Es ist ein einzigartiges Kleinod, das hier in Dubnica nad Váhom auf seine Gäste wartet. Wenn Sie das außergewöhnliche lieben, sollten Sie das Schlösschen besuchen. Und sei es „nur“ um im hervorragenden Restaurant zu speisen ….

Geschichte

Es ist ein Haus mit Geschichte, und die reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück: Popel Voskovic verkauft seinen Landsitz in Dubnica für 1200 Gulden an den Grafen Forgác, der diesen später zu einem Renaissance-Kastell ausbaut. Die Ruinen des ursprünglichen Mauerwerks und die Treppe sind heute noch erhalten und erlauben so einen Blick zurück in die Vergangenheit.

Château Mignon
1642 dient das Renaissance-Kastell, das inmitten des Parks und der Gartenanlage liegt, den Gärtnern als Haus. Das Anwesen ist nun in den Besitz der Illésházy Familie übergegangen. Archivquellen berichten über die früheren Diener und Gärtner, die die Obstgärten bewirtschaften und pflegten. Der Park wird umgewandelt in einen französischen Garten mit einem kleinen See, einem Labyrinth und einer Grotte.

Im Park bei der Grotte
Um 1733 ist Jozef Illésházy das Familienoberhaupt und durch ihn blühen sowohl die Stadt wie auch der Park und das Anwesen auf. Zu den großen Errungenschaften gehörte auch ein Gewächshaus mit Schiebedach, das im Park aufgestellt wurde. Diese Orangerie, die zu den ältesten in Mitteleuropa zählt, war eine Pioniertat, ein einzigartiges technisches Werk. Zitronen und Orangen, später auch Ananas und Feigen zierten nicht nur die Tische der Kurgäste im nahegelegenen Kurort Trenčianske Teplice, sondern wurden auch nach Bratislava, ja sogar an den kaiserlichen Hof nach Wien „exportiert“.
1835 wurde das Herrenhaus und der Park an den griechischen Finanzier Hódos Juraj Sina verkauft.

Château Mignon
1876 erbt Gräfin Ilfigénia d’Harcourt das Herrenhaus und den Park und besucht das Anwesen regelmäßig mit ihren Verwandten und Freunden um ein angenehmes, entspanntes Wochenende im Park zu verbringen.

Der
Im späten 19. Jahrhundert werden die Räumlichkeiten mehrmals umgebaut und 1937 wird die Orangerie aufgelassen, die Gärtner verlassen das Haus. Damit verliert das Haus seine Seele. Es werden zwar verschiedene Versuche unternommen, es zu rekonstruieren, dennoch verkommt das Gebäude mehr und mehr.

Der Springbrunnen vor dem Château Mignon
2006 beginnt die komplette Rekonstruierung des Gebäudes nach alten Archivaufzeichnungen. Das Haus erhält seine Atmosphäre und seinen Charme zurück und wird in Château Mignon Pension & Restaurant umbenannt. 2008 wird das Herrenhaus um vier neue Zimmer erweitert, das Restaurant erhält seine Glasfassade und kann nun 100 Gäste beherbergen. 2010 wird die Renovierung der Grotte abgeschlossen und damit ist eine weitere Sehenswürdigkeit der alten Grafschaft Trenčin für die Öffentlichkeit offen. Château Mignon erweitert die Terrasse und bietet so mehr Platz für genussvolle Momente im Sommer.

Château Mignon
Mit Beginn des Jahres 2014 tritt Château Mignon dem Verband der Historischen Hotels in der Slowakei und Europa bei.

Der Park

Das Hotel grenzt direkt an den Park, der immer ein wesentlicher Bestandteil der jeweiligen Schloss-Herrschaft war und ein Ort der Unterhaltung und Entspannung ist. Heute kann man noch zusätzlich Jogger und Nordic Walker zu jeder Tageszeit antreffen.

Der Aussichtsturm und die Grotte im Park
Die ersten Aufzeichnungen reichen in die Zeit der Herrschaft der Familie Illésházy zurück. Jozef wandelte den Park nach französischen Stil um, erbaute dem Aussichtsturm, darunter die künstliche Grotte und ein künstliches Felsenlabyrinth. Während der Zeit von Stephen II. wurde er wieder in einen englischen Naturpark gewandelt. Heute ist der Park nach Jan Baltazar Magin, einem slowakischen Dichter und Historiker benannt.

Im Park
Im Park stehen zahlreiche alte Bäume, die unter Naturschutz stehen. Besonders erwähnenswert sind hier die Winter- und die Sommerlinden. Drei Linden gehören mit über 200 Jahren zu den ältesten im Park. Die Legende besagt, dass man gerade unter Linden einen besonderen Zauber und eine angenehme Atmosphäre fühlt. Sie ist auch im Wappen des Château Mignon vertreten.

Im Inneren

Die angenehme Atmosphäre spürt man in diesem Hotel von der ersten Minute an. Man tritt ein und fühlt sich bezaubert und daheim. Eine kleine Rezeption erwartet den Gast, dahinter der VIP-Raum mit gemütlichen Fauteuils und der Möglichkeit zu rauchen, ein Glas Wein zu trinken oder sich bei einem Cocktail angeregt zu unterhalten.

Die VIP-Lounge
Im ganzen Haus spürt man, dass der Innenarchitekt ein Händchen für das besondere hatte. Es sind viele viele Kleinigkeiten, die sich stimmig zu einem Ganzen zusammenfügen. Sei es, dass auch im Frühstückszimmer alle Sessel mit Hussen und Schleifen ausgestattet sind oder dass man jederzeit auf schön gedeckte Tische stößt. Es ist ein Blumenarrangement hier und eines da – und selbst wenn man die Leuchten für kitschig hält – sie passen in dieses schmucke Hotel wie sonst keine anderen!

