Gars am Kamp

Gars am Kamp kannte man lange Zeit durch Fitness-Papst Willi Dungl und sein Gesundheitszentrum. Die österreichischen und internationalen Sportstars und die Prominenz, die hierher pilgerten sind Legion. Mit den Opernfestspielen kam ein weiterer Glanzpunkt dazu und die Burg wieder stärker in den Mittelpunkt. Dabei war die jetzige Ruine früher Sitz der Babenberger.

Die Burgruine Gars am KampAls Markt wurde Gars bereits 1279 urkundlich erwähnt, über die Entstehung des Namens gibt es unterschiedliche Erklärungen. Gors, wie der Ort früher genannt wurde – heute noch wird Gars im Dialekt Gorsch genannt, geht wahrscheinlich auf Gorze zurück, vom slawischen Personennamen Gorek kommend, oder auf Gorica (Kleiner Berg auf slawisch). Eine andere Theorie meint, dass der Name sich von Gards – dem altdeutschen Garten - herleiten könnte.

Die Burg Gars

Die Burg beherbergte wenige Jahrzehnte das berühmte Geschlecht der Babenberger, allerdings wurde sie bereits unter Leopold dem III. von Kastellanen verwaltet. Die Ankunft der Babenberger in Gars scheint allerdings nicht mit der Zerstörung der vorherigen Anlage in Zusammenhang zu stehen, wahrscheinlich wurde diese bereits um die Mitte des 10.Jahrhunderts von den Ungarn zerstört.

Burgruine Gars am Kamp

Bereits von weit her sieht man die Reste der Burg, die bereits im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Die genaue Entstehung ist nicht bekannt, aber sie steht noch ganz in der Art der alten Wallburgen. Die Burg wurde an einer strategischen wichtigen Stelle errichtet. Gars befand sich an einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt – Kamptalstraße und der Polansteig trafen aufeinander. Wahrscheinlich sollte die Burg als Zentrum für den Ausbau des Landes nördlich der Donau fungieren, weniger als Operationsbasis gegen den Feind im Norden. In der 2. Hälfte des 11.Jahrhunderts war hier vermutlich ein permanenter landesfürstlicher Aufenthaltsort und kann als wichtiger babenbergischer Stützpunkt bezeichnet werden. Das berühmte Geschlecht der Babenberger bestimmte die Burg zu einem ihrer Sitze, allerdings dauerte ihre Herrschaft nur wenige Jahrzehnte, bereits unter Leopold III. wurden Kastellane zur Verwaltung eingesetzt. Bereits 1279 wird Gars als Markt urkundlich erwähnt, 1403 wird das Marktrecht neuerlich bestätigt.

Burgruine Gars am Kamp
Im 13. und 14. Jahrhundert ist über die Grafen von Gars wenig bekannt. Burggraf Heidenreich wird bis 1210 immer wieder als Zeuge erwähnt, wahrscheinlich verstarb er kurz danach. 1222 wird ein Wolfker erwähnt, allerdings nirgendwo als Sohn des alten Grafen bezeichnet. 1256 wird wieder ein Burggraf urkundlich erwähnt – er verzichtet gegenüber dem Zisterzienserkloster Lilienfeld auf die ihm zustehenden Abgaben, allerdings ist der angeführte Name – Rudolf – nicht typisch für die Garser Burggrafen. Interessant ist auch, dass die Herren von Gars mit den Kuenringern, den Schönbergern und den Herren von Falkenberg in einem verwandtschaftlichen Verhältnis standen, wie auch zu den Maissauern oder den Wallsee.  Auch zu den Habsburgern dürften die Burggrafen gute Beziehungen gehabt haben, wie die Verpfändung des Garser Landgerichts an die Garser durch Herzog Albrecht I. zeigt. So schlossen sie sich 1308 nicht dem Aufstand einiger österreichischer Landherren an, sondern stellten sich auf die Seite Herzog Friedrichs von Österreich.

