Trpanj Sehenswürdigkeiten

Die Madonna im Hafen von Trpanj

Trpanj zählt bereits zu den größeren Orten der Halbinsel Pelješak. Für viele ist das Städtchen nur eine Durchreisestation, da von hier die Autofähren nach Ploče übersetzt. Eigentlich schade, denn es zahlt sich aus, hier zumindest eine kleine Pause einzulegen, einen Kaffee zu trinken oder ein Eis zu essen…

Auch das Gebiet um Trpanj ist seit prähistorischer Zeit bewohnt, wie keramische Funde, aber auch die charakteristischen Mauern in der Umgebung vor allem auf den Hängen Gradinas beweisen. Auf diesem Hügel trafen römischer Eroberer auf den illyrischen Stamm der Plerejas. Wer historisch interessiert ist und an alten Befestigungen interessiert ist, kann heute noch die Wände dieser großen Befestigungsanlage auf dem Hügel besichtigen, vor allem die Mauern der Nordseite sind noch recht gut erhalten. Die Lage, der Grundriss und die Konstruktion lassen darauf schließen, dass das Fort bereits vor langer Zeit existierte. Ein wunderschöner Ausblick belohnt alle Besucher, die Trpanjden Aufstieg wagen. Die Stiegen und der Weg zu diesem Monument wurden erst 1936 gebaut. Die Befestigungsanlage stammt noch aus der Zeit des 6.Jhts. als die Goten in das byzantinisch beherrschte Dalmatien eindrangen und viele Festungsanlagen gebaut wurden um den Seeweg entlang der Küste zu schützen. Interessant ist auch dass die Bürger von Trpanj die ersten waren, die auf den Gebrauch der kroatischen Sprache im geschäftlichen Umgang bestanden und sich so gegen die Aristokratie und die Verwendung der italienischen Sprache, die damals gebräuchlich war auflehnten. Durch ihr Beharren lösten sie damals eine starke Autonomiebewegung aus und wurden als „teribili farauni“ bezeichnet, was natürlich für die Bewohner von Trpanj eine Ehrenbezeichnung darstellte. Über die Namensgebung streiten sich die Legenden: eine Theorie leitet den Namen vom kroatischen Wort Ťtrpjetiť ab, das Schaden nehmen, erdulden, büßen bedeutet. Dies kann in Zusammenhang mit der Landschaft gesehen werden, die nicht einfach zu kultivieren war und deren karger Ertrag von ihren Bewohnern viel abverlangte. Laut einer anderen Theorie stammt das Wort aus dem Griechischen und bedeutet Sichel, da die Klippen rund um den Hafen die Form einer Sichel haben. Und zu guter Letzt gibt es auch noch eine dritte Theorie, die den Namen auf eine alte Festung, deren Rest man heute noch auf dem Hügel über dem Hafen erkennen kann, mit dem Namen Tarpano oder Tarponio zurückführt.

Die Madonna im Hafen von Trpanj

Trpanj zählt bereits zu den größeren Orten der Halbinsel Pelješak. Für viele ist das Städtchen nur eine Durchreisestation, da von hier die Autofähren nach Ploče übersetzt. Eigentlich schade, denn es zahlt sich aus, hier zumindest eine kleine Pause einzulegen, einen Kaffee zu trinken oder ein Eis zu essen…

