Ein Kochbuch ohne Rezepte? Keine Bilder von den köstlichen Speisen, um zu sehen, ob sich das Nachkochen lohnt?

Ingrid Andreas: Kochbuch ohne RezepteIch war am Anfang mehr als skeptisch. Was würde mich erwarten? Ein Buch mit leeren Seiten, um meine eigenen Rezepte aufzuschreiben? Doch es gibt davon vier verschiedene Bände.
Ich habe mich einmal für den ersten Band entschieden: Die Küchenpraxis. Dann gibt es noch den Band 2 über Mehl, Milch und Ei, Band 3 über Obst und Gemüse und schließlich Band 4 über Fisch und Fleisch.

Was erwartet nun also den Leser? Jede Menge guter Tipps: ob über die Herstellung von Saucen, verschiedene Zubereitungsarten, Kochhilfen, das Binden von Flüssigkeiten, die Herstellung von Fonds, das richtige Einfrieren, welche Fette und Öle man am besten verwendet, verschiedene Garmethoden und vieles mehr.

Einiges war mir bekannt, doch vieles war neu und manches wollte ich schon immer erklärt bekommen. Also gar nicht soo schlecht so ein Kochbuch ohne Rezepte.

Und dann habe ich ja doch noch ein paar Rezepte entdeckt – für Fonds z.B. und für die berühmten Saucen, die man einfach für die verschiedensten Gerichte immer wieder braucht.

Ein Buch für alle, die sich in ihrer Küchenpraxis ein bisschen weiter bilden wollen und einen Ratgeber suchen, wie man denn all diese tollen Dinge einfach herstellen kann, die man in den Küchenshows im Fernsehen immer so en passant mitbekommt.

Ingrid Andreas: Kochbuch ohne Rezepte
Küchenpraxis
ISBN 978-3-7025-0913-2
Verlag Anton Pustet
www.pustet.at