Burgruine Gars am Kamp

Der letzte Burggraf, Alber, verstarb 1347 und hinterließ keinen männlichen Erben. Seine Tochter Dorothea ehelichte Hans von Maissau, die damit zur Gänze das Erbe von Gars antraten und von Herzog Albrecht 1367 mit der Burg belehnt wurden. Erst im 16.Jahrhundert verlieren die Burgen ihre Wehrfunktion und werden neben Herrschaftssitz auch zum Wirtschaftssitz ausgebaut.

Gars am Kamp

Gars blieb über sechs Jahrhunderte eine landesfürstliche Domäne und ging dann in privaten Besitz über. Die Burg hatte allen feindlichen Angriffen standgehalten, um 1800 wurde sie aber – bedingt durch die Dachsteuern – dem Verfall preisgegeben. 1996 gingen die Reste der Burg, samt Berg, Wehranlagen und dem Friedhof in den Besitz der Gemeinde Gars über.

Informationsbüro Schloßberg
3571 Gars am Kamp
Tel: +43 2985 2680
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.burg-gars.info

Die Opern Air-Festspiele

Nicht unerwähnt dürfen die Opernfestspiele auf der Burgruine bleiben. Jedes Jahr werden hier erstaunlich gute Musikaufführungen gezeigt, deren Interpreten sich auch auf wichtigen Bühnen des Landes nicht verstecken müssten.

La Traviatta in Gars am Kamp

Ebenfalls heraus zu streichen sind die Inszenierungen und die jeweiligen Bühnenbilder. Obwohl nur eine kleine Bühne zur Verfügung steht, schaffen es die Verantwortlichen jedes Mal, eine moderne, flotte und kreative Umsetzung des jeweiligen Stücks auf die Bretter dieser Welt zu bringen. Kompliment! Lobend erwähnen muss man das Restaurant – die Babenberger Stuben – die die hungrigen und durstigen Festivalgäste vor, in der Pause und nach der Vorstellung mit ihren Spezialitäten versorgen.

Opernfestspiele Gars am Kamp

Die Karte ist klein, aber lecker. Egal ob Wiener Schnitzel, Gulaschsuppe oder die Hühnerstreifen mit/am Salat oder der Topfenstrudel, das alles haben wir schon verkostet und können es gerne weiter empfehlen. Einen speziellen Applaus muss man dem Personal zollen: obwohl es knapp vor Beginn immer wieder hektisch wird, da auch die letzten Gäste noch „verpflegt“ werden wollen, die Kellnerinnen und die Küche sind gut organisiert und selbst in der größten Hektik immer freundlich – also: vor den Vorhang.

Leider sind die Babenberger Stuben - das Restaurant - geschlossen. Seit 2013 gibt es VIP-Pakete, die mit den Karten gleich mitbestellt werden können und mit denen man auch in der Gastronomie einen reservierten Sitzplatz hat. Wer kein Menü braucht kann aber nach wie vor, Kleinigkeiten in Selbstbedienung erwerben - und Heurigenbänke laden zum Sitzen ein.

Die freundlichen Damen mit den Programmheften

Open Air Festspiele Gars am Kamp
3571 Gars am Kamp, Am Schlossberg

Tel: +43 2985 33 000
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.operburggars.at

Auf der Website können Sie Tickets zu den Veranstaltungen auf der Burg auch online bestellen.

Gars am Kamp kannte man lange Zeit durch Fitness-Papst Willi Dungl und sein Gesundheitszentrum. Die österreichischen und internationalen Sportstars und die Prominenz, die hierher pilgerten sind Legion. Mit den Opernfestspielen kam ein weiterer Glanzpunkt dazu und die Burg wieder stärker in den Mittelpunkt. Dabei war die jetzige Ruine früher Sitz der Babenberger.