Auch das Gebiet um Trpanj ist seit prähistorischer Zeit bewohnt, wie keramische Funde, aber auch die charakteristischen Mauern in der Umgebung vor allem auf den Hängen Gradinas beweisen. Auf diesem Hügel trafen römischer Eroberer auf den illyrischen Stamm der Plerejas. Wer historisch interessiert ist und an alten Befestigungen interessiert ist, kann heute noch die Wände dieser großen Befestigungsanlage auf dem Hügel besichtigen, vor allem die Mauern der Nordseite sind noch recht gut erhalten. Die Lage, der Grundriss und die Konstruktion lassen darauf schließen, dass das Fort bereits vor langer Zeit existierte. Ein wunderschöner Ausblick belohnt alle Besucher, die Trpanjden Aufstieg wagen. Die Stiegen und der Weg zu diesem Monument wurden erst 1936 gebaut. Die Befestigungsanlage stammt noch aus der Zeit des 6.Jhts. als die Goten in das byzantinisch beherrschte Dalmatien eindrangen und viele Festungsanlagen gebaut wurden um den Seeweg entlang der Küste zu schützen. Interessant ist auch dass die Bürger von Trpanj die ersten waren, die auf den Gebrauch der kroatischen Sprache im geschäftlichen Umgang bestanden und sich so gegen die Aristokratie und die Verwendung der italienischen Sprache, die damals gebräuchlich war auflehnten. Durch ihr Beharren lösten sie damals eine starke Autonomiebewegung aus und wurden als „teribili farauni“ bezeichnet, was natürlich für die Bewohner von Trpanj eine Ehrenbezeichnung darstellte. Über die Namensgebung streiten sich die Legenden: eine Theorie leitet den Namen vom kroatischen Wort Ťtrpjetiť ab, das Schaden nehmen, erdulden, büßen bedeutet. Dies kann in Zusammenhang mit der Landschaft gesehen werden, die nicht einfach zu kultivieren war und deren karger Ertrag von ihren Bewohnern viel abverlangte. Laut einer anderen Theorie stammt das Wort aus dem Griechischen und bedeutet Sichel, da die Klippen rund um den Hafen die Form einer Sichel haben. Und zu guter Letzt gibt es auch noch eine dritte Theorie, die den Namen auf eine alte Festung, deren Rest man heute noch auf dem Hügel über dem Hafen erkennen kann, mit dem Namen Tarpano oder Tarponio zurückführt.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

St. Roko Kirche

TrpanjDie St. Roko Kirche hoch am Hügel dominiert den Ort. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick über Trpanj und den Fluss Neretva. Die Kirche wurde anstelle einer älteren Kirche aus der ersten Hälfte des 17.Jht. gegründet, zu Ehren des Schutzheiligen gegen die Pest.

Die Nikolauskirche

Die Nikolauskirche wurde 1840 auf Betreiben des Seemanns Klement Cvitanović zu Ehren des Heiligen Nikolaus errichtet, der ihm auf hoher See vor dem sicheren Tod errettete, wie die Inschrift über dem Eingang erwähnt. Sie ist mit 213 cm Länge und 158 cm Breite die kleinste Kirche des Ortes und wird eigentlich als Kapelle bezeichnet.

Der Friedhof

TrpanjDer neue Friedhof wurde 1902 erbaut und nach einem Grundplan angelegt, der in einer Wiener Zeitung nach einem Wettbewerb erschienen ist. Bemerkenswert ist der Grabstein des Grabes von Tera Ferri – er ist ein Werk des berühmten kroatischen Bildhauers Ivan Rendic, der ihn 1903 schuf.

Die St. Peter und Paul Kirche

Die St. Peter und Paul Kirche wurde 1657 erstmals in historischen Schriften erwähnt. Zuerst stand hier eine kleine Kirche, die dem Hl. Michael geweiht war. Am bemerkenswertesten unter allen Kunstgegenständen in der Kirche ist die Skulptur „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“, die 1855 aus Italien hergebracht wurde. Der Tag ihrer Ankunft in Trpanj galt bis 1912 als Feiertag.

Die Kirche „Unserer Lieben Frau von Karmel“

Trpanj1645, nach dem Tod des damaligen Landverwalters Stjepan Jerolimov Gundulić in Trpanj – wurde die Kirche auf Grund seiner Anweisungen in seinem Testament gebaut: über eine Periode von 40 Jahren von seinem Tod an, sollten alle laufenden Einnahmen seines Immobilienbesitzes – egal von wo – und auch die Verkaufserlöse zum Bau der Kirche im Zentrum von Trpanj verwendet werden und diese dem Heiligen Haus in Loretto nachempfunden werden. Natürlich wurden während dieser langen Zeit einige Teile ersetzt oder hinzugefügt. Interessant ist, dass nach dem Besuch des Papstes, der 1632 kam um die „Überführung des Heiligen Hauses“ zu feiern, der Tag „Unserer Heiligen Frau von Karmel“ von 1683 an als höchster Feiertag in Trpanj galt.

Die Kirche des Hl.Anton

Die Kirche des Hl. Anton wurde 1695 nach einem Gelübde von Simoneti Šimunov-Antunović gebaut. Sehenswert sind der barocke Altar und das Mosaik aus dem Jahre 1847.

Die Madonna im Hafen

Die Madonna im HafenEine der weiteren Sehenswürdigkeiten ist die Statue der Madonna am Hafen.

 

 

Interessante Links

www.wikipedia.org
www.mein-kroatien.info/Trpanj
www.peljesac.info (Englisch, Kroatisch)
Übernachtungstipps Kroatien

 


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