Ein Campingurlaub eignet sich hervorragend, um alle Familienmitglieder unter einen Hut zu bekommen - auch die Vierbeiner. Beim Campen hat auch dein Hund die Möglichkeit, am Abenteuer teilzuhaben und der Natur nah zu sein. Was gibt es Schöneres?

Im folgenden Artikel geht es um das Thema Camping mit Hund. Du lernst fünf interessante Aktivitäten kennen, die du und dein Hund während des Campens ausprobieren könnt. Sie erfordern keine große Vorbereitung und außerdem benötigst du für alle vorgestellten Aktivitäten, abgesehen vom Fahrradfahren, wenig bis gar kein Zubehör. Auch deshalb eignen sich die Aktivitäten optimal für den Campingurlaub.

Camping mit Hund (Foto © Jimmy Conover on Unsplash)
Camping mit Hund (Foto © Jimmy Conover on Unsplash)

Mit dem Rad die Umgebung erkunden

Um die Umgebung mit dem Rad kennenzulernen, empfiehlt es sich, vor Ort ein Fahrrad auszuleihen. Viele Campingplätze bieten diesen Service an.
Auf diese Weise kannst du gemeinsam mit deinem Hund die neue Urlaubsgegend kennenlernen und abseits der gut besuchten Straßen nette Orte entdecken.
Für alte Hunde oder Welpen ist ein Fahrradanhänger für Hunde bei Radtouren die optimale Lösung. Der Hund kann seine Kräfte schonen und dennoch an der Fahrradtour teilhaben.
Denke daran, in jedem Fall genug frisches Wasser und einen Trinknapf für deinen Hund mitzunehmen.

Hundefreunde für Spielenachmittage

Besonders auf Campingplätzen, auf denen Hunde gern gesehen sind, finden sich oftmals andere sympathische Hundebesitzer mit ebenso freundlichen Vierbeinern.

Wenn eine Wiese oder Ähnliches in der Nähe ist, sind Spielenachmittage für Hunde eine schöne Freizeitgestaltung für deinen Hund. Mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee wird der Nachmittag bestimmt auch für Herrchen und Frauchen in angenehmer Erinnerung bleiben.

Foto © Christoph Wesi on Unsplash
Foto © Christoph Wesi on Unsplash

Zu Fuß die Umgebung kennenlernen

Falls es kein Rad zu leihen gibt und du nicht die Möglichkeit hast, ein eigenes mitzunehmen, habt ihr die Möglichkeit, die nähere Umgebung zu Fuß kennenzulernen. Der Radius, in dem man sich bewegt, ist zwar nicht so groß aber dafür ist man auch gemächlicher unterwegs und entdeckt vielleicht das ein oder andere Detail, das bei einer Radtour übersehen worden wäre.

Beim Wandern bleibt es dir überlassen, ob du deine Route vorher planen und festlegen möchtest oder lieber unterwegs deinen spontanen Impulsen folgst.
Achte auch beim Wandern darauf, ausreichend Wasser für deinen Hund dabeizuhaben.

Inlineskaten mit Hund

Inlineskates nehmen im Reisegepäck nicht viel Platz weg. Sie bieten aber den Vorteil, dass du mit deinem Hund relativ einfach die nähere und etwas weitere Umgebung kennenlernen kannst.

Wichtig beim Inlineskaten ist, dass dein Hund körperlich fit ist und gut auf dich hört. Falls du, was die körperliche Gesundheit angeht, unsicher bist, kannst du vor dem Urlaub einen Check beim Tierarzt durchführen lassen.

Gewöhne deinen Hund langsam an das Laufen neben den Skates und steigere die Länge der Strecken nach und nach.

Wie bei allen Outdooraktivitäten mit Hund ist es auch beim Inlineskaten besonders wichtig, genug Wasser mitzunehmen. Außerdem solltest du darauf achten, genügend Pausen zu machen und deinen Hund nicht zu überfordern.

Foto © Scott Goodwill on Unsplash
Foto © Scott Goodwill on Unsplash

Such- und Schnupperspiele

Nach einer langen Tour durch die Umgebung bieten sich im Campingurlaub auch Such- und Schnupperspiele für den Hund an. Alles, was du dafür brauchst, sind die Lieblingsleckerlis deines Hundes. Diese werden dann im Wohnwagen oder Zelt versteckt und der Hund muss auf ein Kommando seine Nase einsetzen, um die Belohnungen zu finden.

Auch draußen in freier Natur kannst du Schnupperspiele prima einsetzen. Der Hund wird so nicht nur körperlich sondern auch gesitig gefordert, was für seine Ausgeglichenheit ganz entscheidend ist.

Fazit

Je nach Möglichkeiten und Interessen gibt es verschiedene Aktivitäten, die sich sehr gut für den Campingurlaub eignen.

Gibt es die Möglichkeit, ein Fahrrad mitzunehmen oder zu mieten, sind Radtouren eine tolle Gelegenheit, die neue Gegend zu erkunden. Für alte Tiere sollte man in diesem Fall einen Hundeanhänger mitnehmen.

Aber auch zu Fuß oder mit Inlinern kannst du mit deinem Hund neue Orte entdecken und die Natur genießen. Achte immer darauf, deinen Hund bei sportlichen Aktivitäten nicht zu überfordern und plane ausreichend Pausen ein. Das gilt auch für Spielerunden mit anderen Hunden.

Wenn du aber auf die Bedürfnisse deines Hundes achtest, werdet ihr ein entspanntes Campingabenteuer gemeinsam genießen können.

Jesse Reimann von Happyhunde.de