Die Dolenjska – oder die Unterkrain – ist ein wunderbares Fleckchen Erde, das nicht nur an Thermen reich ist, sondern auch an Urwäldern, Weinbergen und Geschichten. Und sollte mir bei ihrer Beschreibung vielleicht auch noch das eine oder andere Stückchen der Bela krajina oder von Kočevsko-Ribniško dazwischen rutschen, so sei mir das verziehen. Schließlich liegt hier ja alles nah beieinander und man kann sich ohne Schwierigkeiten auch schon mal über die Grenze, die sowieso nur in den geografischen Köpfen vorhanden ist, begeben.

Auch bei kühlem Wetter wunderschön - die Dolenjska in Slowenien

Immer wieder wird – von Dichtern, Musikern, aber auch von Freunden, wie Josef Wallner – die Schönheit der Landschaft beschrieben. Grün das Gras, plätschernde Bächlein, die Schönheit und die Kraft (je nachdem wo wir auf sie treffen) der Krka und die Freundlichkeit der Bewohner.

Und ja – es stimmt alles…

Dolenjske Toplice

Ein kleiner Ort, von viel Wald umgeben und seit langem durch seine Warmwasserquellen bekannt. Der Ort liegt am Fluss Sušica, der 2km nördlich in die Krka (Gurk) mündet. Auch der Name Dolenjske Toplice ist von den Quellen abgeleitet, die den Ort schon in der Urzeit bekannt machten, wie archäologische Funde belegen. Ob allerdings die Legende vom verletzten Hund stimmt, der durch das Bad in einer Lacke des Thermalwassers geheilt wurde, und so als Entdecker der Heilquelle gilt, würde ich nicht mit Sicherheit zu behaupten wagen. Aber solche und ähnliche Geschichten gibt es in vielen Thermalbädern, die wieder einmal zeigen, dass unsere tierischen Freunde oft gescheiter sind als wir Menschen - wenn sie stimmen...

Dolenjske Toplice

Dennoch: so richtig los ging es mit dem „Kurbetrieb“ aber erst als die Grafen von Auersperg den Besitz übernahmen und nach dem Vorbild einiger mitteleuropäischer Thermalbäder die Entwicklung des Tourismus in ihrem Sommersitz zu fördern begannen. Diese Entwicklung hielt bis heute an und so verbinden sich hier Spitzenangebote des Kur-, Wellness- und Kongresstourismus mit einem interessanten Kulturerbe, und ein breites Angebot an Naturschönheiten mit kulinarischen Schmankerln und ausgezeichneten Weinen.

Was man in Dolenjske Toplice außer "kuren" noch alles machen kann:

Der archäologische Weg

Wandern Sie den archäologischen Weg Cvinger entlang. Der Weg verläuft in unmittelbarer Nähe von Dolenjske Toplice und er führt auf einen Hügel auf dem Reste einer Höhenburg, mehrere Eisen-Schmelzereien und Hügelgräber aus der älteren Eisenzeit gefunden wurden.

Das Schloss Soteska

Einst eines der schönsten Schlösser in ganz Krain mit einem Park im Renaissancestil, den ein Gartenpavillon zierte und dem Teufelsturm aus dem 17. Jahrhundert, der durch seinen besonderen Grundriss – in Form eines Kleeblatts – Bedeutung erlangte. Die Legende besagt, dass die ehemaligen Schlossherren (zu) viele Feste veranstalteten und daher bei der Bevölkerung als sehr lasterhaft angesehen wurden – teuflisches Zeug also vollführten und daher wurde der Turm mit dem Namen Hudičev turn bekannt. Im Inneren finden sich Szenen aus der antiken Mythologie, Analogien zu Glauben, Hoffnung und Liebe sowie illusionistische Kompositionen aus dem Kreise um den Meisteralmanach.

Der Heilkräuterpark

In der Nähe von Dolenjske Toplice – im Dorf Cerovec – kann man den Heilblumen-Park besuchen, der ein Bestandteil des Kräuterbauernhofes Plavica ist, und sich auf einem Hektar rund um den Bauernhof herum erstreckt. Im Wald wachsen Heilbäume und –sträucher, am Waldrand, auf den Wiesen findet man Sträucher und wildwachsende Kräuter, die ebenfalls Heilwirkung besitzen. In einem abgetrennten Teil wachsen gezüchtete Heilpflanzen. Zurzeit kann man rund 400 verschiedene Sorten an Heilpflanzen, die das ganze Jahr wachsen, besichtigen und sich über sie informieren.

