Im Haus der Geschichte in St. Pölten kann man bis 9.1.2022 die faszinierende Geschichte des Sportes erleben: berühmte Sportpersönlichkeiten von einst und jetzt werden vorgestellt, aber auch von spektakulären Siegen und fatalen Niederlagen wird berichtet.

Klarerweise darf dabei auch Edi Finger mit seinem bekannten Schrei „I wer‘ narrisch!“ und der „Erfolg“ der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft in Cordoba nicht fehlen. Die Ausstelung ist ein Streifzug durch die Sportgeschichte Österreich, von denen viele Protagonisten wie die Torfrau des österreichischen Frauen-Nationalteams und derzeitige England-Legionärin Manuela Zinsberger, die zweifache Ski-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister oder der ehemalige 63-fache Fußball Nationalteamspieler Toni Pfeffer aus Niederösterreich stammen und in der Ausstellung prominent vertreten sind.

Wer kennt den Schrei von Edi Finger nicht? (Foto © Daniel Hinterramskogler)
Wer kennt den Schrei von Edi Finger nicht? (Foto © Daniel Hinterramskogler)


Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die großen Breitensportarten, sondern bemüht sich der Vielfalt des Sportes gerecht zu werden: vom Fußball bis zur Leichtathletik und vom Bobfahren bis Cricket ist alles dabei. Zahlreiche interaktive Stationen laden ein, selbst körperlich aktiv zu werden: so ein Skisimulator, eine Slackline oder eine neuartige Kombination aus Basketballspiel und „Vier gewinnt“. Und wer schon immer einmal mit dem Job eines Radioreporters geliebäugelt hat, kann in einer Moderatorenbox herausfinden, ob dies sein Traumberuf werden könnte.

Auch die Olympia-Goldmedaille von Franz Klammer ist mit dabei (Foto © Daniel Hinterramskogler)
Auch die Olympia-Goldmedaille von Franz Klammer ist mit dabei (Foto © Daniel Hinterramskogler)


Highlights der Ausstellung sind faszinierende Objekte wie die Olympia-Goldmedaille von Franz Klammer, ein Fahrrad von Roland Königshofer oder der Medikamentenkoffer von Alfred Kain. Zum einen zeigt die Schau die spannende Entwicklung des Sports von einem elitären Freizeitvergnügen zu einem Massenphänomen, wobei aber auch gleichzeitig kritische Themen angesprochen werden, wie z.B. der politische Missbrauch von Sport, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus und Doping.

Auch im Fußball gab es schon tolle Zeiten (Foto © Daniel Hinterramskogler)
Auch im Fußball gab es schon tolle Zeiten (Foto © Daniel Hinterramskogler)


Sport heißt aber auch: Mitmachen erwünscht. Daher: Auf die Plätze, fertig, los – auf zu den Mitmach-Stationen der Ausstellung.

Blick auf eine der interaktive Stationen (Foto © Daniel Hinterramskogler)
Blick auf eine der interaktive Stationen (Foto © Daniel Hinterramskogler)


Das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich ist von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Montag ist geschlossen (außer an Feiertagen).

Blick in die Ausstellung (Foto © Daniel Hinterramskogler)
Blick in die Ausstellung (Foto © Daniel Hinterramskogler)


Bis 9.1.2022 I wer‘ narrisch! Das Jahrhundert des Sports
Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich
3100 St. Pölten, Kulturbezirk 5
Tel: +43 2742 90 80 90-998
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www.museumnoe.at