Es war das letzte Highlight unseres kulinarischen Wochenendes in Bük. Last but not least! Da schon eher nomen est omen, die Küche strahlt wie ein Polarlicht.

Der Chef persönlich, Herr Kerekes, erklärt uns seine Weinauswahl
Der Besitzer des Restaurants, Szilárd Kerekes, ist ein weit gereister Mann. Geboren im Osten Ungarns in der Nähe der Ukraine, lebte er lange Jahre in der Schweiz, um schließlich wieder nach Ungarn zurückzukehren. Kein Wunder also, dass er auch hervorragend Deutsch spricht, mit einem kleinen schweizer Touch.

Frische, ansprechende Farben - schön gedeckt, das Auge ißt ja immer mit
Es erwartete und ein wunderschön gedeckter Tisch, sogar mit extra für unsere Gruppe entworfene Speisekarte – sehr professionell und schön. Wir starteten unser Abschieds-Mittagessen (danach ging es wieder nach Wien zurück) mit einem Gänseleber-Parfait mit Zwetschken-Marmelade, die von einem Zenit 2015 der Kellerei Figula aus Balatonfüred begleitet wurde. Das Parfait war ein echter Traum, doch auch dem Wunsch zweier Kolleginnen nach einer Alternative wurde entsprochen und beide äußerten sich sehr positiv über ihren Ziegenkäse.

Ein Träumchen: Das Gänseleber-Parfait
Nächster Gang war eine hervorragend schmeckende Erbsensuppe mit Bacon Chips. So soll eine Erbsensuppe schmecken. Wunderbare grüne Farbe, leicht, aber doch mit Struktur, die Bacon Chips knusprig und wohlschmeckend, als Tüpfelchen am „i“ noch ein paar Kürbiskerne und Croutons eingestreut.

Die beste Erbsensuppe ever
Ein weiteres Highlight folgte anschließend: ein Zander- und ein Lachsfilet, am Punkt gegrillt auf Spargel-Risotto, gekrönt mit einem Scampi. Auch das Spargel-Risotto war am Punkt, körnig wie es sein soll und schlotzig wie es in diversen Kochsendungen immer wieder gefordert wird. Der 3 aus 2014 der Kellerei Figula passte ausgezeichnet zum Gericht.

Fisch - leicht und sehr fein
Zum Abschluss stand noch Süßes am Programm: Vargabéles, ein Topfennudelauflauf im Strudelteig mit einer exquisiten Vanillesauce und Erdbeeren. Dazu wurde ein Tokajer Szamorodni serviert.
Mit diesem köstlichen Mittagessen ging unser kulinarisches Wochenende leider schon zu Ende...

Von dieser Vanillesauce konnte man fast nicht genug bekommen...
Mit einigen Kilos mehr (nehme ich mal an, ich habe mich sicherheitshalber nicht auf die Waage gestellt) und mehr Hüftgold als bei der Anreise kehrten wir nach Wien zurück.

Fazit: Nach Bük komme ich sicher wieder, der Therme und des Heilwassers wegen, sicher aber auch wegen der kulinarischen Schmankerl, die es hier gibt.

checked by EnricoRestaurant Aurora
Bük, Rózsa utca1
Tel:+36 20 294 8430
www.aurora.co.hu (Die Seite befindet sich im Aufbau, Stand 6/2016) 

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