Vielleicht ist sie ein Revival aus den 1980er Jahren, aber Gemüsemayonnaise ist einfach etwas ganz köstliches.

Lange Zeit habe ich mich nicht getraut, Mayonnaise selber zu machen und Kuner oder Lomee vertraut. Die Anleitungen des ganz langsamen Zugießens von Öl und was alles schief gehen könnte, ließen mich immer von dem „Eigenbau“ Abstand nehmen. Heuer wollte ich es versuchen und – Youtube sei Dank – es hat geklappt.

Gemüsemayonnaise
Der erste Versuch ging gründlich schief, aber mit der „Geling-Garantie“ von der Lifehackerin ist mir der zweite Versuch hervorragend gelungen und damit konnte ich auch noch die geronnene erste Variante wieder „reaktivieren“.

Hier einmal das Rezept für die Mayonnaise plus Video:

Zutaten:

2dl Sonnenblumenöl (es geht auch Rapsöl), 1 Ei, 1 Kaffeelöffel Zitrone, 1/4 Kaffeelöffel Salz, 1/4 Kaffeelöffel Senf (scharfer Senf – Dijon oder englischer Senf)

Zubereitung:

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß (wenn möglich durchsichtig) geben und zum Schluss das ganze Ei dazuschlagen (wichtig: mit dem Eiweiß!). Dann einfach den Stabmixer über das Ei stülpen und starten. 10 Sekunden am Boden über dem Ei lassen und dann langsam hochziehen – man kann richtig zusehen wie sich die Mayonnaise „entwickelt“.

Gemüsemayonnaise:

Zutaten:

3 kleine gekochte Kartoffel, 1 süß-sauerer Apfel (z.B. Fuji), 3 Karotten, eine Handvoll Erbsen, 3 mittlere Essiggurkerl (süß-sauer), 1 roter Paprika und natürlich die selbstgemachte Mayonnaise wie oben beschrieben

Zubereitung:

Die Gemüsezutaten können natürlich je nach Geschmack und Vorlieben variiert werden. Alle Zutaten in kleine Würfel schneiden, die Karottenstückchen ein wenig in Butter anschwitzen, ebenso die Erbsen. Beides ebenso wie die Kartoffel gut auskühlen lassen und dann mit der Mayonnaise mischen. Noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

 

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