Schloss Grafenegg

An die 70km von Wien entfernt liegt die Gemeinde Grafenegg, die ihren Namen nach dem gleichnamigen Schloss erst 2003 erhielt (vorher Etsdorf-Haitzendorf). Besuchenswert ist das wunderschöne Schloss Grafenegg, das als einer der bedeutendsten Schlossbauten des romantischen Historismus in Österreich gilt und das 2007 gegründete Grafenegger Festival, das sich mit seinen nunmehr vielfältigen Angebot schon längst vom Geheimtipp zu einem Besuchermagnet entwickelt hat.

Geschichte

An der Stelle des heutigen Grafeneggs wird bereits 1294 eine kleine Siedlung namens Espersdorf mit einer Mühle und einer Hofstätte erwähnt, um 1435 wurde der Wirtschaftshof mit einer Ringmauer und dem Wassergraben umgeben. In der zweiten Hälfte gelangte das Schloss in den Besitz des Namensgebers Ulrich von Grafeneck, 1477 fiel es an Kaiser Friedrich III., dessen Sohn Maximilian I. es an Heinrich Prüschek verkaufte. Um 1500 wurde die Anlage zum ersten Mal von dessen Sohn Johann I. Graf Hardegg umgebaut: der schlanke Turm an der Ostseite zeigt noch Merkmale der Spätgotik, während das Portal von 1538 bereits an die Renaissance erinnert. Die Besitzer des Schlosses wechselten aber weiterhin häufig. 1622 und 1633 wurde erneut umgebaut und an allen vier Ecken die sogenannten Wallhäuser errichtet, die auch heute noch existieren. Allerdings konnten auch diese die Einnahme des Schlosses während des Dreißigjährigen Krieges durch schwedische Truppen nicht verhindern. Während des Umbaus 1633 wurde auch eine Kapelle fertiggestellt, die der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht ist. Nach weiteren Besitzerwechseln, ließen Graf August Ferdinand Breuner-Enckevoirt und sein Sohn 1840 bis 1888 das Gebäude im Stil des romantischen Historismus englischer Schlösser von Wiener Dombaumeister Leopold Ernst und seinem Sohn Hugo umbauen. Der Umbau ging zwar ziemlich schonend mit der vorhandenen Bausubstanz um, verlieh dem Schloss aber durch die Treppengiebeln, Arkaden und die Fassadendekorationen im neugotischen Tudorstil einen veränderten Gesamteindruck. Dieser Umgestaltung verdankt das Schloss sein heutiges Aussehen. Die geschlossene Anlage besteht aus vier Trakten, die um einen Innenhof angeordnet sind. Da die Grafen Breuner während des Wiener Börsenkrachs 1873 einen Großteil ihre Vermögens verloren, konnte der Bau einer geplanten Kuppel im Südosten nicht mehr realisiert werden. Die sehenswerte Innendekoration durch Ludwig Wächtler wurde weitgehend im Stil der Neorenaissance gestaltet.

Schloss Grafenegg
1894 fiel das Schloss an den Herzog zu Ratibor und Fürsten von Corvey, einer Nebenlinie des Hauses Hohenlohe. Als zweiter Sohn des III. Herzogs von Ratibor und Fürst von Corvey wurde Franz Albrecht (1920) von seiner Großtante Clementine Prinzessin von Metternich-Sándor, einer Enkelin des österreichischen Staatskanzlers Clemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich-Winneburg adoptiert. Da sein älterer Bruder schon mit 23 Jahren 1939 im Zweiten Weltkrieg fiel, erbte Franz Albrecht nach dem Tod seines Vaters die deutschen, österreichischen und ungarischen Besitzungen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg requirierten die russischen Besatzer das Schloss, das durch die Besatzung schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das Mobiliar und Teile des Buchbestandes wurden entwendet oder verheizt. Auch der Schlossgarten verwilderte zusehends, erst in den 1980 begann man den 32ha großen Park wieder zu seinem früheren Glanz zu verhelfen.

Schloss Grafenegg und Schlosspark
Als das Schloss nach der sowjetischen Verwaltung an den Schlossherrn, Franz Albrecht Metternich-Sándor, dem Vater des heutigen Schlossherrn, zurückgegeben wurde, begann man das Schloss mit Unterstützung von Bund und Land zu restaurieren und es auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der heutige Besitzer des Schlosses Grafenegg, Tassilo Metternich-Sándor leitet die Betriebe Schloss Grafenegg, sein Vater begann 1971 bedeutende Kulturereignisse und Ausstellungen in Grafenegg zu veranstalten.

