Lange Zeit war die Thaya eine gefährliche Grenze zwischen Österreich und Tschechien, schließlich liegt die Grenze (auch heute noch) der beiden Länder in der Mitte des Flusses. Heute kann man durch die wunderschöne Landschaft und im gemeinsamen Nationalpark zwischen den beiden Ländern hin- und herwandern.

Nationalpark Thayatal

Der Nationalpark und seine Geschichte

Im Jänner 2000 erfolgt die Gründung des Nationalpark Thayatal, und seit damals darf sich die Natur nach ihren eigenen Gesetzen und ohne menschliche Eingriffe weiterentwickeln. Außerdem wird die Zusammenarbeit mit den tschechischen Nachbarn hochgehalten und die Landschaft gemeinsam weiterbetreut. 2012 wird der Nationalpark erstmals erweitert.
Steile Felswände, sanfte Wiesen, natürliche Laubwälder und eine faszinierende Tierwelt: all das zeichnet das Thayatal aus. Nun werden heimische Baumarten gefördert und in vielen Bereichen wird lediglich beobachtet, wie sich Vegetation und Tierwelt weiter entwickeln. Forschungsarbeit soll Rückschlüsse auf natürliche Prozesse bringen. Noch sieht man die Spuren der früheren Nutzung, aber mehr und mehr gewinnen die Natur und auch die Tiere des Nationalparks wieder ihre Oberhoheit zurück.

Das Wildkatzengehege beim Nationalparkhaus
1.330 Hektar ist der Nationalpark Thayatal auf der österreichischen Seite groß und er schließt direkt an den tschechischen Nationalpark Národní park Podyjí an. 1.260 Hektar sind Naturzone, in der restlichen Zone sind Eingriffe zum Schutz des Ökosystems erlaubt. Der tschechische Nationalpark erstreckt sich zwischen Vranov und Znaim und ist mit 6.260 Hektar größer, hat aber eine andere Struktur: hier gelten 2.220 Hektar als Kernzone, 2.260 als Pflegezone und der Rest als Außenzone. Das Thayatal mit seinen steilen Hangwäldern zählt zu den schönsten Durchbruchstälern Österreichs und der Fluss bildet auch auf 25 km Flusslänge die gemeinsame Staatsgrenze. Oberhalb der Stadt Vranov liegt allerdings ein Speicherkraftwerk, das für den Park mit seinen täglichen Schwallspitzen ein ökologisches Problem darstellt. Ein kleiner Stausee oberhalb von Znaim wird als Trinkwasserspeicher für die Bewohner der Stadt genutzt.

Die Thaya im Nationalpark
Die kleine Stadt Hardegg ist mit ihren rund 80 Einwohnern und ihrer sehenswerten Burg die einzige Ortschaft im Nationalpark Thayatal und zugleich auch die kleinste Stadt Österreichs.

Fauna und Flora

Das Thayatal liegt an einer Klimagrenze: wirkt doch vom Osten her das trockene pannonische Klima, während auf den Hochflächen des Waldviertels das feuchte atlantische Klima dominiert. Kontinental- und mitteleuropäische Fauna und Flora vermischen sich und eine besonders hohe Vielfalt verschiedener Pflanzenarten entstand auf engstem Raum: insgesamt konnten in den beiden Nationalparks im Thayatal 1.288 Pflanzenarten (von2.950 in ganz Österreich) bestimmt werden. Während im westlichen Teil und auf den schattigen Nordhängen Buchwaldgesellschaften mit Rotbuche, Bergahorn, Eibe und Bergulme dominieren und in der Krautschicht Türkenbund, Seidelbast, Sauerklee, Zwiebel-Zahnwurz, einblütiges Perlgras und das Weiße Waldvögelein wachsen, ist der östliche Teil durch die Sonneneinstrahlung sehr trocken und man findet auf den warmen Südhängen Eichen- und Hainbuchenwälder. Außerdem finden sich an botanischen Kostbarkeiten auch noch die Bunte Schwertlilie, Diptam, Weichhaariges Federgras, Helmknabenkraut und vieles mehr.

