Die neue Sonderausstellung im Landesmuseum Burgenland widmet sich vom 28.2. bis 11.11.2020 sowohl dem Gesundheitstourismus im Burgenland wie auch in einer weiteren  Ausstellung einem Pionier und Visionär der Kulturvermittlung: Alfred Schmeller.

Die heilenden Schätze

Mineralwässer und Säuerlinge auf dem Gebiet des heutigen Burgenlandes gelten als eine der wichtigsten Bodenschätze und haben durch ihr Vorkommen und ihre Wirksamkeit einige Orte weit über ihre Grenzen bekannt gemacht.

Nomen est omen
Nomen est omen


In der Ausstellung erfährt der Besucher nicht nur einiges über Bad Tatzmannsdorf, sondern auch über die Quellen von Sulz, Kobersdorf, Deutschkreutz, Bad Sauerbrunn und Edelstal, die bis heute für Bäder- und Trinkkuren oder den Mineralwasserhandel genutzt werden.

Die Mineralwasser-Bar in der Ausstellung
Die Mineralwasser-Bar in der Ausstellung


Eine „Mineralwasser-Bar“ bietet in der Ausstellung die Verkostung der verschiedenen Wässer. Aber auch das älteste schriftliche Zeugnis aus Bad Tatzmannsdorf, die Kurpredigt des Johann Mühlberger aus dem Jahr 1620 ist zu sehen. Dazu werden Geschichten und Legenden einzelner Quellen erzählt und man kann sich ein Bild über die Entwicklungsgeschichte der Kurorte bis zum modernen Urlaubs- und Wellnesstourismus machen.

So wurde früher gekurt ...
So wurde früher gekurt ...


Kuratiert wurde die Schau von Mag. Gert Polster, der am 6.9.2020 um 15:00 Uhr zu einer Kuratorenführung einlädt.

Wellness-Feeling today
Wellness-Feeling today


Alfred Schmeller

Anschließend an die Räume der Ausstellung „Heilende Schätze“ gedenkt am im Landesmuseum Burgenland an Alfred Schmeller der als Pionier der Kulturvermittlung gilt und als Museumsdirektor, Kunstkritiker, Biennalekommissär und Sekretär des legendären Art-Clubs neue Wege beschritt, die bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.

Blick zur Ausstellung Alfred Schmeller
Blick zur Ausstellung Alfred Schmeller


Schmeller wirkte als Landeskonservator des Burgenlandes und erkannte als erster die Bedeutung und Ästhetik der Profanbauten. Er war wesentlich für die Errichtung des Freilichtmuseums Bad Tatzmannsdorf, für die Erhaltung des Stadtbildes von Rust, des Schlosses Halbturn, der Burg Forchtenstein und vieler Bauwerke mehr verantwortlich. In Neumarkt an der Raab, das er besonders liebte und wo er sich mit seiner Frau Martha Jungwirth niederließ schuf er mit dem Künstlerdorf einen kulturellen Hotspot und einen Kraftort der Kreativität.

Peter Handke war hier ...
Peter Handke war hier ...


Schmeller wäre am 11.3.2020 100 Jahre alt geworden, fast gleichzeitig wie das Burgenland.
Die Ausstellung wurde von Petra Werkovits kuratiert.

Auch Peter Turrini fand hier eine kreative Auszeit
Auch Peter Turrini fand hier eine kreative Auszeit


Das Landesmuseum Burgenland ist bis 31.5.2020 von Dienstag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr  und Samstag, Sonn- und Feiertag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Vom 1.6. bis 11.11.2020 ist das Museum auch am Montag von 9:00 bis 17:00 Uhr für Besucher offen.


28.2.-11.11.2020 Heilende Schätze aus der Tiefe – 400 Jahre Gesundheitstourismus im Burgenland und
Alfred Schmeller – Pionier, Bewahrer, Visionär
Landesmuseum Burgenland
7000 Eisenstadt, Museumsgasse 1-5
Tel: +43 2682 719 4000
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.landesmuseum-burgenland.at