Die Landesgalerie Burgenland zeigt vom 1.7.-13.9.2020 den Paarlauf des Malerehepaars Josef Mikl und Brigitte Mikl Bruckner.

Eigentlich kommt der Begriff, der zum Titel dieser Ausstellung wurde, ja eigentlich aus dem Eiskunstlauf, aber er lässt sich auch auf die künstlerische Tätigkeit des Ehepaares Josef und Brigitte Mikl übertragen.

Die neue Sonderausstellung in der Landesgalerie Burgenland (Foto © Hans-Jürgen Luntzer)
Die neue Sonderausstellung in der Landesgalerie Burgenland (Foto © Hans-Jürgen Luntzer)


Während Josef Mikls Kunst in die Kategorie „abstrakter Realismus“ eingeordnet wird, bannt seine Frau Brigitte Mikl Bruckner, eine gebürtige Oberösterreicherin atmosphärische Stillleben und Interieurs auf die Leinwand.

Die beiden waren drei Jahrzehnte lang ein Paar und ebenso lange auch Verbundene in ihrer Malerei. Josef Mikl (1929-2008) war Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien, stellte 1964 bei der Dokumenta Kassel aus und vertrat 1968 Österreich bei der Biennale in Venedig. Nach dem Brand der Wiener Hofburg 1992 schuf er nach der Renovierung die Wand- und Deckenfresken des Redoutensaales, der derzeit als Plenarsaal des Nationalrates während der Umbauarbeiten des Parlaments genutzt wird.

Paarlauf in der Landesgalerie Burgenland (Foto © Hans-Jürgen Luntzer)
Paarlauf in der Landesgalerie Burgenland (Foto © Hans-Jürgen Luntzer)


Seine Ehefrau, Brigitte Mikl-Bruckner ist für ihre Stillleben und Interieurs ebenso bekannt wie für die Landschaften, die sie en plein-air in der Umgebung ihres Hauses in Wörterberg in Südburgenland auf die Leinwand bannt.

Das Kunstwerk des Monats

Gemeinsam mit der neuen Sonderausstellung präsentiert die Landesgalerie auch ein neues Kunstwerk des Monats, das diesmal von Catherine Sica stammt: „Transformation of Agate red-pink“.

Catherine Sica vor ihrem Kunstwerk des Monats (Foto © Hans-Jürgen Luntzer)
Catherine Sica vor ihrem Kunstwerk des Monats (Foto © Hans-Jürgen Luntzer)


Sica zeigte schon in ihrer Kindheit und Jugend in Freiburg im Breisgau ihre Leidenschaft und das Talent zum Zeichnen und Malen. Sie absolvierte eine Ausbildung zum Restaurieren von Gemälden, erforschte intensiv die Technik der alten Meister und experimentierte mit einer Vielzahl alter und neuer Techniken, Texturen und Objekte. Ihre Werke sind von Emotionen und Wahrnehmung der Welt und des Universums geprägt. Beeinflusst vom Expressionismus, interpretiert sie diesen neu und definiert ihn als den charakteristischen Stil ihrer Kunst als „Transformativen Expressionismus“.
Vor einigen Jahren entdeckte sie Rust für sich und so lebt und arbeitet sie heute in einem Bürgerhaus der denkmalgeschützten Altstadt.

Mehr über die Künstlerin und das Kunstwerk erfahrt ihr auch unter www.facebook.com/landesgalerie-burgenland

Die Landesgalerie Burgenland ist im Juli und August Dienstag bis Donnerstag und Samstag, Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr, am Freitag von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei!

Landesgalerie Burgenland
im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt
7000 Eisenstadt, Franz Schubert-Platz
Tel: +43 2682 719 5000
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.landesgalerie-burgenland.at