Nationalpark Thayatal
In dem einst verbotenen Grenzstreifen im Schatten des ehemaligen Eisernen Vorhanges bleiben aber nicht nur seltene Pflanzen, sondern auch Tierarten erhalten. In den umgestürzten Bäumen wächst die Larve des Hirschkäfers heran, durch die Eichenwaldbestände auf der tschechischen Seite zieht der seltene Steppeniltis. Fischotter, Würfelnatter, Kammmolch und der Seeadler, im Moment nur als Wintergast, profitieren vom intakten Flussökosystem. Schwarzstorch, Äskulapnatter und Weißrückspecht leben verborgen in den Wäldern, die östliche Smaragdeidechse, die Schlingnatter, Uhu und Kolkrabe kann man auf den Trockenrasen und an Felsstandorten entdecken und nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs sind im Thayatal auch Elch und Wildkatze wieder gesichtet worden, die in Österreich bereits als ausgestorben galten.

Nationalpark Thayatal
Allein im österreichischen Teil konnten über 100 Vogelarten (in beiden Nationalparks über 150) nachgewiesen werden. Fast 80 davon brüten auch im Thayatal. Man hofft sogar darauf, dass auch der Seeadler – wenn Störungseinflüsse weiter reduziert werden – hier wieder brüten könnte.
Eine aktuelle Studie bestätigt das Vorkommen von über 500 Flechtenarten, einige davon als Erstfunde in Österreich, außerdem sind im Nationalpark mehr als 950 Schmetterlingsarten und 20 Fledermausarten zu finden.

Nationalpark Thayatal
Trotz gewisser Sprachbarrieren und unterschiedlicher Verwaltungsstrukturen gibt es mit dem tschechischen Nationalpark eine gute Zusammenarbeit und man versucht beide Teile gemeinsam weiter zu entwickeln, um die Besonderheiten der Natur zu erhalten, die Artenvielfalt zu fördern und Naturerleben und Erholungsmöglichkeiten zu bieten, aber auch die Lebensqualität für die Bewohner der Nationalparkregion und die Besucher des Nationalparks zu heben. Natürlich spielt auch die Forschung und die wissenschaftliche Beobachtung eine große Rolle in der Zusammenarbeit.
Besucher erfreuen die Spaziergänge in der Natur, an heißen Sommertagen ist es hier am Thayafluß angenehm kühl, wenn sie aber einen Schwarzstorch, einen Fischotter oder eine Würfelnatter beim Sonnen baden sehen wollen, müssen sie einige Geduld aufbringen. Dennoch kann man hier viel entdecken. Verschiedene Wege führen durch den Nationalpark, einer davon über die Thayabrücke auch auf tschechisches Gebiet. Im Nationalparkhaus können auch Elektrobikes gemietet werden.

Lange Zeit war die Thaya eine gefährliche Grenze zwischen Österreich und Tschechien, schließlich liegt die Grenze (auch heute noch) der beiden Länder in der Mitte des Flusses. Heute kann man durch die wunderschöne Landschaft und im gemeinsamen Nationalpark zwischen den beiden Ländern hin- und herwandern.

Nationalpark Thayatal

Der Nationalpark und seine Geschichte

Im Jänner 2000 erfolgt die Gründung des Nationalpark Thayatal, und seit damals darf sich die Natur nach ihren eigenen Gesetzen und ohne menschliche Eingriffe weiterentwickeln. Außerdem wird die Zusammenarbeit mit den tschechischen Nachbarn hochgehalten und die Landschaft gemeinsam weiterbetreut. 2012 wird der Nationalpark erstmals erweitert.
Steile Felswände, sanfte Wiesen, natürliche Laubwälder und eine faszinierende Tierwelt: all das zeichnet das Thayatal aus. Nun werden heimische Baumarten gefördert und in vielen Bereichen wird lediglich beobachtet, wie sich Vegetation und Tierwelt weiter entwickeln. Forschungsarbeit soll Rückschlüsse auf natürliche Prozesse bringen. Noch sieht man die Spuren der früheren Nutzung, aber mehr und mehr gewinnen die Natur und auch die Tiere des Nationalparks wieder ihre Oberhoheit zurück.