Die Burgruine Gars am KampAls Markt wurde Gars bereits 1279 urkundlich erwähnt, über die Entstehung des Namens gibt es unterschiedliche Erklärungen. Gors, wie der Ort früher genannt wurde – heute noch wird Gars im Dialekt Gorsch genannt, geht wahrscheinlich auf Gorze zurück, vom slawischen Personennamen Gorek kommend, oder auf Gorica (Kleiner Berg auf slawisch). Eine andere Theorie meint, dass der Name sich von Gards – dem altdeutschen Garten - herleiten könnte.

Die Burg Gars

Die Burg beherbergte wenige Jahrzehnte das berühmte Geschlecht der Babenberger, allerdings wurde sie bereits unter Leopold dem III. von Kastellanen verwaltet. Die Ankunft der Babenberger in Gars scheint allerdings nicht mit der Zerstörung der vorherigen Anlage in Zusammenhang zu stehen, wahrscheinlich wurde diese bereits um die Mitte des 10.Jahrhunderts von den Ungarn zerstört.

Burgruine Gars am Kamp

Bereits von weit her sieht man die Reste der Burg, die bereits im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Die genaue Entstehung ist nicht bekannt, aber sie steht noch ganz in der Art der alten Wallburgen. Die Burg wurde an einer strategischen wichtigen Stelle errichtet. Gars befand sich an einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt – Kamptalstraße und der Polansteig trafen aufeinander. Wahrscheinlich sollte die Burg als Zentrum für den Ausbau des Landes nördlich der Donau fungieren, weniger als Operationsbasis gegen den Feind im Norden. In der 2. Hälfte des 11.Jahrhunderts war hier vermutlich ein permanenter landesfürstlicher Aufenthaltsort und kann als wichtiger babenbergischer Stützpunkt bezeichnet werden. Das berühmte Geschlecht der Babenberger bestimmte die Burg zu einem ihrer Sitze, allerdings dauerte ihre Herrschaft nur wenige Jahrzehnte, bereits unter Leopold III. wurden Kastellane zur Verwaltung eingesetzt. Bereits 1279 wird Gars als Markt urkundlich erwähnt, 1403 wird das Marktrecht neuerlich bestätigt.

Burgruine Gars am Kamp
Im 13. und 14. Jahrhundert ist über die Grafen von Gars wenig bekannt. Burggraf Heidenreich wird bis 1210 immer wieder als Zeuge erwähnt, wahrscheinlich verstarb er kurz danach. 1222 wird ein Wolfker erwähnt, allerdings nirgendwo als Sohn des alten Grafen bezeichnet. 1256 wird wieder ein Burggraf urkundlich erwähnt – er verzichtet gegenüber dem Zisterzienserkloster Lilienfeld auf die ihm zustehenden Abgaben, allerdings ist der angeführte Name – Rudolf – nicht typisch für die Garser Burggrafen. Interessant ist auch, dass die Herren von Gars mit den Kuenringern, den Schönbergern und den Herren von Falkenberg in einem verwandtschaftlichen Verhältnis standen, wie auch zu den Maissauern oder den Wallsee.  Auch zu den Habsburgern dürften die Burggrafen gute Beziehungen gehabt haben, wie die Verpfändung des Garser Landgerichts an die Garser durch Herzog Albrecht I. zeigt. So schlossen sie sich 1308 nicht dem Aufstand einiger österreichischer Landherren an, sondern stellten sich auf die Seite Herzog Friedrichs von Österreich.

Burgruine Gars am Kamp

Der letzte Burggraf, Alber, verstarb 1347 und hinterließ keinen männlichen Erben. Seine Tochter Dorothea ehelichte Hans von Maissau, die damit zur Gänze das Erbe von Gars antraten und von Herzog Albrecht 1367 mit der Burg belehnt wurden. Erst im 16.Jahrhundert verlieren die Burgen ihre Wehrfunktion und werden neben Herrschaftssitz auch zum Wirtschaftssitz ausgebaut.