Die Geschichte der Gottscheer

In Občice ist der Gottscheer Altsiedler Verein beheimatet, der versucht das alte Kulturerbe zu wahren und zu erhalten. Die Gottscheer sind alte Einsiedler, die vor mehr als 600 Jahren in die Gegend kamen und einen eigenen, dem deutschen angelehnten, Dialekt (Gottscheerisch) sprachen, der heute auch schon nahezu ausgestorben ist. Im Kulturzentrum kann man eine Sammlung von Gegenständen besichtigen, die früher typisch für die Gotscheer waren und die Modelle von zwei Gottscheer-Dörfern ansehen, die allerdings nicht mehr existieren.
In Postenice gibt es nicht nur eine Replik auf ein früheres Gottscheer-Dorf, sondern auch ein Imkerei-Museum, das den Besuchern die Entwicklung von Imker-Technologien, wie auch Bienen und Bienenerzeugnisse näher bringt.

Baza 20

Dieses Basislager wurde von der deutschen Wehrmacht nie entdeckt und war von April 1942 bis Dezember 1944 das Hauptquartier der politischen Führung der slowenischen Volksbefreiungsbewegung. Es ist der einzige erhaltene Sitz der Führung einer Widerstandsbewegung in Europa und auch ein wichtiges Denkmal des slowenischen Staates. Seine Rolle und Bedeutung wird heute durch eine Dauerausstellung in Baracke Nr. 16, der Baracke der Propagandisten, gezeigt. Insgesamt wurden 26 Baracken gebaut undin der Nähe befanden sich auch die Partisanenkrankenhäuser Jelendol und Zgornji Hrastnik, etwas weiter entfernt das Krankenhaus Pugled.

Die Quelle der Krka

Wenn der Fluss auch nicht auf dem Ortsgebiet von Dolenjska Toplice entspringt, ein Ausflug zum Anfang des wichtigsten Fluss der Dolenjska lohnt sich. Durch die Felder des Dorfs Krka führt ein Spazierweg zur Grotte, wo sich die Quelle der Krka befindet. Mit ein bisschen Glück findet man hier auch den sehr seltenen und mysteriösen Grottenmolch, den Proteus anguinus. Nähere Informationen erhalten Sie im Fremdverkehrsbüro im Dorf Krka, das auch den Zutritt zur Grotte organisiert.

TIC Dolenjske Toplice
8350 Dolenjske Toplice, Sokolski trg 4
Tel: +386 7 38 45 188
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://www.visitdolenjska.eu/de/

Die Dolenjska – oder die Unterkrain – ist ein wunderbares Fleckchen Erde, das nicht nur an Thermen reich ist, sondern auch an Urwäldern, Weinbergen und Geschichten. Und sollte mir bei ihrer Beschreibung vielleicht auch noch das eine oder andere Stückchen der Bela krajina oder von Kočevsko-Ribniško dazwischen rutschen, so sei mir das verziehen. Schließlich liegt hier ja alles nah beieinander und man kann sich ohne Schwierigkeiten auch schon mal über die Grenze, die sowieso nur in den geografischen Köpfen vorhanden ist, begeben.

Auch bei kühlem Wetter wunderschön - die Dolenjska in Slowenien

Immer wieder wird – von Dichtern, Musikern, aber auch von Freunden, wie Josef Wallner – die Schönheit der Landschaft beschrieben. Grün das Gras, plätschernde Bächlein, die Schönheit und die Kraft (je nachdem wo wir auf sie treffen) der Krka und die Freundlichkeit der Bewohner.

Und ja – es stimmt alles…

Dolenjske Toplice

Ein kleiner Ort, von viel Wald umgeben und seit langem durch seine Warmwasserquellen bekannt. Der Ort liegt am Fluss Sušica, der 2km nördlich in die Krka (Gurk) mündet. Auch der Name Dolenjske Toplice ist von den Quellen abgeleitet, die den Ort schon in der Urzeit bekannt machten, wie archäologische Funde belegen. Ob allerdings die Legende vom verletzten Hund stimmt, der durch das Bad in einer Lacke des Thermalwassers geheilt wurde, und so als Entdecker der Heilquelle gilt, würde ich nicht mit Sicherheit zu behaupten wagen. Aber solche und ähnliche Geschichten gibt es in vielen Thermalbädern, die wieder einmal zeigen, dass unsere tierischen Freunde oft gescheiter sind als wir Menschen - wenn sie stimmen...