Das Wildkatzengehege beim Nationalparkhaus
1.330 Hektar ist der Nationalpark Thayatal auf der österreichischen Seite groß und er schließt direkt an den tschechischen Nationalpark Národní park Podyjí an. 1.260 Hektar sind Naturzone, in der restlichen Zone sind Eingriffe zum Schutz des Ökosystems erlaubt. Der tschechische Nationalpark erstreckt sich zwischen Vranov und Znaim und ist mit 6.260 Hektar größer, hat aber eine andere Struktur: hier gelten 2.220 Hektar als Kernzone, 2.260 als Pflegezone und der Rest als Außenzone. Das Thayatal mit seinen steilen Hangwäldern zählt zu den schönsten Durchbruchstälern Österreichs und der Fluss bildet auch auf 25 km Flusslänge die gemeinsame Staatsgrenze. Oberhalb der Stadt Vranov liegt allerdings ein Speicherkraftwerk, das für den Park mit seinen täglichen Schwallspitzen ein ökologisches Problem darstellt. Ein kleiner Stausee oberhalb von Znaim wird als Trinkwasserspeicher für die Bewohner der Stadt genutzt.

Die Thaya im Nationalpark
Die kleine Stadt Hardegg ist mit ihren rund 80 Einwohnern und ihrer sehenswerten Burg die einzige Ortschaft im Nationalpark Thayatal und zugleich auch die kleinste Stadt Österreichs.

Fauna und Flora

Das Thayatal liegt an einer Klimagrenze: wirkt doch vom Osten her das trockene pannonische Klima, während auf den Hochflächen des Waldviertels das feuchte atlantische Klima dominiert. Kontinental- und mitteleuropäische Fauna und Flora vermischen sich und eine besonders hohe Vielfalt verschiedener Pflanzenarten entstand auf engstem Raum: insgesamt konnten in den beiden Nationalparks im Thayatal 1.288 Pflanzenarten (von2.950 in ganz Österreich) bestimmt werden. Während im westlichen Teil und auf den schattigen Nordhängen Buchwaldgesellschaften mit Rotbuche, Bergahorn, Eibe und Bergulme dominieren und in der Krautschicht Türkenbund, Seidelbast, Sauerklee, Zwiebel-Zahnwurz, einblütiges Perlgras und das Weiße Waldvögelein wachsen, ist der östliche Teil durch die Sonneneinstrahlung sehr trocken und man findet auf den warmen Südhängen Eichen- und Hainbuchenwälder. Außerdem finden sich an botanischen Kostbarkeiten auch noch die Bunte Schwertlilie, Diptam, Weichhaariges Federgras, Helmknabenkraut und vieles mehr.

Nationalpark Thayatal
In dem einst verbotenen Grenzstreifen im Schatten des ehemaligen Eisernen Vorhanges bleiben aber nicht nur seltene Pflanzen, sondern auch Tierarten erhalten. In den umgestürzten Bäumen wächst die Larve des Hirschkäfers heran, durch die Eichenwaldbestände auf der tschechischen Seite zieht der seltene Steppeniltis. Fischotter, Würfelnatter, Kammmolch und der Seeadler, im Moment nur als Wintergast, profitieren vom intakten Flussökosystem. Schwarzstorch, Äskulapnatter und Weißrückspecht leben verborgen in den Wäldern, die östliche Smaragdeidechse, die Schlingnatter, Uhu und Kolkrabe kann man auf den Trockenrasen und an Felsstandorten entdecken und nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs sind im Thayatal auch Elch und Wildkatze wieder gesichtet worden, die in Österreich bereits als ausgestorben galten.

Nationalpark Thayatal
Allein im österreichischen Teil konnten über 100 Vogelarten (in beiden Nationalparks über 150) nachgewiesen werden. Fast 80 davon brüten auch im Thayatal. Man hofft sogar darauf, dass auch der Seeadler – wenn Störungseinflüsse weiter reduziert werden – hier wieder brüten könnte.
Eine aktuelle Studie bestätigt das Vorkommen von über 500 Flechtenarten, einige davon als Erstfunde in Österreich, außerdem sind im Nationalpark mehr als 950 Schmetterlingsarten und 20 Fledermausarten zu finden.

