Am Rande von Nova Gorica, an einem Seerosenteich stehen mehrere kleine und ein größeres Holzhaus. In der Mitte des Teiches plätschert ein Springbrunnen – hier steht einem romantischen Abend absolut nichts im Wege.

Fahren Sie am Abend zum Restaurant Pikol, allein wenn Sie hier in der Dämmerung ankommen und die ersten Lichter aufgedreht werden – die Atmosphäre wird sie bezaubern.

Blick auf den Seerosen-Teich

Doch Atmosphäre füllt noch keinen Magen, also noch einmal schnell einen Blick und dann die Holztreppe hoch geklettert. Auch das Innere des Restaurants überzeugt: ob der Bär, der uns „brüllend“ begrüßt früher durch den Wald der Gegend spazierte ist mir nicht bekannt und darauf könnte man auch verzichten.

Ein Bär zur Begrüßung

Der Rest der Innenausstattung passt: man sieht die dicken Holzbalken an der Wand, wunderschön gedeckte Tische, kreativ gestaltete Lampen und Beleuchtung. Manchen mag es vielleicht zu überladen oder zu „kitschig“ sein, ich finde es einfach toll und mit Geschmack gestaltet.

Blick ins Innere des Restaurants

Hier hat sich der Innenarchitekt sehr wohl einiges bei der Auswahl der Stücke gedacht. Auch die Bilder an der Wand bzw. die Wandbemalung in den einzelnen Räumen passt einfach zum Flair des Restaurants. Schön.

Blick ins Innere des Restaurants Pikol
Wir gehen auf die Terrasse, die einen wunderbaren Blick auf den Teich bietet. Stylische Sitzmöbel laden zum chillen ein, einfach toll. Ebenso wie das Gläschen Sekt, das uns serviert wird, hier bleibt man gerne ein Weilchen sitzen. Dann kommt bereits die erste Überraschung: direkt in die Hand wird uns ein wenig Trüffel geraffelt, der sich nun ein wenig erwärmen soll, um seinen ganzen Geschmack so richtig entfalten zu können. – Und das macht er.

Direkt in die Hand - die Trüffel

Weiter geht es mit knusprigen Frika-Käsescheibchen und herrlichen Geschmackskügelchen. Wunderbar serviert: für den Gaumen und für das Auge.

Hmm - ausgezeichnet

Dann geht es wieder ins Innere und unser Menü beginnt mit einem Teller wie gemalt: Röschen vom Fisch, Tupfen von verschiedenen Saucen, ein kitzkleines geröstetes Stück Brot in der Mitte, wunderschön komponiert in Farben und Geschmack. Dazu noch ein Chip von der Roten Rübe.

Wie ein Bild komponiert

Als nächstes gibt es Wolfsbarsch – aber weder gegrillt noch gekocht. Vor unseren staunenden Augen werden die Fische zerlegt, filetiert und in dünnen Scheiben auf Rucola gelegt. Schließlich bringen die roten Granatäpfelkerne noch einen schönen Farbtupfer. Es folgen reichlich Zitronen- und ein wenig Orangensaft, auch Kastanienhonig darf nicht fehlen und natürlich ein wenig Salz.

Der Wolfsbarsch

Selbstverständlich muss auch noch das richtige Öl verwendet werden, doch dann! Meine Leser wissen, dass ich eigentlich kein Freund der kalten toten Fische bin – Sushi ist nicht unbedingt mein Fall – doch bei diesen Gericht ziehen sich meine Mundwinkel ganz automatisch nach oben. Ja, wenn es soo schmeckt, dann ist also wirklich nichts gegen kalten, toten Fisch einzuwenden. Ein Gedicht.

Die Auster mit ihrem Schäumchenhäubchen, die am Tisch mit Bunsenbrenner noch ein wenig „gegrillt“ wird, lasse ich aus. Leider, aber dem Austern schlürfen konnte ich leider nie etwas abgewinnen, im Gegenteil. Im Restaurant Pikol könnte das ein Fehler gewesen sein, wenn ich in die Gesichter meiner Kollegen blicke. Ich glaube, so etwas Ähnliches wie Verzückung zu bemerken und meine Auster wird auch gerne von Kollegen entgegen genommen und verzehrt. Und eines muss ich auf jeden Fall zugeben: der Teller sah schon hervorragend aus.

Ein toller Teller - diese Auster

Das nächste Gericht ist ganz wieder in meinem Sinne und hier wurde auch die Rose von Nova Gorica mit verarbeitet: der Radicchio. Toller Geschmack, wunderbare Harmonie in Farbe und den Aromen. Ein toller Abschluss.

Die Rose von Nova Gorica muss dabei sein - der Radiccio

Aber ganz vorbei ist es noch nicht – wenn auch mein Magen nach nichts mehr verlangt (eher das Gegenteil) – aber ein Dessert geht immer. Sehen Sie nur wie geschmackvoll es serviert wird und geschmackvoll ist es auch. Kein Wunder daher, dass auch hier nichts am Teller bleibt.

Etwas Süßes geht immer

Kompliment an die Küchenchefs Tadej und Taras Gašparin.

Einer der Gasträume im Restaurant Pikol

Fazit: Ein Restaurant mit ausgezeichneten Fischspezialitäten, ausgezeichneten Weinen und einer ganz speziellen Atmosphäre. Das optimale Restaurant, um seine Liebste zu einem speziellen Anlass auszuführen. Ich will mir ja gar nicht vorstellen, wie es aussieht, wenn dann auch noch im Teich die Seerosen blühen – das wäre dann schon fast zu viel des Guten….

Restaurant Pikol
Bezüglich der Öffnungszeiten bitte auf www.pikol.it nachsehen. Diese gibt es zwar nur in slowenischer und italienischer Sprache, aber es ist kein Problem die Zeiten herauszubekommen.

checked by Enrico
Restaurant Pikol

5000 Nova Gorica, Vipavska cesta 94
Tel: +386 5 333 45 23 und +386 5 30 22 562
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.pikol.it

 

Der Besuch erfolgte auf Einladung von MGM Best Press Story

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