Clemes M. Hutter: Christian DopplerEr war einer der bedeutendsten Salzburger. Ohne seine Forschung und die Entdeckung des  „Doppler-Effekt“ gäbe es kein Radar und keine Sonografie und doch wurde seine Entdeckung lange nicht gebührend gewürdigt.

Im Gegenteil – am Ende seines Lebens –wurde er von der Akademie „verstoßen“ und für seine Entdeckung geschmäht.

Clemens Hutter beschreibt in seinem Buch das Leben und das Wirken eines außergewöhnlichen Menschen, der bereits mit 50 Jahren starb und nur kurzfristig das Wohlwollen der Gesellschaft genießen durfte. Obwohl aus einer wohlhabenden Steinmetz-Familie stammend, tritt das kränkliche Kind nicht in die Fußstapfen des Vaters, sondern nützt die Möglichkeiten zum Studium, unterrichtet, forscht. Hutter beschreibt die Laufbahn von Christian Doppler, folgt ihm nach Prag, nach Wien und berichtet auch über die Höhepunkte seiner Karriere, aber auch über die Tiefschläge, die Intrigen und Diskurse, die schließlich wieder zum Ausschluss aus der Akademie der Wissenschaften führen.

Aber auch die menschliche Seite des Forschers wird beleuchtet und zum Schluss des Buches erfährt der Leser dann auch noch, welche Anwendungen den „Doppler-Effekt“ nutzen. Ob es nun Radar, Sonar, Ultraschall oder Bewegungsmelder sind – ich war jedenfalls überrascht, welche Erfindungen alle auf die Entdeckung Dopplers zurückzuführen sind.
Ein lesenswertes Buch auch für alle, die ansonsten mit Physik und Mathematik nicht allzu viel am Hut haben…

Clemens M. Hutter: Christian Doppler
ISBN 978-3-7025-0851-7
Verlag Anton Pustet
www.pustet.at