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Ich liebe Krimis, die mit ganz viel Lokalkolorit ausgestattet sind. Daher freue ich mich auch immer über einen neuen Steirerkrimi von Claudia Rossbacher.

Claudia Rossbacher: SteirerrauschSteirerrausch ist ein besonderer Fall für die Ermittler Sandra Mohr und ihren Boss Sascha Bergmann und auch ein besonderer für Claudia Rossbacher, die sich hier vom Leben und Wirken Maria Silberts, der Seherin von Waltendorf inspirieren ließ.

Maria Silbert, ein Medium, wurde auch nach Trebian geholt um den Spuk rund um französische Soldaten und eine Jägerstocher ein Ende zu setzen. Doch ist ihr das wirklich gelungen?

Oder hat Sandra Mohr im dichten Nebel doch die Jägerstochter gesehen? Lastet wirklich seit diesen Zeiten ein Fluch auf der Familie und dem Bauernhof oder haben es die Ermittler doch nur mit einem ganz simplen Mord zu tun.

Die Spannung nimmt von Seite zu Seite zu und man schwankt auch als Leser zwischen dem Aberglauben von früher und den kriminalistischen Methoden der Gegenwart hin und her. Auf welcher Seite Sascha Bergmann steht ist wohl gleich zu Beginn klar und auch Sandra will eigentlich mit dem Spuk nichts zu tun haben. Und doch passieren merkwürdige Dinge.

Mehr sei hier nicht verraten. Außer noch ein großes Lob, dass auch in diesem Buch steirische Ausdrucksweise und steirischer Dialekt hochgehalten werden. Damit ist es auch ein wichtiger Mosaikstein, dass Steirisch in seiner traditionellen Form nicht ausstirbt. Doch auch all jene, die dieser besonderen Form des Österreichisch nicht mächtig sind, brauchen sich nicht zu fürchten: Im Glossar finden sie die Übersetzung ins Hochdeutsche und allfällige Erklärungen.

Mir jedenfalls hat der Ausflug ins Mystische gefallen und ich freu mich schon auf den nächsten Band.

Claudia Rossbacher: Steirerrausch
Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-2414-4
www.gmeiner-verlag.de

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