Dolenjske Toplice

Dennoch: so richtig los ging es mit dem „Kurbetrieb“ aber erst als die Grafen von Auersperg den Besitz übernahmen und nach dem Vorbild einiger mitteleuropäischer Thermalbäder die Entwicklung des Tourismus in ihrem Sommersitz zu fördern begannen. Diese Entwicklung hielt bis heute an und so verbinden sich hier Spitzenangebote des Kur-, Wellness- und Kongresstourismus mit einem interessanten Kulturerbe, und ein breites Angebot an Naturschönheiten mit kulinarischen Schmankerln und ausgezeichneten Weinen.

Was man in Dolenjske Toplice außer "kuren" noch alles machen kann:

Der archäologische Weg

Wandern Sie den archäologischen Weg Cvinger entlang. Der Weg verläuft in unmittelbarer Nähe von Dolenjske Toplice und er führt auf einen Hügel auf dem Reste einer Höhenburg, mehrere Eisen-Schmelzereien und Hügelgräber aus der älteren Eisenzeit gefunden wurden.

Das Schloss Soteska

Einst eines der schönsten Schlösser in ganz Krain mit einem Park im Renaissancestil, den ein Gartenpavillon zierte und dem Teufelsturm aus dem 17. Jahrhundert, der durch seinen besonderen Grundriss – in Form eines Kleeblatts – Bedeutung erlangte. Die Legende besagt, dass die ehemaligen Schlossherren (zu) viele Feste veranstalteten und daher bei der Bevölkerung als sehr lasterhaft angesehen wurden – teuflisches Zeug also vollführten und daher wurde der Turm mit dem Namen Hudičev turn bekannt. Im Inneren finden sich Szenen aus der antiken Mythologie, Analogien zu Glauben, Hoffnung und Liebe sowie illusionistische Kompositionen aus dem Kreise um den Meisteralmanach.

Der Heilkräuterpark

In der Nähe von Dolenjske Toplice – im Dorf Cerovec – kann man den Heilblumen-Park besuchen, der ein Bestandteil des Kräuterbauernhofes Plavica ist, und sich auf einem Hektar rund um den Bauernhof herum erstreckt. Im Wald wachsen Heilbäume und –sträucher, am Waldrand, auf den Wiesen findet man Sträucher und wildwachsende Kräuter, die ebenfalls Heilwirkung besitzen. In einem abgetrennten Teil wachsen gezüchtete Heilpflanzen. Zurzeit kann man rund 400 verschiedene Sorten an Heilpflanzen, die das ganze Jahr wachsen, besichtigen und sich über sie informieren.

Die Geschichte der Gottscheer

In Občice ist der Gottscheer Altsiedler Verein beheimatet, der versucht das alte Kulturerbe zu wahren und zu erhalten. Die Gottscheer sind alte Einsiedler, die vor mehr als 600 Jahren in die Gegend kamen und einen eigenen, dem deutschen angelehnten, Dialekt (Gottscheerisch) sprachen, der heute auch schon nahezu ausgestorben ist. Im Kulturzentrum kann man eine Sammlung von Gegenständen besichtigen, die früher typisch für die Gotscheer waren und die Modelle von zwei Gottscheer-Dörfern ansehen, die allerdings nicht mehr existieren.
In Postenice gibt es nicht nur eine Replik auf ein früheres Gottscheer-Dorf, sondern auch ein Imkerei-Museum, das den Besuchern die Entwicklung von Imker-Technologien, wie auch Bienen und Bienenerzeugnisse näher bringt.

Baza 20

Dieses Basislager wurde von der deutschen Wehrmacht nie entdeckt und war von April 1942 bis Dezember 1944 das Hauptquartier der politischen Führung der slowenischen Volksbefreiungsbewegung. Es ist der einzige erhaltene Sitz der Führung einer Widerstandsbewegung in Europa und auch ein wichtiges Denkmal des slowenischen Staates. Seine Rolle und Bedeutung wird heute durch eine Dauerausstellung in Baracke Nr. 16, der Baracke der Propagandisten, gezeigt. Insgesamt wurden 26 Baracken gebaut undin der Nähe befanden sich auch die Partisanenkrankenhäuser Jelendol und Zgornji Hrastnik, etwas weiter entfernt das Krankenhaus Pugled.