Nationalpark Thayatal
Trotz gewisser Sprachbarrieren und unterschiedlicher Verwaltungsstrukturen gibt es mit dem tschechischen Nationalpark eine gute Zusammenarbeit und man versucht beide Teile gemeinsam weiter zu entwickeln, um die Besonderheiten der Natur zu erhalten, die Artenvielfalt zu fördern und Naturerleben und Erholungsmöglichkeiten zu bieten, aber auch die Lebensqualität für die Bewohner der Nationalparkregion und die Besucher des Nationalparks zu heben. Natürlich spielt auch die Forschung und die wissenschaftliche Beobachtung eine große Rolle in der Zusammenarbeit.
Besucher erfreuen die Spaziergänge in der Natur, an heißen Sommertagen ist es hier am Thayafluß angenehm kühl, wenn sie aber einen Schwarzstorch, einen Fischotter oder eine Würfelnatter beim Sonnen baden sehen wollen, müssen sie einige Geduld aufbringen. Dennoch kann man hier viel entdecken. Verschiedene Wege führen durch den Nationalpark, einer davon über die Thayabrücke auch auf tschechisches Gebiet. Im Nationalparkhaus können auch Elektrobikes gemietet werden.

Die Wildkatzen

Die Wildkatzen und der Wildkatzenweg

Entlang des Wildkatzenweges kann man einiges über die scheuen Bewohner erfahren, die im Nationalparkhaus nahe Hardegg Österreichs größtes Freigehege für Wildkatzen bewohnen.

Am Wildkatzenweg kann man viel über die scheuen Nationalpark-Bewohner erfahren

Täglich um 15:30 Uhr kann man zusehen wir Frieda und Carlo gefüttert werden, auch Nachtfütterungen werden angeboten. Der Wildkatzenwanderweg startet vis à vis vom Nationalparkhaus und führt bis hinab an die Thaya zur Einsiedlerbehausung. Wer den Weg folgt findet jede Menge Informationen über die Wildkatzen und – im Gebüsch, auf den Bäumen oder unter so manchem Stein – eine „Wildkatze“ versteckt. Und ihre Verstecke sind wirklich gut getarnt, aber keine Angst: auf den Informationstafeln finden sich auch Hinweise über ihren jeweiligen Aufenthaltsort, der aber trotz der Tipps nicht immer leicht zu finden ist. Also Augen auf beim Wandern. Für Kinder ist das sicher der optimale Wanderweg.

Am Wildkatzenweg sollte man die Augen offen halten ...
Wer dann noch das Glück hat, einen so zutraulichen Schmetterling wie wir zu finden, der sich auf meinem Finger niederließ und sich so überhaupt nicht verabschieden wollte, hat dann einen schönen Ausflug in die Natur unternommen. Auf der Wiese bei der Einsiedlerhöhle tummeln sich auch noch viele Grashüpfer, die sofort versuchen sich mit großen Sprüngen in Sicherheit zu bringen, wenn man über die Wiese läuft.

Die Einsiedlerklause

In einer Höhe von 12 Meter kann man in der Felswand die Einsiedlerklause sehen, zu deren Bewohner eine traurige Geschichte erzählt wird:
Es war in der Zeit der Kreuzzüge, als ein Ritter nach vielen Jahren des Kampfes wieder in seine Heimat zurückkehrte, wo er vor sein damals junges Weib verlassen hatte. Die Zeiten waren schlecht gewesen, großer Mühsal lag hinter dem Mann und er freute sich schon sehr, sein Heim und seine Gattin wieder zu sehen.

