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Das Warten der Freunde der Steirerkrimis hat ein Ende – der neue Krimi von Claudia Rossbacher ist da…

Lokalkolorit und die – leicht – schwierige Beziehung zwischen dem Ex-Wiener und Chefinspektor Sascha Bergmann und der Grazer Abteilungsinspektorin Sandra Mohr sind die Hauptzutaten von Claudia Rossbachers Krimis. Bei diesen steht auch noch Sandra Mohrs Freundin Andrea im Mittelpunkt des Kriminalfalls, doch das macht diesen in seiner Handlung ein bisschen vorhersehbar….

Es startet ziemlich undurchsichtig: Sandra ist zu einer Hochzeit eingeladen und verpasst dort einen Anruf ihrer Freundin. Beim Abhören der Mobilbox muss Sandra feststellen, dass der Anruf durch irgendwen/irgendwas gewaltsam unterbrochen wurde. Was ist passiert? Andrea, ihre Freundin antwortet auf keinen ihrer Anrufe oder SMS. Was ist ihr zugestoßen? Wurde sie entführt.
Wenig später wird eine stark tätowierte, weibliche Leiche gefunden, die bei einem Brand ums Leben kam. Ist es Andrea?

Die Spur führt sie zu einer Jugendfreundin Andreas, deren „Fast-Ehemann“, einem Tätowierstudio, in die Therme Loipersdorf, dem „Himmelreich“ und zu Andreas Geliebten, einem Zahnarzt.
Und immer bleibt die Frage offen: Wo ist die Freundin und lebt sie noch….

Die Spannung im Buch wird diesmal durch einzelne kurze, dann immer länger werdende Kapitel aufgebaut, die die „Lage“ der oder einer Entführten und dem Mörder/Entführer schildern ohne aber am Anfang erkennen zu lassen, um wen genau es sich handelt. Erst langsam kann man vermuten – es geht um die entführte Andrea und den Mörder ihrer Jugendfreundin. Und er hat mit ihr dasselbe vor?

Claudia Rossbacher: Steirerquell
Gmeiner
ISBN 978-3-8392-2265-2
www.gmeiner-verlag.de

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