Die Quelle der Krka

Wenn der Fluss auch nicht auf dem Ortsgebiet von Dolenjska Toplice entspringt, ein Ausflug zum Anfang des wichtigsten Fluss der Dolenjska lohnt sich. Durch die Felder des Dorfs Krka führt ein Spazierweg zur Grotte, wo sich die Quelle der Krka befindet. Mit ein bisschen Glück findet man hier auch den sehr seltenen und mysteriösen Grottenmolch, den Proteus anguinus. Nähere Informationen erhalten Sie im Fremdverkehrsbüro im Dorf Krka, das auch den Zutritt zur Grotte organisiert.

TIC Dolenjske Toplice
8350 Dolenjske Toplice, Sokolski trg 4
Tel: +386 7 38 45 188
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://www.visitdolenjska.eu/de/

Die Therme

Und nun zum Highlight:

Die Terme Dolenjske Toplice

Slowenien ist sehr reich an Thermen. Im südöstlichen Teil des Landes, im Westen des Talkessels von Novo Mesto, liegt die Terme Dolenjske Toplice, die zu den ältesten in Europa zählt. Das erste Heilbad wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts gebaut, 1777 wurde das Thermalwasser das erste Mal analysiert. Auch in der Zeit der Donaumonarchie galt die Therme Krka als eine der berühmtesten und beliebtesten Thermen mit vielen modernen und heilsamen Angeboten.

Die Heilwasserbecken im Hotel Vital

Doch auch heute, mit dem Hotel Balnea superior, das einen – allerdings sehr langen – geschlossenen Verbindungsgang zum Wellnesszentrum der Therme besitzt, ist diese Therme ein attraktives Ziel für einheimische wie auch internationale Gäste. Außerdem gibt es noch Verbindungen zu den Hotels Kristall (Speisesaal) und Vital (Thermalbäder).

Das Hotel Balnea

Die Zimmer sind hell und freundlich eingerichtet und mit all jenen technischen Möglichkeiten (WLAN) ausgestattet, die man heutzutage schätzt.

Zum Frühstück und Abendessen muss man allerdings in das ältere Hotel Kristall übersiedeln. Hier erwartet den Gast ebenfalls ein modern eingerichteter Speisesaal (abends mit Büffetangebot), in der Früh mit einem großen Frühstücksangebot (sogar Sekt!). Palatschinken und Waffel werden frisch zubereitet und wer eine ganz besondere Ei-Speck-Gemüsemischung haben möchte, kann auch diese ohne Probleme bekommen. So fängt der Tag auf jeden Fall sehr gut an.

Große Auswahl am Frühstücksbuffet

Es gibt auch noch einen zweiten, wunderschönen alten Speisesaal mit einem riesigen Luster, der den Gästen des Hotel Kristalls vorbehalten ist. Dennoch sollten Sie auch hier einen Blick hineinwerfen – allein der Luster und die Stuckverzierung sind sehenswert. Hier wird man überall noch an den Glanz früherer Zeiten erinnert, und der hat auch seinen Charme.

Auch das

Im Hotel Vital befindet sich ebenfalls ein kleiner Wellness/Kurbereich mit Schwimmbecken. Allerdings bin ich mir dort ein wenig wie in unterirdischen Katakomben vorgekommen. Der Vorteil: man kann hier (zumindest abends bei unserem Aufenthalt) fast alleine seine Runden im Schwimmbecken ziehen und es gibt auch keinen Stress eine Liege zu ergattern.

Heilbecken im Hotel Vital

Alle drei Bäder sind mit natürlichem Thermalwasser gefüllt und haben eine Fläche von jeweils 33, 40 und 48m2. Zwei davon wurde sogar unmittelbar über der Thermalquelle errichtet, deren Wasser aus einer Tiefe von fast 1.000 Meter entspringt und reich an Kalzium, Magnesium, Hydrokarbonat und anderen Mineralien ist.

Hier geht's ins Wellnesszentrum

Wer lieber ins Wellnesszentrum möchte, begibt sich durch einen langen Gang (kann man mit Badeschlapfen und Bademantel machen, allerdings muss man an Rezeption und Bar vorbei) am besten in die Terme. Hier warten ein großes Schwimmbecken, das sich wirklich zum Schwimmen eignet, mit Strudel, verschiedenen Massagedüsen und Massageduschen indoor auf den Gast. Im Sommer, wenn man auch den Außenbereich nutzen kann, gibt es natürlich noch mehr Auswahl. Die Pools sind mit Thermal- oder mit Meerwasser gefüllt, es gibt verschiedene Saunamöglichkeiten.