Die Einsiedlerklause

So ritt er schnell dem Trupp voraus, um als erster zur heimatlichen Burg zu gelangen. Kaum angekommen, sah er auch schon seine Frau, die allerdingst einen jungen Mann umarmt hielt. Maßlos vor Eifersucht und Wut, rannte er zu den beiden hin und durchbohrte den Jüngling wie auch die Frau mit seinem Schwert. Sterbend hauchte ihm sein Weib ihre letzten Worte entgegen: „Jetzt hast du dein eigenes Kind ermordert.“

Gram gebeugt wollte der Ritter auf der Stelle sühnen. Er verschenkte seine Burg und sein anderes Hab und Gut und verließ seine Heimat, um Buße zu tun. Gott allein sollte seine Schritte lenken und so kam er eines Tages zur Thayabiegung unterhalb von Hardegg, wo er sich über der Felsnische die Klause baute und als Einsiedler lebte.

Das Wildkatzen-Gehege im Nationalparkhaus

Wildkatzen galten in Österreich beinahe ausgestorben, doch es scheint, als ob sie in die Wälder des Nationalparks wieder zurückkehren. 2007 konnten die Forscher mittels genetischer Untersuchung von Haarproben, die man mit Baldrian-Lockstöcken gesammelt hatte nachweisen, dass im Nationalpark wieder Wildkatzen leben. Insgesamt elf Mal konnte man bisher Wildkatzen an den Lockstöcken nachweisen, mindestens drei verschiedene Tiere konnten nachgewiesen werden. In freier Wildbahn wird man sie jedoch nur mit sehr viel Glück beobachten können, da sie sehr scheue Tiere sind, aber trotzdem kann man sie im Nationalpark Thayatal aus nächster Nähe beobachten.

Leider keine lebende Wildkatze
Frieda und Carlo heißen die beiden Wildkatzen, die in einem Gehege beim Nationalparkhaus untergebracht sind. Beide Tiere gelangten im Rahmen einer Wildkatzenausstellung als Leihgaben vom Tiergarten Wels und vom Alpenzoo Innsbruck ins Thayatal. 400m2 stehen den beiden Tieren nun zur Verfügung. Das Areal besteht aus zwei Freibereichen, in denen sich Frieda und Carlo tagsüber aufhalten – außer es herrscht große Hitze, dann bevorzugen sie ihre Rückzugsbereiche, die sich unter dem Gebäude befinden.

Blick in das Wildkatzengehege
Ein kurzer Kriechtunnel ins Gehege hinein ermöglicht Kindern nun auch eine Aug in Aug-Begegnung durch eine Sichtkuppel mit Frieda oder Carlo.
Das Besucher-Highlight sind allerdings die Schaufütterungen. Sie beginnen mit einer Filmvorführung und einer kurzen Erklärung durch einen Nationalparkmitarbeiter, dann werden die Nahrungsstücke versteckt. Anschließend öffnet er den Zugang für die beiden Wildkatzen und die Jagd mit Kraft, Eleganz und manchmal auch Wildheit beginnt.

Jungkatzen (Foto © Nationalpark Thayatal, Ch. Übl)
Die Fütterungen finden April bis Oktober an Samstagen, Sonn- und Feiertagen jeweils um 15:30 Uhr statt, im Juli und August auch täglich. Bitte überprüfen Sie die Termine aber vor ihrem Besuch noch einmal auf der Website des Nationalparks: www.np-thayatal.at

Nationalpark-Haus

Das Nationalpark-Haus

Zwischen den Gemeinden Merkersdorf und Hardegg liegt das Nationalpark-Haus, das Sie immer vor ihren Besuchen im Nationalpark ansteuern sollten. Auf dem kleinen Parkplatz davor und neben dem Haus können Sie auch bequem ihr Auto abstellen.

Den modernen Flachbau aus Holz und Glas sehen Sie bereits von weiter weg, wenn Sie mit dem Auto Richtung Hardegg fahren. Das Haus steht auf Plattformen, der Waldbogen bleibt daher unversiegelt und so können sich Flora und Fauna darunter weiter ausbreiten.

