Bei Vina Saksida fällt mir die Zuordnung wieder einmal schwer: unter welche Kategorie soll ich sie denn einreihen? Winzer? Restaurant? Campingplatz? Ok, wir haben dort gegessen, also dann – zu den Restaurants…

Hier ist auch die slowakische Botschaft der Kunst zu Hause und dass Kunst eine große Rolle spielt, merkt man bald, wenn man das Restaurant betritt. Mit einem „normalen“ Camping-Restaurant hat dies hier nichts zu tun: weder im Aussehen noch in der Qualität der Speisen und der Weine.

Auf der Terrasse mit dem Chef des Hauses

Auch der Campingplatz hat mit den normalen Riesen-Campingplätze, die man vielleicht vom Sommerurlaub kennt, gar nichts zu tun.

Campingplatz

Wir machen eine kleine Runde. Alles wirkt noch ziemlich neu: angefangen von den Stellplätzen über das kleine Swimmingpool bis zu den Mobilheimen.

Blick auf den Campingplatz

Der Platz ist in Terrassen angelegt, einziger Nachteil, den man aber in ein paar Jahren vergessen kann: auch die Bäume sind noch jung und daher klein. Schatten gibt es hier daher weniger und das kann bei hohen Sommertemperaturen unangenehm werden, wenn der Wohnwagen ohne Klimagerät ausgestattet ist.

Der kleine Swimmingpool

Restaurant

Im Inneren des Restaurants sieht man gleich, dass Kunst hier eine große Rolle spielt, das Inventar ist sehr geschmackvoll ausgesucht – modern, aber trotzdem freundlich und gemütlich. Es sind nicht nur die Bilder an der Wand, allein die Teller sind sehenswert. Keines gleicht dem anderen. Am liebsten möchte man sie auch gleich mit nach Hause nehmen.

Das Gastzimmer
Es ist ein wunderschöner heißer Tag und so verlassen wir die Gasträume und bleiben lieber im Gastgarten, in dem uns der Wein vor zu viel Sonne schützt, sitzen. Ein Lüftchen bringt ganz leichte Abkühlung – herrlich.

Im Inneren des Restaurants

Habe ich eigentlich schon erzählt, dass wir auch hier bei der Begrüßung mit einem ausgezeichneten Schaumwein (Sekt) verwöhnt wurden? Mehr und mehr gewinne ich den Eindruck, dass jeder Winzer in Slowenien, der etwas auf sich hält auch Sekt in seinem Sortiment führt. Und sie machen es alle sehr gut - der Sekt in Slowenien ist feinperliger, hat meiner Meinung nach weniger Säure, was ihn sehr wohlschmeckend und bekömmlich macht. So auch hier: gönnen Sie sich zu Beginn ihrer Mahlzeit ein Gläschen – sie werden es nicht bereuen.

Dann kommt der große Auftritt von Mario, dem Chef der Küche und ich bin mir fast sicher, dass viele Menschen, die eigentlich keine Campingfans wegen seiner Küche zu solchen werden könnten.

Eine wunderbare Erbsensuppe
Seit diesem Slowenien-Aufenthalt mag ich auch wieder Erbsensuppe und es ist Marios Verdienst. Diese Suppe hat nichts, aber auch gar nichts mit diesen faden, maximal versalzenen Erbsensuppen, die eigentlich auch wie Packerlsuppen (Tütensuppe) aussehen, und die man auf Almhütten und auch auf Campingplätzen serviert bekommt zu tun. Allein die grüne Farbe macht schon Spaß zu essen, wunderbar ausgewogen die Aromen, es schmeckt nach den wunderbaren kleinen süßlichen Erbsen, die man gerne gleich nach dem Ernten selbst aus ihrer natürlichen „Verpackung“ schält. Und dann die Einlage! Das knackige Schiffchen sieht nicht nur hervorragend aus, sondern es schmeckt auch so, einfach toll: die Idee und deren Umsetzung. Begleitet wird das Träumchen von einem Rosé von Barbera – und ich bin wieder einmal überrascht: diesen Rosé mag ich!

Die

Als nächstes folgt eine Rolle (ähnlich einer Palatschinke) in der eine Forelle und Spinat steckt. Kombiniert wird das Ganze mit grünem Spargel und Lemonenschaum, begleitet wird der Gang von einem Pinot Gris. Was soll ich dazu sagen? Ja, es schmeckt, herrlich.

Das Dessert

Die vielleicht größte Überraschung ist das Dessert. Eigentlich schaut das Fläschchen aus wie so ein Reagenzgläschen, das in Laboratorien für Versuche eingesetzt wird. Auch die Erklärung, dass wir den Inhalt schütteln sollen und dass dies eine Sparkling Creme mit Thymian ist, beruhigt mich zuerst nicht unbedingt. Aber dann: Man kann Mario wirklich vertrauen. Es ist einfach köstlich, toll, eine Geschmacksexplosion und glauben Sie mir: es passt alles wirklich ausgezeichnet zusammen….

Auch der Wein passt ...

Sollten Sie keinen Hunger verspüren, was bei dem Angebot wirklich schade wäre, dann sollten Sie „wenigstens“ die Weine des Weinguts probieren. Übernachten können Sie ja ohne Probleme am Campingplatz….

Da kann man sich einige Zeit durchkosten

checked by Enrico
Vi-Vin Saksida d.o.o.

5294 Dornberk, Zalošče 12a
Tel: +386 5 301 78 53
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.vinasaksida.com (Deutsch, Englisch, Italienisch, Slowenisch)

Der Besuch erfolgte auf Einladung von MGM Best Press Story

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