Die Stadt des Grünen Goldes. Hier dreht sich seit vielen Jahren alles um den Hopfen, nicht umsonst gilt Žalec als die Hopfenstadt in Slowenien.

Geschichte

Žalec oder auf Deutsch Sachsenfeld, wurde bereits 1182 zu ersten Mal urkundlich erwähnt, bereits 1256 erhielt die Stadt in der Region Spodnja Štajerska das Stadtrecht. Seit langer Zeit wird hier in der Gegend Hopfen angebaut, was sich auch im Wappen der Stadt niedergeschlagen hat und Bier gebraut. Im Tal des Grünen Goldes gehörte dies schon lange zur Tradition.

Der Hopfen steht in dieser Stadt im Mittelpunkt

Um die Stadt besser gegen die Türken verteidigen zu können, die immer wieder die Stadt zerstörten, wurde um die Kirche herum ein Lager mit vier runden Wehrtürmen gebaut, von denen einer auch heute noch erhalten geblieben ist, die Wehrmauer wurde später abgerissen.

Žalec hatte aber auch gute Zeiten, wie man an den gut erhaltenen Gebäuden des alten Marktkerns heute noch sehen kann. Berühmt wurde es auch als Geburtsort des Komponisten Risto Savin – das Haus Savin aus dem Jahr 1669 kann man heute noch besuchen.

Der Hopfenbrau-Verein

Die Geschichte der Stadt und des Tales ist eng mit dem Hopfenanbau und der Bierbrauerei verbunden, die man am besten bei einer Führung durch das Ökomuseum kennen lernen kann. Dennoch wollen wir hier ein bisschen etwas über „Hopfen und Malz“ in Slowenien und besonders hier in Žalec erzählen.

Die Stadt des Grünen Goldes. Hier dreht sich seit vielen Jahren alles um den Hopfen, nicht umsonst gilt Žalec als die Hopfenstadt in Slowenien.

Geschichte

Žalec oder auf Deutsch Sachsenfeld, wurde bereits 1182 zu ersten Mal urkundlich erwähnt, bereits 1256 erhielt die Stadt in der Region Spodnja Štajerska das Stadtrecht. Seit langer Zeit wird hier in der Gegend Hopfen angebaut, was sich auch im Wappen der Stadt niedergeschlagen hat und Bier gebraut. Im Tal des Grünen Goldes gehörte dies schon lange zur Tradition.

Der Hopfen steht in dieser Stadt im Mittelpunkt

Um die Stadt besser gegen die Türken verteidigen zu können, die immer wieder die Stadt zerstörten, wurde um die Kirche herum ein Lager mit vier runden Wehrtürmen gebaut, von denen einer auch heute noch erhalten geblieben ist, die Wehrmauer wurde später abgerissen.

Žalec hatte aber auch gute Zeiten, wie man an den gut erhaltenen Gebäuden des alten Marktkerns heute noch sehen kann. Berühmt wurde es auch als Geburtsort des Komponisten Risto Savin – das Haus Savin aus dem Jahr 1669 kann man heute noch besuchen.

Der Hopfenbrau-Verein

Die Geschichte der Stadt und des Tales ist eng mit dem Hopfenanbau und der Bierbrauerei verbunden, die man am besten bei einer Führung durch das Ökomuseum kennen lernen kann. Dennoch wollen wir hier ein bisschen etwas über „Hopfen und Malz“ in Slowenien und besonders hier in Žalec erzählen.

Hopfenanbau einst

Der Hopfenanbau im Laufe der Zeit

Hopfen als Kulturpflanze wurde bereits im achten und neunten Jahrhundert in Frankreich und Bayern abgebaut. Bier wurde meistens in den Klöstern gebraut, Hopfen überall angebaut, wo Brauereien standen, erst später wusste man um die Bedeutung von Lage, Boden und Klima Bescheid. Im 16. Jahrhundert blühte der Hopfenanbau im wahrsten Sinne des Wortes, die Zentren waren Tschechien und Bayern.