Nationalparkhaus Thayatal

Das Nationalparkhaus ist die erste Anlaufstelle für Besucher, die mehr über den Nationalpark und die Region erfahren möchten. Hier können Sie sich über die landschaftlichen Besonderheiten und die Vielfalt der Fauna und Flora des Thayatals erkundigen. Sie erhalten Auskunft (und Pläne) über Wandermöglichkeiten und spezielle Besucherangebote. Auch wer noch eine Unterkunft oder ein Restaurant in der Nähe sucht, wird hier gut beraten. Außerdem informieren die Mitarbeiter über attraktive Ausflugsziele in der Nationalparkregion, im Wein- und Waldviertel, aber auch im benachbarten Tschechien.
Neben den Besucherinformationen finden Sie im Nationalparkhaus die Ausstellung „NaturGeschichten –ThayaTales“, eine Naturforscherwerkstätte, den Nationalpark-Shop, ein Café-Restaurant, jede Menge Informationsmaterial und einen E-Bike-Verleih.

Der Abenteuerspielplatz beim Nationalparkhaus
Außerhalb des Hauses wartet eine Arena mit Sitzbänken und ein Grillplatz, ein Abenteuerspielplatz, Fahrradständer, die Parkplätze und natürlich das Wildkatzengehege auf die Besucher.

Der Abenteuer-Spielplatz

Auf die kleinen und auch etwas größeren Besucher wartet ein großer Abenteuerspielplatz, der alles hat was das Kinderherz begehrt: Im Wellengarten mit zum Teil recht steilen Hängen kann man sich über diverse Baumstammbrücken hanteln oder an den Kletterwänden versuchen, auch die Schaukeln versprechen jede Menge Spaß und dann können noch zwei Sandmulden mit einer Wassersäule geflutet werden und mit einer Wasserwippe kann der Wasserstrahl in den einen oder anderen Wasserlauf umgeleitet werden. Optimal für heiße Sommertage, Sie sollten auf jeden Fall aber eine zusätzliche Kleidungsgarnitur mitnehmen.

Spielplatz beim Naturpark-Haus
Unter der Terrasse gibt es ein Tunnelsystem, Fuchsbau genannt, das große und kleine „Füchse“ einlädt sich zu verstecken oder gegenseitig zu erschrecken.
Mutige wagen sich in das Baumhaus, das wir ein Storchennest getarnt ist und von dort weiter in ein zweistöckiges Baumhaus, in den schwebenden Netztunnel oder in ein Wackelbaumhaus oder klettern in einem großen Spinnennetz herum. Wer genug davon hat, versteckt sich im Strauchlabyrinth.

Spielplatz beim Nationalpark-Haus (Foto © Nationalpark Thayatal, D. Manhart)

Das Nationalparkhaus ist von Ende März bis Ende September von 9:00 bis 18:00 Uhr und im Oktober von 10:00 bis 17:00 Uhr täglich geöffnet. Genauere Informationen finden Sie auf der Seite des Nationalparks Thayaauen: www.np-thayatal.at

Warum wir Frieda und Carlo nicht gesehen haben, schreiben wir hier in unserem Blog.

Besucherzentrum Nationalpark Thayatal
2082 Hardegg
Tel: + 43 2949 70 05
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.np-thayatal.at

Das Besucherzentrum auf tschechischer Seite liegt im Gebäude der ehemaligen Finanzwache am Ende der Gemeinde Čížov und ist ungefahr 6 km von Vranov nad Dyjí (Frain) entfernt. Neben dem Gebäude befinden sich Reste vom sogenannten Eisernen Vorhang. Es ist das einzige Denkmal dieser Art in Südmähren.
April, Mai, September, Oktober ist das Besucherzentrum an den Wochenende und Feiertagen von 9:00 bis 17:00 Uhr, im Juni auch unter der Woche von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. In den Sommermonaten Juli und August ist es täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Besucherzentrum Nationalpark Podyjí
671 02 Čížov 176
Tel: +420 515 291 630
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.nppodyji.cz

Hier können Sie noch einige interessante Prospekte downloaden: Nationalparkhaus, Nationalpark Podyji, das Programm 2015 vom Nationalpark Thayatal, Wanderkarte, Radtouren, und über Fauna und Flora: über die Fledermäuse, Reptilien, SchmetterlingeVögel

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