Die Kulturbetriebe Burgenland freuen sich wieder auf Besucher in den Museen und Galerien und bieten ihren Gästen spezielle Highlights bei der Wiedereröffnung.

Natürlich müssen auch hier die strengen Covid19-Sicherheitsbestimmungen (Handdesinfektion, FFP2-Masken, Contact-Tracing-Formular und Abstandsregeln) eingehalten werden, aber alle Kulturinteressierten freuen sich trotzdem, wieder Kunst „konsumieren“ zu dürfen.

Eine Kur in früheren Jahren
Eine Kur in früheren Jahren


Das Burgenland feiert in 2021 ein ganz besonderes Ereignis: die 100jährige Zugehörigkeit des Bundeslandes zur Republik Österreich. Und natürlich wurden zu diesem Jubiläum auch mehrere Highlights vorbereitet, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Landesgalerie Burgenland

In der Landesgalerie Burgenland wurde mit dem Ende des Lockdowns die erste Ausstellung im Jubiläumsjahr „100 Jahre Burgenland“ eröffnet. Unter dem Titel „Zeichen der Zeit | Künstlergruppe kgb polychrom“ zeigt die Schau die Anfänge der Künstlergruppe Burgenland bis hin zur Gegenwart der Künstlergruppe kgb polychrom. Bei der ersten Ausstellung der damals jungen Künstler Wolfgang Baminger, Rudolf Kedl, Karl Prantl und Feri Zotter wurden 1954 deren teils abstrakte Bilder und Skulpturen noch als „Apotheose des Hässlichen“ geschmäht. Worauf sich die Künstler nach dem „Skandal“ dann zur Künstlergruppe Burgenland zusammenschlossen. Exponate aus der Sammlung des Landes geben in der Landesgalerie Burgenland nun einen Überblick über die Vergangenheit der Künstlervereinigung.

© Hans Wetzelsdorfer
© Hans Wetzelsdorfer


Weitere Informationen findet ihr unter https://landesgalerie-burgenland.at/ausstellungen/ausstellungen/zeichen-der-zeit-kuenstlergruppe-burgenland-kgb-polychrom/

Landesmuseum Burgenland

Sonderausstellung „Heilende Schätze aus der Tiefe“

Das Landesmuseum Burgenland verlängert neben seiner Dauerausstellung die Sonderausstellung „Heilende Schätze aus der Tiefe.“ Bis 11.11.2021 beschäftigt sich die Schau mit 400 Jahre Gesundheitstourismus im Burgenland und zeigt die Entwicklung des Kurwesens unter anderem mit dem ältesten schriftlichen Zeugnis in Bad Tatzmannsdorf, der Kurpredigt des Johann Mühlberger aus dem Jahr 1620. Ich hatte die Ausstellung schon im Vorjahr besucht und wie sie mir gefallen hat, findet ihr hier.

In der Ausstellung
In der Ausstellung "Heilende Schätze" kann man auch die verschiedenen "Wässer" verkosten


Anstatt der damaligen zweiten Sonderausstellung über Alfred Schmeller wird ab dem 25.3.2021 eine neue Schau gezeigt, deren Vorbereitung bereits auf Hochtouren läuft und sich den „Exil-Burgenländern“ widmet: „Unsere Amerikaner“ wird das Thema sein und verspricht interessante Einblicke in eine Zeit, in der Österreicher auswanderten und versuchten in der Ferne ein besseres Leben zu finden.

"Unsere Amerikaner" (Foto © KBB, Andrew Horwath)


Alle weiteren Informationen (Öffnungszeiten, Anreise, Eintrittspreise, aktuelle Covid-Bestimmungen) findet ihr immer auf der Website www.kulturbetriebe.at