Bei einer Führung im Ökomuseum
In Slowenien dürften die ersten Hopfenfelder zum Bierbrauen um das Jahr 1160 entstanden sein. Während der Herrschaft Maria Theresias wurde der Anbau auch von Hopfen, aber auch von anderen Industriepflanzen, gezielt gefördert. Im Unteren Savinja Tal begann der intensivere Hopfenanbau nach 1870, das erste Hopfenfeld pflanzte der damalige Schlosswärter Josip Bilger beim Schloss Novo Celje.

Die Gedenktafel am Haus von Janez Hausenbichler

1886 machen Janez Hausenbichler und Karl Haupt die ersten Versuche mit der Sorte Savinja Golding. Die ersten Hopfenpflanzen wurden nach Slowenien von Deutschland hereingeschmuggelt. Hausenbichler war damals ein sehr reicher und mächtiger Mann, eine Zeitlang war er sogar der Bürgermeister von Žalec. Seinen Reichtum stellte er gerne zur Schau: so wird erzählt, dass er sich in seinem Wirtshaus seine Zigarren gerne mit einem Geldschein anzündete.

Ein Porträt Hausenbichlers im Ökomuseum
Den Hopfenanbau nahm er sehr ernst und notierte auch akribisch die Ergebnisse: er beobachtete genau die Wachstumsentwicklung der Pflanzen, beschrieb auch die verschiedenen Probleme die beim Anbau auftreten konnten und deren Lösungen. Zu guter Letzt veröffentlichte er seine Notizen als Buch: Anleitung zum Hopfenanbau. Damit gilt Hausenbichler in der Region als Vater des Hopfens.
Ende des 19. Jahrhunderts verbreitete sich das Brauereiwesen schnell über das ganze Land, die größten schafften damals bis zu 3.000 Hektoliter Bier zu erzeugen. Nach dem ersten Weltkrieg jedoch verschmolzen alle Brauereien langsam zu einer Aktiengesellschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg sicherten sich drei große Brauereien ihre Marktpositionen: Union, Laško und Talis. Heute entstehen wieder viele kleine Privatbrauereien, nachdem Union und Laško von der Heineken Brauerei aufgekauft wurden.

So war es einst

Der Hopfenhaufen

Lange Zeit wurde eine Holzstange als Stütze für die Hopfenrebe verwendet, erst später – um 1900 stellte man auf spezielle Drahtgerüste um. Nach dem Pflücken der Dolden hat man die Holzstangen aus der Erde gezogen, in den Haufen gestellt. Diese Hopfenhaufen waren ein Symbol des Unteren Savina Tals – heute sieht man sie nur noch auf alten Fotografien und Bildern.

Hopfenernte

Früher kamen nach dem 15. August die Pflückerinnen ins Untere Savinja Tal. Die Hopfenernte war keine leichte Arbeit – gehört doch die Pflanze in die Familie der Brennessl. Auch sie besitzt kleine Widerhacken, die die Haut verletzen und zu Juckreiz führen. Dennoch war es schon damals für die PflückerInnen eine Möglichkeit in kurzer Zeit einiges an Geld zu verdienen. Die meisten kamen damals aus der Gegend um Petau, aus dem kroatischen Zagorje, aus der Niederkrain, Posavje oder dem Oberen Savinja Tal. Manche kamen auch mit dem Hintergedanken, hier sich vielleicht einen Ehemann anzulachen. Die Bauern der Gegend freuten sich über das Lachen und den Gesang der Pflückerinnen und ihre gute Laune und es war nicht gar so selten, dass die eine oder andere bei der Hopfenernte ihr Glück fand.

Štangar und Kater

Vielleicht waren es aber auch nicht nur die Bauern, sondern auch die Štangarji, die die Mädchen beeindruckten. Diese waren kräftige Burschen, die im Frühling die Hopfenstangen aufstellten und diese nun bei der Ernte mittels Kater (Hebebaum) wieder aus der Erde gezogen wurden, damit sie leichter für die Pflücker erreicht werden konnten. Der Name basiert auf der Form des Werkzeugs: der eiserne Teil erinnert an Katzen-Klauen.