Gars am Kamp

Gars blieb über sechs Jahrhunderte eine landesfürstliche Domäne und ging dann in privaten Besitz über. Die Burg hatte allen feindlichen Angriffen standgehalten, um 1800 wurde sie aber – bedingt durch die Dachsteuern – dem Verfall preisgegeben. 1996 gingen die Reste der Burg, samt Berg, Wehranlagen und dem Friedhof in den Besitz der Gemeinde Gars über.

Informationsbüro Schloßberg
3571 Gars am Kamp
Tel: +43 2985 2680
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Die Opern Air-Festspiele

Nicht unerwähnt dürfen die Opernfestspiele auf der Burgruine bleiben. Jedes Jahr werden hier erstaunlich gute Musikaufführungen gezeigt, deren Interpreten sich auch auf wichtigen Bühnen des Landes nicht verstecken müssten.

La Traviatta in Gars am Kamp

Ebenfalls heraus zu streichen sind die Inszenierungen und die jeweiligen Bühnenbilder. Obwohl nur eine kleine Bühne zur Verfügung steht, schaffen es die Verantwortlichen jedes Mal, eine moderne, flotte und kreative Umsetzung des jeweiligen Stücks auf die Bretter dieser Welt zu bringen. Kompliment! Lobend erwähnen muss man das Restaurant – die Babenberger Stuben – die die hungrigen und durstigen Festivalgäste vor, in der Pause und nach der Vorstellung mit ihren Spezialitäten versorgen.

Opernfestspiele Gars am Kamp

Die Karte ist klein, aber lecker. Egal ob Wiener Schnitzel, Gulaschsuppe oder die Hühnerstreifen mit/am Salat oder der Topfenstrudel, das alles haben wir schon verkostet und können es gerne weiter empfehlen. Einen speziellen Applaus muss man dem Personal zollen: obwohl es knapp vor Beginn immer wieder hektisch wird, da auch die letzten Gäste noch „verpflegt“ werden wollen, die Kellnerinnen und die Küche sind gut organisiert und selbst in der größten Hektik immer freundlich – also: vor den Vorhang.

Leider sind die Babenberger Stuben - das Restaurant - geschlossen. Seit 2013 gibt es VIP-Pakete, die mit den Karten gleich mitbestellt werden können und mit denen man auch in der Gastronomie einen reservierten Sitzplatz hat. Wer kein Menü braucht kann aber nach wie vor, Kleinigkeiten in Selbstbedienung erwerben - und Heurigenbänke laden zum Sitzen ein.

Die freundlichen Damen mit den Programmheften

Open Air Festspiele Gars am Kamp
3571 Gars am Kamp, Am Schlossberg

Tel: +43 2985 33 000
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Weitere Sehenswürdigkeiten

In Gars, der Perle am Kamp, gibt es aber noch einiges mehr zu sehen

Die Gertrudkirche

Von der Burg hat man gleich einen wunderbaren Blick auf die Kirche und den Friedhof.

Blick von der Burg auf die Gertrudkirche
Gars zählt zu den ältesten Pfarren des Waldviertels. 1135 wird die Pfarre, die zu den 13 Pfarren der Babenberger gehört, erstmals urkundlich erwähnt. Oft waren die Pfarrherren hohe Würdenträger bei Hof: so finden sich unter ihnen Erzieher der Prinzen, wie auch Kämmerer. 300 Jahre lang war die Garser Pfarre mit Eggenburg verbunden. Sankt Gertrud war die Mutterpfarre, der sechs „Töchter“ unterstanden, 1797 wurde der Pfarrgottesdienst allerdings in die Marktkirche „Simon und Judas Taddäus“ verlegt, die leichter erreichbar war. Zu dieser Zeit erwog man sogar den Abbruch der Bergkirche.

