Mit dem Austria Ticket des Twin City Liner kann man ab Juni gleich drei Destinationen in Österreich ansteuern …

Ab Juni darf man auch wieder an Bord des Twin City Liners gehen, doch auch hier gilt: „In Österreich gibt es auch viele schöne Plätze“ und so geht es jeweils freitags und samstags nach Tulln, in die Gartenhauptstadt Österreichs und an Sonn- und Feiertagen stehen Orth an der Donau im Nationalpark Donau-Auen und die Mittelalterstadt Hainburg am Programm.
In allen drei Destinationen kann man ein vielfältiges Programm erleben, ganz nach den eigenen Interessen.

Der Twin City Liner hat neue Ziele (Foto © Central Danube)
Der Twin City Liner hat neue Ziele (Foto © Central Danube)

Tulln

Bereits die Fahrt in die Gartenhauptstadt Österreichs mit dem modernen Schnellkatamaran sorgt für ein besonderes Erlebnis: so kann man bei Greifenstein vom Freideck des Twin City Liners hautnah die Schleusung des Schiffes miterleben und eindrucksvolle Fotos schießen. Nach dem Anlegen in Tulln ist man in fünf Minuten im Stadtzentrum mit seinen zahlreichen Geschäften, Restaurants, Eissalons und dem modernen Einkaufszentrum Rosenarcade. Kulturinteressierte besichtigen auf ihrem Stadtspaziergang aber auch die Minoritenkirche, das Nibelungendenkmal und die Marc Aurel Statue, sollte der Aufenthalt länger dauern, schließlich warten ja auch noch die Garten Tulln auf die Gartenfans und das Egon Schiele Museum auf Besucher, dann sollte man im Hotel Nibelungenhof in unmittelbarer Nähe zur Anlegestelle die Sonderkonditionen nutzen, die man als Twin City Liner Passagier genießt.

Foto © Stadtgemeinde Tulln, Robert Herbst
Foto © Stadtgemeinde Tulln, Robert Herbst


Apropos Vergünstigungen: Wer die Schaugärten im Rahmen seines Ausflugs mit dem Twin City Liner besucht erhält ebenso Sonderkonditionen wie auch beim Besuch des Egon Schiele Museums, das am 1. Juli 2020 wieder seine Tore für Besucher öffnet und sich auch in unmittelbarer Nähe der Anlegestelle befindet. Wer das Geburtshaus Schieles besuchen möchte, plant einfach einen 20 minütigen Spaziergang (von der Anlegestelle) ein.

Der Tullie Express (Foto © www.pov.at, Robert Herbst)
Der Tullie Express (Foto © www.pov.at, Robert Herbst)


Zwischen der Garten Tulln und der Donaulände befindet sich noch eine weitere Form der Natur-Idylle: der Wasserpark Tulln, ein naturbelassener Auwald, der als Eldorado der Natürlichkeit gilt und wo man entspannt seine Seele baumeln lassen kann – Tretboot- oder Kanufahrt inklusive.

Orth an der Donau – Nationalpark Donau Auen

Naturliebhaber beenden ihre Schiffsfahrt vielleicht lieber in Orth an der Donau und genießen die Aulandschaft rund um den Ort, gilt Orth doch als eines der Herzstücke des Nationalparks donau-Auen. Man muss nicht allzu sportlich sein, um sich auf den großen „Orther Rundweg“ zu begeben, dessen Startpunkt das bekannte Fischrestaurant Humers Uferhaus ist. Der Weg ist breit und ausgebaut genug, um auch mit dem Kinderwagen drei Kilometer bis zum Schloss Orth auf seine märchenhafte Schlossinsel zu spazieren und das Besucherzentrum des Nationalparks zu besuchen. Von dort geht es dann weiter in die Donau-Auen mit ihrer unberührten Urwaldnatur mit grünen Wiesen und stillen Donaualtarmen. Mit ein bisschen Glück kann man auf Sumpfschildkröten, Libellen, Frösche und Eisvögel treffen.

Schloss Orth (Foto © Franz Kovacs)
Schloss Orth (Foto © Franz Kovacs)


All jene, die den Treppelweg entlang der Donau stromabwärts gehen, erreichen die Orther Inseln, die mit ihren Strauchweiden, den sandigen Buchten und weiter Schotterflächen beeindrucken. Gerade die abgeschirmten Buchten ohne Strömung ermöglichen an heißen Tagen ein gefahrloses Planschen in der Donau, das besonders die Kinder immer wieder erfreut.

Hainburg

Dies ist die dritte Station des Austria-Tickets, die man an Sonn- und Feiertagen nach einem kurzen Stopp in Orth an der Donau erreicht. Die Mittelalterstadt Hainburg, deren Geschichte bereits 750 Jahre zurückverfolgt werden kann liegt zwischen den europäischen Hauptstädten Wien und Bratislava. Entweder man erforscht alleine all die kulturellen Sehenswürdigkeiten oder man schließt sich einer Stadtführung an: Empfehlenswert ist hier die Tour „Komm mit ins Mittelalter“, die in eineinhalb Stunden zu den schönsten Plätzen der Mittelalterstadt führt: Das mächtige Wienertor, die renovierten Türme, Mauern, Karner und Lichtsäulen lassen das Mittelalter vor dem Auge des Besuchers wieder auferstehen.

Kulturfabrik Hainburg (Foto © Stefan Baumann)
Kulturfabrik Hainburg (Foto © Stefan Baumann)


Sportliche erfreuen sich an den vielen Wander- und Radwegen rund um und in der Stadt und der unberührten Aulandschaft. Wer mag, kann sein Rad übrigens auch am Twin City Liner „einschiffen“ und z.B. von Tulln die 37km Entfernung entlang der Donau zurückstrampeln. Burg Greifenstein oder das Stift Klosterneuburg laden dabei zu Stopps ein. Weitere entfernt liegt Hainburg (45 km) oder man startet einmal mit dem kürzesten Weg nach Orth an der Donau (21 km).

Infos und Tickets

„Austria-Ticket“ nach Tulln: Abfahrt freitags und samstags vom Schifffahrtszentrum bei der Reichsbrücke (Handelskai 265, 1020 Wien) um 10.00 Uhr, Ankunft in Tulln um 12.00 Uhr. Rückfahrt ab Tulln um 16.00 Uhr, Ankunft in Wien um 18.00 Uhr.

Entlang der Donau (Foto © Foto Kern)
Entlang der Donau (Foto © Foto Kern)


„Austria-Ticket“ nach Orth/Donau und Hainburg: Abfahrt sonn- und feiertags von der Schiffstation Wien City am Schwedenplatz (Franz-Josefs-Kai 2, 1010 Wien) um 10.00 Uhr, Ankunft in Orth/Donau um 10.45 Uhr, Ankunft in Hainburg um 11.30 Uhr. Rückfahrt von Hainburg um 15.30 Uhr, Rückfahrt von Orth/Donau um 16.00 Uhr, Ankunft in Wien um 17.00 Uhr.

Einzelpreis pro Strecke und Person: ab EUR 35,-, Fahrrad EUR 5,-. In der gesamten Saison 2020 reisen bis zu zwei Kinder (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos. Dazu erhalten alle Kinder an Bord des Twin City Liners ein kostenloses Lunchpaket. Buchung telefonisch unter 01 904 88 80 oder online unter https://www.twincityliner.com/de/news/austria-ticket