Das große Schwimmbad im Wellnesszentrum der Dolenjske Toplice

Auch auf die kleinsten Gäste wurde nicht vergessen: im Außenbecken warten die Abenteuer am Piratenschiff und im Hallenbad haben die Jüngsten im Planschbecken viel Vergnügen mit dem Nass.

Im Sommer ist hier einiges los ...

Zum ersten Mal in Slowenien versucht man in der Terme Dolenjske Toplice Wellness mit modernen Erkenntnissen der klassischen Medizin zu verbinden, um mit notwendiger Entspannung das hektische und oft zu schnelle Leben ausgleichen zu können.

Die Wellness Zentren bieten daher ein großes Angebot an Massagen, Gesichts- und Körperpflegen und verschiedenen Therapien und Programmen. In der Saunawelt kann man unter der klassischen finnischen Sauna, Biosauna, türkischem Dampfbad, Aromabad und japanischem Schwitzbad mit Zenraum zum Ausruhen und Entspannen auf Wasserbetten wählen.

checked by EnricoHotel Balnea superior
8350 Dolenjske Toplice, Zdraviliški trg 7
Tel: +386 8 20 50 310
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.terme-krka.si

 

Der wunderschöne Kurpark, der an das Wellnesszentrum Balnea anschließt, ist bekannt für seine hundertjährigen Bäume und lädt ebenfalls zu einem Spaziergang der Entschleunigung ein.

Wer sich sportlich betätigen möchte, kann dies beim Radfahren oder Wandern tun.

Auf jeden Fall sollte man einen Ausflug in den Urwald von Kočevje und einen Besuch eines urigen Weinberghäuschens einplanen. Auf dem Kočevje Gebiet gibt es sechs Urwälder, von denen der Rajhenavski rog als der berühmteste gilt – hier wächst die größte, 53 Meter hohe und mehr als 500 Jahre alte Tanne – die Königin von Kočevski rog.

Die Wälder von Kočevje, Koprivnile und die Weinberghäuschen

Die Wälder von Kočevje

Es sind gewaltige Tannen-, Buchen- und Fichtenwälder, die hier eine Heimat für Bären, Wölfe, Luchse und Wild bieten. Oberhalb der Kolpa in den steilen Felsen sind sogar Gämsen anzutreffen und in höheren Lagen haust der Auerhahn. Genießen Sie die Ausblicke auf den Wanderwegen, freuen Sie sich auf Linden- und Obstbaumgruppen, die an verlassene Kirchen und Ortschaften erinnen.

Koprivnik

Das Dorf südöstlich von Kočevje entstand bereits im 14. und 15. Jahrhundert und ist eines der wenigen, noch erhaltenen Großdörfer. Ein Kreuzweg mit 15 Holzfiguren des Bildhauers Stane Jarm erinnert seit 1998  an die tragischen Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg in den Wäldern des Kočevski Rog, bei dem an die 13.000 Menschen durch die Tito-Partisanen erschossen und in die Karstschluchten geworfen wurde.

Für all jene, die mehr Adrenalin in ihrem Blut brauchen, gibt es aber auch anspruchsvolle Mountainbikestrecken zu befragen.

Bei Ihren Ausflügen sollten Sie die kulinarischen Spezialitäten der Gegend – Potica und Štuklji – unbedingt probieren und auch ein Glas vom Cviček versuchen. Dieser Wein ist vielleicht nicht jedermanns Sache – ähnlich wie der Schilcher in Österreich – aber man sollte ihn gekostet haben.

Die Weinberghäuschen

In der Dolenjska kann man aber auch einen ganz besonderen Urlaub erleben. In einem kleinen Häuschen, mitten in den Weinbergen, bei manchen mit einem Grill vor der Tür und mit einem Schlüssel zum Weinkeller.

Blick auf ein Weinberghäuschen in der Dolenjska

Dennoch bietet die Unterkunft allen Komfort, den der Mensch von heute gerne hat (aber nicht unbedingt braucht): Waschmaschine, Geschirrspüler, Klimaanlage, ja bei manchen gibt es sogar einen Internetanschluss. Man wacht auf und sieht die Sonne im Weinberg untergehen oder man holt sich abends noch ein Glas Cviček aus dem Keller und genießt am Balkon den Sonnenuntergang. Wir haben zwei dieser Häuschen besucht, wer von unserem Ausflug mehr wissen will, findet alle Informationen auf askEnrico hier und über www.zidanice.si kann man die komplette Auswahl ansehen und auch gleich buchen.