An die 70km von Wien entfernt liegt die Gemeinde Grafenegg, die ihren Namen nach dem gleichnamigen Schloss erst 2003 erhielt (vorher Etsdorf-Haitzendorf). Besuchenswert ist das wunderschöne Schloss Grafenegg, das als einer der bedeutendsten Schlossbauten des romantischen Historismus in Österreich gilt und das 2007 gegründete Grafenegger Festival, das sich mit seinen nunmehr vielfältigen Angebot schon längst vom Geheimtipp zu einem Besuchermagnet entwickelt hat.

Geschichte

An der Stelle des heutigen Grafeneggs wird bereits 1294 eine kleine Siedlung namens Espersdorf mit einer Mühle und einer Hofstätte erwähnt, um 1435 wurde der Wirtschaftshof mit einer Ringmauer und dem Wassergraben umgeben. In der zweiten Hälfte gelangte das Schloss in den Besitz des Namensgebers Ulrich von Grafeneck, 1477 fiel es an Kaiser Friedrich III., dessen Sohn Maximilian I. es an Heinrich Prüschek verkaufte. Um 1500 wurde die Anlage zum ersten Mal von dessen Sohn Johann I. Graf Hardegg umgebaut: der schlanke Turm an der Ostseite zeigt noch Merkmale der Spätgotik, während das Portal von 1538 bereits an die Renaissance erinnert. Die Besitzer des Schlosses wechselten aber weiterhin häufig. 1622 und 1633 wurde erneut umgebaut und an allen vier Ecken die sogenannten Wallhäuser errichtet, die auch heute noch existieren. Allerdings konnten auch diese die Einnahme des Schlosses während des Dreißigjährigen Krieges durch schwedische Truppen nicht verhindern. Während des Umbaus 1633 wurde auch eine Kapelle fertiggestellt, die der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht ist. Nach weiteren Besitzerwechseln, ließen Graf August Ferdinand Breuner-Enckevoirt und sein Sohn 1840 bis 1888 das Gebäude im Stil des romantischen Historismus englischer Schlösser von Wiener Dombaumeister Leopold Ernst und seinem Sohn Hugo umbauen. Der Umbau ging zwar ziemlich schonend mit der vorhandenen Bausubstanz um, verlieh dem Schloss aber durch die Treppengiebeln, Arkaden und die Fassadendekorationen im neugotischen Tudorstil einen veränderten Gesamteindruck. Dieser Umgestaltung verdankt das Schloss sein heutiges Aussehen. Die geschlossene Anlage besteht aus vier Trakten, die um einen Innenhof angeordnet sind. Da die Grafen Breuner während des Wiener Börsenkrachs 1873 einen Großteil ihre Vermögens verloren, konnte der Bau einer geplanten Kuppel im Südosten nicht mehr realisiert werden. Die sehenswerte Innendekoration durch Ludwig Wächtler wurde weitgehend im Stil der Neorenaissance gestaltet.

Schloss Grafenegg
1894 fiel das Schloss an den Herzog zu Ratibor und Fürsten von Corvey, einer Nebenlinie des Hauses Hohenlohe. Als zweiter Sohn des III. Herzogs von Ratibor und Fürst von Corvey wurde Franz Albrecht (1920) von seiner Großtante Clementine Prinzessin von Metternich-Sándor, einer Enkelin des österreichischen Staatskanzlers Clemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich-Winneburg adoptiert. Da sein älterer Bruder schon mit 23 Jahren 1939 im Zweiten Weltkrieg fiel, erbte Franz Albrecht nach dem Tod seines Vaters die deutschen, österreichischen und ungarischen Besitzungen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg requirierten die russischen Besatzer das Schloss, das durch die Besatzung schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das Mobiliar und Teile des Buchbestandes wurden entwendet oder verheizt. Auch der Schlossgarten verwilderte zusehends, erst in den 1980 begann man den 32ha großen Park wieder zu seinem früheren Glanz zu verhelfen.