Bottich

Die Bottiche waren die Maßeinheit der Hopfenpflücker. Sie waren anfangs aus Holz, später aus Aluminium und hatten alle ein Volumen von 30 Litern. In diese Behälter wurden die Dolden, die sauber abgezupft sein sollten von den PflückerInnen eingefüllt. Wurde nicht sauber gearbeitet, schüttete der Bauer den gepflügten Hopfen auf ausgebreitete Säcke und es musste nachgearbeitet werden, was viel Zeit in Anspruch nahm und daher zu einem Einkommensverlust führte.

Der Meßbottich für den Hopfen

Die Zeit für die Pflücker war hart und sie waren von den Bauern ganz abhängig: war dieser dem Pflücker wohlgesonnen, so genügte eine Füllung des Bottichs bis zum Rand, war ihm dieser aber unsympathisch verlangte der Bauer auch noch einen Berg an Hopfendolden über den Rand hinaus.

Baleta

Für die vollen Bottiche gab es dann für die Pflücker die sogenannten Boletas: Blätter aus Karton oder Plättchen aus Aluminium auf denen die Anzahl der mit Dolden gefüllten Bottiche stand. Die fleißigsten Pflücker schafften an einem Tag bis zu dreißig Bottiche mit Hopfen. Am Ende der Ernte wurden die Baletas dann vom Bauern in Geld umgetauscht.

Die Baleta

Das Essen (Obirovska južina)

Jeder Pflücker erhielt bei seiner Ankunft eine Schüssel und einen Löffel für sein Mittagessen. Meistens wurde am Feld gegessen, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Das Mahl bestand aus warmen Gurken und grünen Bohnen mit Grammeln (Grieben). Beim Erntedankfest wird auch heute noch genau dieses Essen an frühere Zeiten serviert.

Firstbier (Likof)

Es ist das Abschlussfest der Hopfenernte – die Hopfenfelder waren leer und die Saison endete formell mit dem Hopfen-Festbier bezeichneten Fest. Die PflückerInnen schmücken dabei Hopfen-Körbe, Wägen, Pferde, Traktoren mit Blumen aus den Gärten und die Bäuerinnen kochen ein richtiges Festessen am Abend, bei dem weder Fleisch noch Kuchen fehlt und auch genügend zum Trinken vorhanden ist. Es wurde getanzt und gesungen bis in die späte Nacht und auch die häufigen Streitigkeiten waren vergessen.

Hopfen-Ältester und Hopfen-Prinzessin

Jedes Jahr werden im Unteren Savinja Tal aus den eigenen Reihen eine Hopfenprinzessin und ein Hopfenältester gewählt. Die Prinzessin muss aus einer Hopfenbauerfamilie kommen, jung ledig (Jungfrau) sein und sie muss alles über Hopfen und Hopfenanbau wissen. Die Hopfenprinzessin symbolisiert die Hopfenrebe, während der Hopfenälteste für die Hopfenrebe und den Hopfenkater steht.

Die Hopfenprinzessin und der Hopfenälteste

Er muss mindestens 48 Jahre alt sein, Hopfenbauer oder ein Arbeiter sein, der mindestens 10 Jahre auf dem Gebiet des Hopfenanbaus tätig ist um diesen Ehrentitel erhalten zu können.

Simon Kukec

Simon Kukec

Simon Kukec war eine der wichtigsten Persönlichkeiten dieser Region, ein Bierbrauer den die Einwohner von Laško auch Vater des Laško Biers nennen. Kukec besaß jedoch auch eine Brauerei in Žalec, die bis zum Ersten Weltkrieg in Betrieb war.