Aus 1250 stammte die spätromanische, dreischiffige Basilika mit flachen Decken mit einem nach 3 Seiten offenen Westturm. Heute noch ist davon eines der vier zweiteiligen Fenster mit romanischer Säule und dem Würfelkapitel an der Westfront erhalten. Im rechten Seitenschiff kann man noch heute das romanische Taufbecken bewundern, auch das romanische Tor im Kirchenraum ist noch zu sehen. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde der Turm von drei Seiten eingeschlossen. Später – im 14.Jht. – wurden dann alle drei Schiffe durch gotische Vorbauten nach Osten vergrößert. Im Hauptchor sind die dreiteilige Sessions- und Spitzbogennischen mit Originalbemalung noch erhalten. Aus dieser Zeit stammt der vielleicht wertvollste Schatz der Kirche: die drei hohen, gotischen Spitzbogenfenster im Chorabschluss.

Gars am Kamp

Leider sind die Fresken nur zum Teil erhalten, ein kleines Fresko in der linken Seitenkapelle wurde erst bei der Renovierung in den 1970er Jahren freigelegt. Es zeigt den Tod der Anna Teufel 1571 bei der Geburt der Zwillinge. Der barocke Hochaltar mit den schönen Schnitzarbeiten und Vergoldungen stammt aus 1681. Links sieht man die Statue der Heiligen Gertud, rechts steht die Heilige Katharina, das große Kruzifix wurde erst später eingefügt. Um 1700 wurde der Turm aufgestockt und erhielt seine heutige Form. Die Kanzelmit dem Rumelschen Wappen (Romulus und Remus) stammt aus dem 18. Jahrhundert, auch der hölzerne Musikchor und die Barockorgel aus einem Kloster in Tulln wurden zu dieser Zeit eingebaut. Die Orgel wurde allerdings bei der letzten Renovierung erneuert. Im 19. Jahrhundert wurde die Flachdecke des Mittelschiffes durch ein Tonnengewölbe ersetzt. Anlässlich der 900-Jahrfeier des Heiligen Leopold III. wurde die Kirche von 1972 bis 1975 restauriert und der Friedhof erweitert. Heute ist sie hauptsächlich als Begräbniskirche in Verwendung. Beachtenswert ist das Fresko des Heiligen Christophorus aus dem 15. Jahrhundert an der Außenwand der Kirche.

Die Pfarrkirche (Simon und Judas Taddäus)

Gars am Kamp
Die erste Erwähnung von einem kirchlichen Gebäude findet sich bereits 1387: die damalige Simonkapelle war damals auch von einem Friedhof umgeben. 1593 wurde der Pfarrhof neu gebaut und die Kapelle erweitert. 1620 wurde die Kirche durch einen Brand während des 30-jährigen Krieges zerstört und wurde erst später wieder aufgebaut. 1724 brannte sie neuerlich ab. Danach erfolgte der Wiederaufbau, der der Kirche ihre heutige Gestalt gab. Bemerkenswert ist das Deckengemälde im Inneren von einem Schüler des Kremser Schmidt.

Museen und Erlebnisbad

Auch für regnerische Zeiten ist gesorgt – im Ort befinden sich zwei Museen

Das Feuerwehrmuseum von Gars am Kamp

Alle Fans der Feuerwehr, egal ob groß oder klein, kommen hier auf ihre Kosten: das Feuerwehrmuseum in Gars zeichnet sich durch eine große Sammlung auf mehr als 250 m2 Ausstellungsfläche aus. Hier sind alle Entwicklungen der langen Tradition der ältesten Feuerwehr des Bezirks Horn zu sehen: Raritäten wie eine Handdruck-Kastenspritze aus dem Jahr 1786, aber auch wechselnde Sonderausstellungen und die Besichtigungsmöglichkeit eines modernen Feuerwehrstützpunktes.

