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Bei diesem Gericht geht es mir regelmäßig genauso wie mit den Kasnockerln in Tirol: Man hat großen Hunger und das Gefühl auch einen ganzen Ochsen essen zu können. Dann kommt in einer kleinen Pfanne das Gericht, auf das man sich schon so gefreut hat und man denkt: „Das soll alles sein? Da geht sich locker auch noch ein Dessert aus!“ – und nach der halben Pfanne ist man so voll, dass man eigentlich nicht mehr weiter essen kann.

Bryndzove Halusky (Brimsen-Nockerl)

Köstlich sind die Bryndzove Halusky auf jeden Fall und angeblich war dies früher das Lieblingsgericht der Fuhrwerker. Und immer kann man ja auch nicht nur auf die Kalorien schauen….

Zutaten (für 2 Portionen):

125 g gekochte Kartoffel, ½ kg rohe Kartoffel, 75 g Kartoffelmehl, ein Schuss Essig, 125 g Brimsen (oder ersatzweise einen anderen Schafs-Frischkäse, vollfett), ½ große Zwiebel, 100 g gewürfelter Speck, 1 EL Öl oder Schmalz, Muskat

Zubereitung:

Die Kartoffel in ein mit Essigwasser getränktes Tuch fein reiben oder in ein Topf mit Essigwasser reiben. Der Essig im Wasser sorgt dafür, dass die Kartoffelmasse nicht grau wird. Danach gut auspressen. Die gekochten Kartoffeln noch heiß dazu passieren und mit den rohen Kartoffeln gut vermischen, Kartoffelmehl dazugeben und zu einem Teig kneten, mit Salz und Muskat würzen. Nockerl mit einem Teelöffel abstechen und in leicht wallendem Wasser 2-3 Minuten kochen, bis die Nockerl an der Oberfläche schwimmen, dann abseihen.
Die Zwiebel in Würfel schneiden und im Fett hellbraun anrösten, die Speckwürfel dazugeben.
Die Nockerl in einer Schüssel anrichten, mit zerbröseltem Brimsen bestreuen, darüber die Zwiebel-Speckwürfel geben.

Dazu passt ein grüner Salat, Kraut- oder Gurkensalat.

Ein ähnliches Rezept kenne ich aus Ungarn: Topfenhaluska: statt der Kartofffelnockerl wird entweder ein normaler Nockerlteig oder Fleckerl genommen, gekocht und noch heiß mit Topfen und Speck bestreut – wer will kann auch noch ein bisschen Schnittlauch darüber geben.

 

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