Château Mignon

Die Zimmer

Auch das Zimmer – wir hatten noch dazu das Glück das Primevère unser eigen für zwei Nächste zu nennen – ein Wow-Effekt schon beim Eintreten. Geschmackvoll eingerichtet, ein tolles Bett, eine wunderbare Sitzecke mit Ledercouch und Lederfauteuils, ein Schreibtisch und überall bestens und schnell funktionierendes WLAN. Damit ist das Hotel auch für alle Business-Veranstaltungen und Workaholics bestens geeignet. Luster und Lampen im Zimmer wieder das i-Tüpfelchen in der Ausstattung. Im Bad, das einem im strahlenden Gelb am Morgen empfängt, müssen einfach die Armaturen erwähnt werden: vielleicht wieder eine Kleinigkeit, manchen mag es nicht auffallen – und doch – es ist erwähnenswert. Die Badewanne ist ungewöhnlich hoch gebaut, aber schrecklich bequem.
Die Zimmer sind mit LCD-Fernseher, Minibar, Klimaanlage und Haartrockner ausgestattet. Internet gibt es als WLAN-Verbindung und auch mit LAN-Verbindung.

Zimmer Primevère
Dazu freundliches Personal, das auch bei ausgefallenen Wünschen – „wir brauchen noch einen Verteilerstecker“ – gerne behilflich ist.

Zimmer Primevère

Das Restaurant

Unbedingte 12 Points – also die Höchstwertung – gebührt auch dem angeschlossenen Restaurant. Nochmal unser Kompliment an den Koch!
Auch hier hatte der Designer eine glückliche Hand. Schmuckstücke von Raumteilern sorgen dafür, dass man sich gut in seiner „Ecke“ unterhalten kann ohne sich belauscht zu fühlen. Die Tische geschmackvoll dekoriert. Das Licht gedämmt und durch Lichterketten unterstützt. Sehr gut.

Das Restaurant
Die Speisekarte passt vom Design und der Anmutung zur Ausstattung und ihre Inhalte erfreuen den Gast noch mehr.

Das Restaurant
Ich probierte vor allem die slowakischen Spezialitäten, aber auch alles andere war einfach köstlich. Hier schreibt ein Fan des Griebenaufstrichs, aber auch die Kaninchenterrine mit Pflaumen-Chutney und Crostini oder den gebackenen Ziegenkäse in Panchetta mit Thymian und einer Honig-Walnuss Vinaigrette können wir wärmstens empfehlen. Die slowakischen Spezialitäten Kartoffelfladen mit Hühnerleber und Zwiebel gefüllt und „Strapačky“ – Sauerkrautnockerl mit Speck sollten Sie unbedingt probieren. Leider habe ich es nicht mehr geschafft auch noch die hausgemachten Brimsennockerl zu probieren …
Empfehlenswert aber auch die geröstete Ente mit Kastanienpüree mit Schalotten-Chutney von Hokkaido, der grüne Salat mit geröstetem Rinderfilet mit rotem Zwiebel und Champignons und einem Honig-Senf Dressing oder die Lammkeule, die noch heute Entzücken bei unseren Geschmacksnerven herbeiführt.

Als Dessert empfehlen wir geröstete Pflaumen mit Rotwein und Vanille-Eis.

Am besten Sie holen sich Ihren Appetit und stöbern selbst durch die reichhaltigen Angebote auf der Website. Vorfreude ist ja die schönste Freude.

Das Restaurant
Da die umfangreiche Weinkarte einiges an Spezialitäten bietet (wir probierten den offenen Alibernet und Frankovka modrá) und auch das Bier frischgezapft in hervorragender Temperatur an den Tisch kommt, empfiehlt es sich wirklich gleich auch ein Zimmer im Schlösschen zu buchen.

Für die kleinen Gäste gibt es nicht nur selbstverständlich Kindersitze, sondern auch eine recht interessante und gut ausgestattete Kinderspielecke.

Die Kinderspielecke im Restaurant
Vor dem Hotel gibt es zwei Parkplätze, die für 15 Autos Platz bieten. Für Sauna-Liebhaber steht eine geräumige Sauna im 1. Stock zur Verfügung.
Ein Wermutstropfen sei noch erwähnt: Alle Zimmer sind im 1. oder 2.Stock, ein Aufzug fehlt. Menschen mit Handicap müssen zumindest 2 Treppen überwinden können, um zu ihren Zimmern zu gelangen.

Château Mignon ist auch ein idealer Platz für ihre Hochzeitsfeier
Für die Freizeit empfehlen sich ein Ausflug nach Trenčin und die Besichtigung der Burg, aber auch Trenčianske Teplice ist einen Besuch wert. Außerdem könnte man die bemalten Häuser von Čičmany besuchen, eine Radtour unternehmen oder sich in den umliegenden Naturparks auf Wanderschaft begeben. Lassen Sie sich überraschen: Ich bin sicher auch bei der Freizeitgestaltung helfen die freundlichen Damen der Rezeption.

Und hier noch ein kleine Werbefilm - der rote Teppich war zwar nicht da, mein Auto ist auch viel kleiner und ich bin selbst gefahren, aber der Rest stimmt.... 

checked by EnricoChâteau Mignon****
018 41 Dubnica nad Váhom, Pod Kaštiel’om 949/9
Tel: +421 42 432 69 35 oder +421 911 206 249 (Reservierung und Rezeption)
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.chateaumignon.eu

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