Schloss Grafenegg und Schlosspark
Als das Schloss nach der sowjetischen Verwaltung an den Schlossherrn, Franz Albrecht Metternich-Sándor, dem Vater des heutigen Schlossherrn, zurückgegeben wurde, begann man das Schloss mit Unterstützung von Bund und Land zu restaurieren und es auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der heutige Besitzer des Schlosses Grafenegg, Tassilo Metternich-Sándor leitet die Betriebe Schloss Grafenegg, sein Vater begann 1971 bedeutende Kulturereignisse und Ausstellungen in Grafenegg zu veranstalten.

Das Schloss

Schloss Grafenegg

Kommend vom Auditorium und vom Parkplatz für Festivalbesucher betritt man ddas Schloss über die mit Wappenhaltern (ein Löwe und ein Drache) dekorierte Schlossbrücke und gelangt durch das neugotische Tor an der Kapelle vorbei in den Schlosshof. In der Einfahrt beachtenswert ist das Netzrippengewölbe aus dem frühen 16. Jahrhundert. Direkt über dem Eingang befindet sich unter einem Baldachin eine Ritterstatue aus 1856, die den Bauherrn Graf August Ferdinand Breuner-Enckevoirt darstellt.

Die Wappen am Schloss
Die sehenswerte Schlosskapelle wurde 1853 eingeweiht und beinhaltet einen spätgotischen Flügelaltar aus dem Jahre 1491, dessen Schreinfiguren die Krönung Mariens darstellen. An der Südwand des Kapellenhofes kann man die Wappen aller Eigentürmer Grafeneggs bis zu Graf August Ferdinand Breuner-Enckevoirt sehen.

Ein Drache als Wappenhalter
Das Hauptstiegenhaus wurde ebenso wie der Rittersaal im Obergeschoss 1851 fertig gestellt. Dieser ist der repräsentativste Raum des Schlosses, hier wurden kostbare Materialien – verschiedene Hölzer, Leder, Marmor und Metall verarbeitet. Früher waren hier um den zentralen Kamin mehrere Ritterrüstungen aufgestellt, die leider nicht mehr erhalten sind. Bemerkenswert sind die Kassettendecke des Saals sowie die drei hofseitigen Erker mit Wappenscheiben in der Verglasung. Weltliche und geistliche Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg zeigen die Wandbilder.

Blick auf den Turm im Innenhof
Die Holzdecke der Wappenstube, um die späten 1850er, zeigt Wappen von 128 Ahnen der Gräfin Agathe Maria Breuner, die 1855 August Johann Breuner, den Sohn des Bauherrn ehelichte.
Die monumentale Loggia an der Westfront wurde 1863 vollendet und einige Jahre darauf im Inneren mit heiterer Deckenmalerei und grotesken Konsolfigürchen ausgestattet.
Der dominante Hauptturm stammt aus dem Jahre 1861, ist mit sogenannten Pfefferbüchsen-Ecktürmchen bekrönt und bildet einen starken Kontrast dem gegenüberliegendem schlankem spätgotischen Turm an der Ostseite des Schlosshofes.
Die Räume der Beletage sind mit verschiedenen Furnieren und geschnitzten Ornamenten aufwendig dekoriert. Bunte historische Kachelöfen befinden sich mit Ausnahme der Loggia in jedem dieser Räume.

Blick auf ein Wallhaus

Der Speisesalon und der Große Salon (Ecksalon) beeindrucken durch die nach englischem Vorbild ausgeführten Hammerbeam-Decken. Die Balkenköpfe im Großen Salon sind mit Rittern und Engeln verziert.
In der Mitte des Westtraktes befinden sich der Gelbe Salon oder Damensalon, das Toilettenzimmer oder Kleiner Salon und das Bad, sowie das aufgrund seiner Wandmalerei Blauer Salon genannte Schreibzimmer des Grafen mit prachtvoller Wandvertäfelung.
An der südöstlichen Ecke findet man den von Hugo Ernst errichteten Gartensaal, die Bibliothek im Ostflügel ist im Stil des Neobarock gestaltet.

