Im Restaurant Žeja sorgt Igor Loverčič nicht nur für seine durstigen Gäste (žeja bedeutet Durst), sondern auch für die Hungrigen ganz ausgezeichnet.

Wir kommen in das Restaurant am späten Mittag und es ist mehr als gut besucht. Im kleinen Gastgarten ist kein Platz mehr zu ergattern, die Kellner bahnen sich mühevoll ihren Weg zwischen den Gästen und wir sind ausgesprochen froh, dass ein Tisch für uns reserviert ist. Damit scheint klar: man braucht nicht unbedingt eine Website, um bekannt zu sein. Dieses Gasthaus hat es anscheinend durch Mundpropaganda geschafft. Es herrscht slowenisch-italienisches Stimmengewirr. Klar ist auch: wenn man hier essen will, sollte man auf jeden Fall einen Tisch reservieren.

Im Gastraum der Gostilna
Neben der Terrasse ist ein Art Steingarten angelegt, der aber für eine angenehme kühle Temperatur zu sorgen scheint. Irgendwie sieht es aus, als ob der Karst gleich neben dem Gastgarten beginnen würde. Die Steine mit Moos überwachsen, dazwischen wachsen Farne – sieht toll aus.

Gostilna Žeja in Šempas

Das Lokal ist in erster Linie auf Fisch spezialisiert, den Chef Igor täglich frisch einkauft. Aber auch Rindfleisch und Lamm stehen auf der Speiseliste ganz oben, hier wird die mediterrane Küche zelebriert.

Wer einmal die Fisch- und Riesengarnelen-Platten gesehen hat, die hier serviert und natürlich auch verzehrt werden, versteht warum man hier reservieren sollte und muss. Beeindruckend.
Beeindruckend aber auch wie schnell wir versorgt werden: in wenigen Minuten ist der Kellner da, um unseren Durst nach unseren Wünschen bekämpfen zu können. Genauso schnell steht Wasser und Wein (ein Malvasia – äußerst empfehlenswert) auf dem Tisch und auch die Sonderwünsche nach Bier oder Apfelsaft sind schnell erfüllt.

Schon kommt der Grüß aus der Küche: selbstgebackenes Brot mit einer Olivencreme. Hmm… Ich bin ja ein Brot und Kartoffeltiger. Das schmeckt.

Gostilna Žeja in Šempas

Wenig später ist die Pasta auf dem Tisch: Ravioli mit Trüffel. Eine wunderbare Köstlichkeit! Auf jeden Fall probieren, wenn es sie auf der Karte gibt und Sie im Žeja einkehren. Eine wundervolle geschmackliche Komposition, die Trüffel schmeckt hervorragend – nicht nur erdig (wie in manch anderen Fällen), die Sauce ist cremig und passt hervorragend. Ja, so kann es bleiben. Mir schmeckt’s.

Gostilna Žeja in Šempas

Als nächsten Gang wird uns ein Fisch im Kartoffelmantel serviert. Also eigentlich ist es kein Mantel, es ist mehr eine Decke. Hauchdünne Kartoffelscheiben liegen über dem Fischfilet und dieses Gericht ist – obwohl es leicht ausschaut – nicht ganz so einfach herzustellen. Schließlich sollten die Kartoffelscheiben auf jeden Fall durch sein, wenn möglich auch knusprig, doch der Fisch sollte nicht zu durch und nicht trocken sein. Keine leichte Übung. Noch dazu, da das Filet ja auch nicht an allen Stellen gleich dick ist.

Gostilna Žeja in Šempas

Und man hat es fast geschafft. Die Kartoffel sind knusprig und durch – der Fisch ist bei mir vielleicht ein wenig zu durch. Das kann aber auch daran liegen, dass wir eine relativ große Gruppe sind und alle gleichzeitig serviert bekamen. Da muss schon mal der eine oder andere Teller warten oder länger im Ofen bleiben. Dennoch tat es dem Geschmack keinen Abbruch.

Bevor wir zum nächsten Termin weiter müssen, werfe ich noch einen kleinen Blick in die Speisekarte und beschließe: Hier muss ich noch einmal in Ruhe herkommen – da gibt es noch einiges zum Probieren…

checked by Enrico

 

Restaurant Žeja
5261 Šempas, Ozeljan 32i
Tel: 386 5 308 84 59
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Besuch erfolgte auf Einladung von MGM Best Press Story

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