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Ein Krimi aus Wien, dessen Verbrechen – wie der Titel schon schließen lässt – bis nach Indien führt.

Der Titel ist es auch der fast ein bisschen die Spannung aus der abenteuerlichen Geschichte rund um den Fund einer Kinderleiche, deren Gesicht grausam unkenntlich gemacht wurde, herausnimmt. Daher verwundert es auch nicht, dass die Geschichte in einem Waisenhaus in Indien beginnt.

Als dann auch noch ein zweiter Mord passiert, muss das Team um Kriminalinspektor Lang all seinen kriminalistischen Spürsinn aufbieten, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Denn was kann ein Vertreter für Gastronomie-Einrichtungen wohl mit der Kinderleiche zu tun haben. Und doch scheint es eine Verbindung zu geben.

Glücklicherweise hilft die Besitzerin eines Wiener Modeateliers (die nebenbei noch eine hervorragende Mathematikerin ist) die Spur nach Indien zu finden und es ist nicht sehr überraschend, dass sich der einsame Inspektor auch noch in die Dame verliebt.

Erfreulich ist, dass Heidi Emfried Inspektor Nowotny zumindest teilweise im richtigen Wienerisch ermitteln lässt, das aber nicht so ausgeprägt ist, dass ihn nicht Norddeutsche auch verstehen können.
Die Erklärung, warum niemand das Kind mit dem hübschen Gesicht vermisst und was in den geheimen Räumen eines indischen Waisenhauses vor sich geht ist allerdings ein wenig futuristisch. Aber wer weiß, vielleicht gibt es die medizinische Möglichkeit ja wirklich schon …

Spannend zu lesen, wenn auch die Spur nach Indien bereits durch den Titel gelegt wird und die Geschichte doch ein wenig konstruiert erscheint. Aber den kochenden und verliebten Kommissar Lang sollten Sie doch kennen lernen.

Heidi Emfried: Die Akte Kalkutta
ISBN: 978-3702-508937
Verlag Anton Pustet
www.pustet.at

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