Der Schlosspark

Der Schlosspark

Der 32 Hektar große Park beeindruckt nicht nur durch seine mehr als 2.000 zum Teil exotische Laub- und Nadelbäume, von denen einige bereits mehr als 250 Jahre alt ist. Er verbindet vielmehr Historisches, Botanisches und ganz Modernes zu einem harmonischen Ganzen. 2008 wurde der Park für die Landesgartenschau revitalisiert, wobei man sich an die Gestaltungsprinzipien eines Landschaftsgartens im 19. Jahrhundert orientierte. Der erste Garten, der hier wahrscheinlich ab der Mitte des 17. Jh. angelegt wurde, war ein streng geometrischer barocker Sterngarten im Westen des Schlosses mit einer prächtigen Lindenallee, die vom Sterngarten nach Osten verläuft.

Skulptur im Schlosspark
Mit der Erneuerung des Schlosses änderte sich auch die Gestaltung des Parks, ein Englischer Park löste nun die strengen Formen des Barockgartens ab, nun ist die Kunst entscheidend den Park in die Schönheit der vorhandenen Natur einzubetten, die schnurgeraden Linien aus der Barockzeit weichen den gerundeten und geschlängelten Wegen, die Umwandlung des Schlossparks in ein Arboretum beginnt. Eine Sammlung von Bäumen aus aller Welt wird nach Grafenegg gebracht – auf einer Liste aus 1910 findet man 175 verschiedene Arten.
Nach wie vor erinnert aber der Gartenpavillon, an die Feste und Theateraufführungen der Barockzeit. Der rechteckige, eingeschossige, spätbarocke Bau mit einem Mansardenwalmdach wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und beeindruckt durch die reich mit Stuck verzierte Fassade und die Wandmalereien im Innenraum. Komplett renoviert wird er nun für Veranstaltungen aller Art genutzt.

Im Schlosspark befinden sich neben dem Wolkenturm derzeit (2014) sieben Außenraumskulpturen, die die die Tradition mit der Gegenwart verbinden sollen. Eine Jury von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich lud insgesamt acht KünstlerInnen ein, sich mit der der Kunst zugesprochenen Rolle der Inszenierung und der Repräsentation auseinanderzusetzen. Folgende Werke sind im Schlosspark ausgestellt:
Werner Feiersinger Ohne Titel, 2008, Bethan Huws «Perroquets» Porte-manteaux (3-teilig), 2008, Catrin Bolt, Videoprojektion, 2008 (Ehem. Eiskeller: Begehbare, einzige romantische Kunstruine des Parks), Little Warsaw Balance Capsule, 2008, Maider Lopez Mountain, 2013, Marjetica Potrč Drinking Water, 2009, Mark Dion Buchsdom Tower, 2007.

Schloss Grafenegg
Der Park ist ganzjährig frei zugänglich, bei Veranstaltungen am Wolkenturm ist das Areal ab 16 Uhr nur mit einer Eintrittskarte zum Konzert möglich. Der historische Schlosshof aus dem 18. Jahrhundert wird nun als Open Air-Spielstätte genutzt und bietet Platz für mehr als 600 Zuhörer, die im beeindruckenden Ambiente Ensemblekonzerte, Kammermusikabende oder Einführungsgespräche genießen können.

Das Schloss selbst mit den Prunkräumen, der Kapelle und dem Innenhof kann von Mitte April bis Ende Oktober von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr besichtigt werden. An Konzerttagen ist das Schloss bis Konzertbeginn geöffnet. Bei privaten Veranstaltungen ist das Schloss nicht zugänglich. Bitte informieren Sie sich sicherheitshalber unter +43 2735 2205-45.

Klang trifft Kulisse

Klang trifft Kulisse.

Seit 2007 erfreut nun der sogenannte Wolkenturm und das dazugehörige Open Air Festival die Musikfreunde, wobei der Art des Gebäudes durchaus kontrovers diskutiert wurde. Die Leitung des Musik-Festivals liegt in den bewährten Händen des Starpianisten Rudolf Buchbinder, dem es jedes Jahr gelingt ein tolles Programm auf die Bühnen zu zaubern. Denn es ist nicht nur der Wolkenturm allein, auch der Schlosshof und das Auditorium bieten ein wunderbares Ambiente und gute Akustik.

Klang trifft Kulisse in Grafenegg
Mit Prélude-Konzerten, Einführungen zu den Abendveranstaltungen, Picknick-Möglichkeiten oder auch günstigen Rasenkarten kann man einen ganzen, erholsamen und unterhaltsamen Tag in Grafenegg verbringen.

