In Branik, in der Mitte des Wippach-Tals befindet sich die Tourist Farm Čebron von Dean Čebron. Hier kann man nicht nur ausgezeichnet essen, sondern auch wunderbaren Wein oder Schnaps verkosten. Danach übernachtet man am besten gleich in einem der netten Zimmer…

Auf unserer Pressereise durch das Wippachtal kamen wir auch bei Dean und seiner charmanten Gattin vorbei.

Ein gutes Glas Wein wartet bereits auf uns

Schon der Empfang vor dem Restaurant war sehr herzlich und auch gleich kulinarisch begeisternd, aber auch anspruchsvoll: begann doch der frühe Vormittag gleich mit einem Glas Wein, frisch aufgeschnittenen Schinken (ich werde nie verstehen, wie man diesen so dünn quer schneiden kann – aber in der Goriška können das alle) und kleinen Frika-Talern, die mit Wäscheklammern befestigt auf Schnüren darauf warteten von uns verputzt zu werden.

Frika auf der Schnur

Kein Problem für mich. Allein die Kombination aus dem krossen Käse, den wunderbaren Schinken und einem Glas hervorragendem Wein begeisterte mich. Jetzt noch ein schönes Plätzchen, von dem man ins Land hineinschauen kann und ich bin zufrieden. Mehr braucht man eigentlich nicht, um auszuruhen, zu entspannen und das Leben zu genießen.

Die schöne Aussicht auf die Weingärten

Jetzt wird aber einmal das Restaurant erkundet. Im Inneren erwartet uns bereits ein gedeckter Tisch auf der Terrasse, deren Fenster sich öffnen lassen und eine Aussicht auf die Weinberge des Wippachtals freigeben – genauso hatte ich es mir doch gerade gedacht.

Der Chef persönlich stellt seinen Wein vor

Da Mr. Dean auch noch seinen eigenen Wein keltert, ist es nur logisch, dass wir auch diesen verkosten dürfen, und ja, bei dem Cabernet Sauvignon könnte ich bleiben.

Cabernet Sauvignon von Čebron

Dazu gesagt werden sollte aber, dass Čebron natürlich auch die lokalen Sorten wie Zelen (den wir gleich zu Beginn mit Schinken und Käse verkostet haben), Malvazija, Sauvignon, Chardonnay, Muscat und Merlot (als Rosé) im Angebot hat. Sie haben also die Auswahl. Am besten Sie lassen sich von der Dame des Hauses beraten, als geprüfte Sommelière kann Sie Ihnen am besten die Weinbegleitung zu Ihrer Menüauswahl zusammenstellen.

Die Chefin des Hauses

Wir starten mit Knoblauch-Njoki (Gnocchi) mit Wildschweingulasch auf einer knusprigen Schale. Ein Gericht ganz nach meinem Geschmack: würzig, aber nicht hervorstechend, die Njoki weich aber nicht zu weich, der Knoblauch gut gezügelt, aber merkbar und noch etwas knuspriges dazu. Herrlich, auch der Käse ist von hervorragendem Geschmack. Der Cabernet Sauvignon passt hervorragend dazu und das er mir auch sehr gut geschmeckt hat, habe ich ja schon erwähnt, oder?

Knoblauch-Njoki mit Wildschweingulasch

Weiter geht es mit einer gefüllten „Schweinsroulade“, einmal mit Schinken, einmal mit Basilikum, auf Zucchinigemüse frisch aus dem Garten und Kartoffelpüree. Auch nicht schlecht, dennoch gilt noch immer mein ganzes Wohlwollen dem Wildschweingulasch.

Die Roulade

Noch bevor das Dessert serviert ist, erscheint der Chef des Hauses mit einem Rollwagen, auf dem sich eine sehr interessante Auswahl an Schnäpsen befindet. Meine Empfehlung: Gönnen Sie sich einen, egal ob Grappa oder Birne – beides geschmacklich sehr ok.

Sehr erfrischend - das Eis
Zum Abschluss gibt es dann noch hausgemachtes Minz-Eis mit frischen Beeren, das uns mit seiner Frische unsere Lebensgeister wieder zurückgibt.

Fazit: Hier macht Essen und Weinverkostung richtig Spaß. Man sieht dem Chef des Hauses an, wie sehr es ihm Spaß macht Gäste zu bewirten und dabei in deren Gesicht zu schauen, ob es auch wirklich schmeckt. Hier kann man gemütlich bei einem Glas (oder auch mehreren Gläsern) Wein sitzen, auf die Weinberge schauen und das Leben genießen. Und sollten Sie vorhaben, vielleicht doch mehrere Gläser zu trinken, kein Problem – buchen Sie am besten gleich die Übernachtung mit dazu – denn in der Domačija Čebron werden auch Zimmer vermietet – und 2018 wird für die Übernachtungsgäste sogar ein Swimmingpool eröffnet.

Hier reifen die Schinken-Spezialitäten

Wer noch mit dem Auto fahren muss oder möchte, muss mit der Anzahl der Gläser sehr vorsichtig sein – immerhin gilt auch für Slowenien die maximale Grenze von 0,5 Promille und es wird oft kontrolliert. Da ist es besser den kleinen Shop aufzusuchen, der dem Restaurant Rahaela angeschlossen ist und sich das eine oder andere Fläschchen mitzunehmen.

checked by Enrico
Domačija Čebron – Restaurant Rahaela

5295 Branik, Preserje 61a
Tel: +386 5 305 70 80
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.cebron.eu

 

Der Besuch erfolgte auf Einladung von MGM Best Press Story

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