Mir schmecken der Chardonnay und der Zelen am besten. Wenn Sie in Šmarje vorbei kommen, sollten Sie auf jeden Fall eine Sprung am Bauernhof von Tomaž vorbeischauen, Sie sind jederzeit gerne gesehen. Sein Sohn übersetzt auch gerne, was der Meister zu sagen hat.

Kmetija poljšakova brajda
Vorsicht allerdings, wenn Tomaž Sie in seinen Garten entführt. Dort ist seine Steinsammlung untergebracht – eine weitere Leidenschaft von ihm neben seiner Begeisterung für Wein. Er sammelt die verschiedensten Steingrößen und versucht dann herauszufinden, welche Gestalt in den Steinen steckt, dann werden sie zu Skulpturen, zu Brunnen und einigem mehr.

Bei der Weinprobe
Schauen Sie einfach vorbei …

Kmetija poljšakova brajda
Kmetija poljšakova brajda
5295 Branik, Šmarje 28a
Tel: +386 41 275 267
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