Der Wolkenturm

Die Architekten Marie-Therese Harnoncourt und Ernst J. Fuchs (the nextENTERprise – architects) schufen den in eine Senke eingebetteten Bau, der mit seinen rund 16 Metern bis in die Höhe der alten Baumkronen aufragt und sich mit seinem Zuschauerraum perfekt in die natürlichen Gegebenheiten anpasst. Leitfaden des Konzepts war die Idee vom Durchwandern verschiedener perspektivischer und akustischer Sequenzen. Die Tribünenstufen bestehen aus Beton, für Konzerte können sie mit Sitzpölstern belegt oder bestuhlt werden. Der Bühnen-Überbau ist eine Stahlbeton-Konstruktion, innen mit Holz verkleidet. In der metallischen Außenfläche spiegeln sich Bäume und Himmel, viele schräge, gegeneinander versetzte Fensterflächen lassen viel Licht herein – all das soll einen luftigen Eindruck vermitteln.

Der Wolkenturm bei Nacht
Mehr als 1.700 Zuhörer und über 300 Rasenplätze auf den umliegenden Hügeln können sich bei schönem Wetter an den Aufführungen erfreuen und dem differenzierten Klangbild der Schallmuschel lauschen, die von der Münchner Firma Müller-BBM akustisch eingerichtet wurde.

Hier noch einige Informationen über den Wolkenturm:

Bei Schlechtwetter können nun die Wolkenturm-Konzerte in das Auditorium verlegt werden. Kartenbesitzer der Kategorien 1-5 haben hier einen alternativen Sitzplatz, die Kategorie 6 einen Klappsitz auf der Galerie. Karten der Kategorie 7 und Rasenplätze können das Konzert mittels Videoübertragung in der Reitschule mitverfolgen.

Das Auditorium

Das Auditorium

Der Konzertsaal mit 1.370 Sitzplätzen auf drei Ebenen entstand nach einem Entwurf der Dortmunder architekten schröder schulte-ladbeck und wurde von Architekt Mag. Dieter Irresberger fertiggestellt und verbindet seit 2008 die historische Reitschule mit der Taverne. Obwohl nach den klassischen Proportionen eines Rechtecksaales errichtet, gibt es kaum einen rechten Winkel in diesem Konzertsaal. Die Verbindung wurde mit Mauerumbrüchen und Glasübergängen fließend gestaltet und sorgt so für eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne: Die historische Bausubstanz verschmilzt mit dem Neubau und bildet sowohl eine gestalterische wie auch eine funktionale Einheit. Elfenbeinfarbener, polierter Kalksteinputz – nach einer alten venezianischen Technik – und Eichenholz prägen das Innenleben des Saals. Auch hier sorgte die Münchner Müller-BBM für die gute Akustik. Das Auditorium wird bei Schlechtwetter als Auswegmöglichkeit zur Freiluftbühne Wolkenturm, aber auch als ganzjährige Spielstätte genutzt.

Die Schlosstaverne
Für den entsprechenden Genuss bei Essen und Trinken sorgen Toni Mörwald und sein Team in der Schloss-Traverne und wer gerne vor dem Konzertgenuss ein Picknick veranstalten möchte, findet alle Informationen dazu auf www.grafenegg.com/genuss. Sollten Sie hier gleich übernachten wollen, finden Sie auf dieser Seite auch die Hotelinformationen.

Mehr über ein wunderbares Konzert der Tschechischen Philharmonie erfahren Sie auf unserem Blog.

Weitere Infos

Weitere Informationen über das Schloss und Grafenegg:
de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Grafenegg
burgenkunde.at/niederoesterreich/noe_schloss_grafenegg
www.grafenegg.com

Karten für die Konzerte erhalten Sie hier:

Kartenbüro Grafenegg
3485 Grafenegg 10
Tel: + 43 2735 5500
Das Kartenbüro Grafenegg ist von Mittwoch bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet

Kartenbüro Grafenegg und Tonkünstler
MuseumsQuartier Wien
1070 Wien, Museumsplatz 1/e-1.5
Tel: +43 1 586 83 83
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Das Kartenbüro Grafenegg und Tonkünstler in Wien ist Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:30 geöffnet.
Zu jedem Konzert gibt es auch Busstransfers ab Wien (Musikverein).

Schloss Grafenegg
3485 Grafenegg 10, Österreich
T: +43 (0)2735 5500
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.grafenegg.com

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