Feuerwehrmuseum Gars am Kamp
3571 Gars am Kamp, Schillerstraße 520 (Haus der Freiwilligen Feuerwehr)
Tel: +43 2985 2094 und + 43 664 59 61 487
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.feuerwehrmuseum.gars.at

Das Museum ist von Juni bis September jeweils am Samstag geöffnet. Bitte entnehmen Sie die genauen Öffnungszeiten der oben angeführten Website.

Das Zeitbrücke-Museum

Das Zeitbrücke-Museum beherbergt einige Raritäten der österreichischen Museumsszene, so die einzige „Franz von Suppè-Gedenkstätte“: Franz von Suppè war der Begründer der Wiener Operette. 1860 komponierte er „Das Pensionat“, 1865 „Die schöne Galathee“, 1866 „Leichte Kavalerie“ oder 1879 „Boccaccio“, um einige seiner größten Erfolge aufzuzählen. Suppè schuf komische Opern, Operetten, Walzer, Märsche, aber auch kirchliche Musik, Messen und ein Requiem. 1876 bis 1895 kam Suppè zur Sommerfrische nach Gars und gehörte so mit seiner Gattin Sofie zu den ersten und bedeutendsten Sommergästen.

Handel im Wandel

Eine weitere Dauerausstellung zeigt die Geschichte des Handels, mit einem besonderen Fokus auf die Firma Kiennast, eines der ältesten Handelshäuser Österreichs, 1585 durch Stephan Schury erstmals gegründet, 1710 erfolgte die Firmengründung Kiennast. Nicht nur Schautafel und Objekte von der Frühgeschichte des Handels bis heute sind zu sehen, ebenso das Sortiment der Kolonialwaren, ein Greißlerladen um 1900 und eine Selbstbedienungsladen.

Die Babenberger Burgruine Gars

Diese Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Burg, die mit einer Serie nachgebildeter Herrschaftswappen dokumentiert wird. Darstellungen der Gertrudskirche ergänzen die Ausstellung.

Das Zeitbrücke-Museum
3571 Gars am Kamp, Kollergasse 155
Tel: +43 664 94 65 795
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.zeitbruecke.at

Sport- und Erlebnisbad Gars/Kamp

Die Clowndusche im Erlebnisbad Kamp (Foto © Susanne Kastner)

Gars am Kamp hat noch mehr zu bieten. In den Sommermonaten betreibt die Stadt ein Sport- und Erlebnisbad mit Anschluss an den Kamp.
Hier bleiben keine Wünsche offen. Große Liegewiesen, Babybecken, Sportbecken mit Sprungturm, Erlebnisbecken mit Strudel, Massagedüsen, Luftsprudel, große Rutsche. Weiters gibt es ein eigenes Imbissreal, Nassräume für Damen und Herren, die Möglichkeit Sonnenschirme und Boot gegen ein kleines Entgeld auszuleihen und ein großes Schachspiel in der Außenanlage.

Strudel und Rutsche (Foto © Susanne Kastner)

Hier kommen Erwachsene und Kinder auf ihre Kosten. Ein hoher Spaßfaktor ist garantiert. Am Wunder Natur mangelt es auch nicht. Hier kann man Flusskrebse, Wasserschlangen und Fische in Natura bewundern und kennen lernen.

Auch Klettern kann man im Erlebnisbad Gars

Öffnungszeiten:
Mai bis September von 09:00 bis 19:00 Uhr
Zusätzlich von Juni bis September jeden Dienstag und Freitag bei entsprechender Witterung bis 20:00 Uhr geöffnet.

Blick auf den Kamp auf dem Weg zum Bad

Susanne Kastner

Die einzigartige „Perle am Kamp“, wie Gars auch genannt wird, ist ein Treffpunkt der Kreativen. Wie viele Touristen freuen sie sich an der unberührten Natur und an dem klaren, fließenden Wasser. 

Weitere Info und Plan

Interessante Links

Informationsbüro Gars am Kamp
3571 Gars am Kamp, Hauptplatz 83
Tel: + 43 2985 2680
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.gars.at

Übernachtungstipps Österreich


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