Matjaževa Domačija

Es ist einen Besuch wert, allerdings sollte man in einer Gruppe zu mindestens 10 Personen unterwegs sein, oder in einem der Weingarten-Häuschen mindestens 3 Tage übernachten.

Das alte Haus von Matjaž

Das Matjaž Haus ist bereits 150 Jahre alt und gehörte ursprünglich den Nachbarn von Matjaž. Nach dem Tod des letzten Besitzers beschloss er mit seiner Frau das Haus zu kaufen und wieder instand zu setzen. Leider war das Gebäude in einem äußerst schlechten Zustand und es kostete viel Arbeit und Geld es wieder herzurichten und es genauso aufzubauen, wie man in früheren Zeiten hier gelebt hat.

Blick in die Stube

Doch es hat sich gelohnt und Matjaž und seine Familie führen nun die Besucher gerne und mit Begeisterung durch ihr Haus, das sogar Mitglied der europäischen Vereinigung der „Häuser mit Tradition“ ist. Mit dieser Auszeichnung können nur 18 Häuser in ganz Slowenien aufwarten.

Wer sich für den Besuch entschließt, wird gleich am Eingang von der Hausfrau oder dem Hausherrn (manchmal helfen auch schon die Kinder mit) in traditioneller Tracht und mit einer Spezialität des Hauses empfangen: einer Estragon-Potica.

Die schmackhafte Estragon-Potica wird von der Tochter gleich zur Begrüßung serviert

Im Haus findet man die 100 Jahre alte Einrichtung vor: der Tisch auf dem nicht nur gegessen, sondern auch das Brot gebacken wurde, im Winter Handarbeiten ausgeführt wurden und in dessen „Lade“ manchmal auch das kleinste Kind zu schlafen hatte, der Herrgottswinkel, wie ihn die Älteren unter uns vielleicht noch von ihren Großeltern kennen, der Herd, der mit Holz gefeuert wurde und Heizung und Kochstelle zugleich war, wie auch eine alte Truhe, in der die Aussteuer aufbewahrt wurde und die aus dem Jahre 1850 stammt, also älter als das Haus ist, das 1865 erbaut wurde. 

Am Tisch wurde Brot gebacken,

Natürlich gibt es auch hier einen Weinkeller, der sogar einen kleinen Verbindungsgang zur Küche besitzt. In diesem findet man sich dann des Öfteren bei einer Führung mit dem Hausherrn und die Weinverkostung des Cvičeks beginnt. Der Cviček ist ein ganz besonderer Tropfen Wein und eine der großen Spezialitäten der Dolenjska. Was wir über ihn herausgefunden haben und wie er uns schmeckt, können Sie bei den Spezialitäten hier nachlesen.

Im Keller wird der Cviček verkostet

Dann geht es weiter in den früheren Stall, der nun – schön ausgebaut und renoviert – der Gruppe für die Weinkost und einer Multimedia-Präsentation reichlich Platz bietet. Genießen Sie den Wein, immerhin ist er der einzige, der unter 10% Alkohol haben darf und die dazu angebotenen Würste und den Käse, aber auch das Buchweizen-Nussbrot, denn dieses ist sogar preisgekrönt. Für all jene, die es auch einmal nachbacken möchten, haben wir hier das Rezept.

Im ehemaligen Stall wird Wein und Sekt verkostet und wir erfahren alles über den Cviček

Dankenswerterweise haben wir auch die Anleitung für die Estragon-Potica bekommen, diese finden Sie hier. Genießen Sie dann den Geschmack der regionalen Spezialitäten, lauschen Sie dem Vortrag über die Gegend und den Cviček und wer möchte, kann dann anschließend eine oder mehrere Flaschen des Weins oder aber vielleicht ein Wurst mitnehmen. Beides sind Souvenirs mit Sinn und man wird ihren Kauf nicht bereuen.

Buchweizen-Nussbrot gehört zur Weinverkostung

Matjaževa Domačija
8222 Otočec, Paha 3
Tel: +386 41 880 813
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.matjazeva-domacija.si/eng/

Mehr über Bad Töplitz finden Sie auch auf unseren Blog unter http://www.enricosreisenotizen.eu/index.php/101-and-the-winner-is-bad-toeplitz  und über die Dolenjska: https://www.visitdolenjska.eu/de/andersartige-erlebnisse.html

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