Simon Kukec

Simon Kukec wurde 1838 in Povirje bei Sežana geboren und er war bald in unterschiedlichsten Unternehmungen involviert: bei seiner Heirat mit Ana Smolka arbeitete er als Bahnwärter in Martinščica bei Reka, das Ehepaar führte ein Restaurant und außerdem war er noch als Transportunternehmer beim Bau des Hafens tätig.

Das Kukec-Bier
Nach elf Jahren zogen sie nach Trbovlje um und mieteten ein Bergwerksrestaurant, danach kamen sie nach Žalec und kauften viele Hopfenfelder. Von der Witwe des Grundbesitzers Franc Žuža kaufte er die Bierbrauerei, die dieser 1842 gegründet hatte. Er vergrößerte sie, modernisierte sie und baute seine eigene Mälzerei dazu. Außerdem erwarb er bei einer Versteigerung die Bierbrauerei Laško, die er nun mit der Brauerei in Žalec zu einem Unternehmen verschmolz. Sein Sohn Edvard führte die Brauerei in Laško, Simon Kukec leitete die Brauerei in Žalec bis zu seinem Tod 1910.

Nach der Führung im Ökomuseum kommt die Verkostung
Kukec war eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die sich nicht nur wirtschaftlich profilieren konnte, sondern auch eine ungewöhnlich glückliche Hand beim Würfelspiel, seiner großen Leidenschaft besaß und er war überzeugter Slowene. So beschäftigte er ausschließlich Slowenen, fand er nicht die geeigneten Personen wie z.B. Fachleute aus dem Brauwesen, dann ließ er diese aus Tschechien kommen. Seine patriotische Gesinnung ging so weit, dass er auch keine Briefe beantwortete, die in Deutsch an ihn gerichtet wurden, nur Schriftstücke in slowenischer Sprache wurden von ihm beantwortet.
Kukec versuchte auch sein Bier mit Thermalwasser zu verbessern, das auch viele Kunden begeisterte. Dazu könnte natürlich auch der Name beigetragen haben – Kurbier übersetzt und ein bisschen anders geschrieben – Kurbir – bedeutet auf Slowenisch Ehebrecher. Auf Grund dieser Ähnlichkeit der Worte, nannte man das Bier schließlich Thermalbier.

Bier aus der größten Brauerei Sloweniens
Heute wird wieder in Žalec wie auch in Laško an Simon Kukec gedacht: im Ökomuseum kann man sein Bier verkosten, das helle wird seit 2012 und das dunkle seit 2014 als Thermalbier angeboten. Auch im neuen Bierbrunnen der Stadt kann man das Thermalbier verkosten.

Die Bier-Fontäne

Die Bier-Fontäne

Der Brunnen, der neben dem Markt errichtet wurde ist eine Hommage an die Tradition des Hopfenanbaus und der Bierbrauerei. Immerhin liegt Slowenien punkte Anbauflächen am 5. Platz weltweit, auch darauf wollte man mit der Fontäne des Grünen Goldes hinweisen.

Die Bierfontäne in der Mitte der Stadt
Man erzählt, dass die Steuereinnahmen eines Gewinners der Euromillionen den Bau der Fontäne möglich machten. Matjaž Omladič, der damalige Präsident des Tourismusverbandes von Žalec hatte die Idee zum Bierbrunnen, unter sechs verschiedenen Vorschlägen wurde das Konzept von RC Planiranje ausgewählt und umgesetzt. Die Fontäne ist einer Hopfenblüte nachempfunden, dargestellt von zwei Halbkreisen bzw. Fontänen, eine für Wasser und die andere für Bier. Die Kupferspitze an den Halbkreisen symbolisiert den Bierschaum.

Hopfendolden sind überall zu sehen

An verschiedenen Verkaufsstellen der Stadt kann man einen Glaskrug erwerben und damit 5 x 1 Deziliter Bier trinken. Im Glas befindet sich ein Chip, der, sobald man den Krug unter die Zapfsäule hält, das Glas erkennt und mit dem Zapfen des Biers beginnt. Durch den Chip werden die Zapfsäulen auch hochgefahren und dann wieder versenkt. Der Bierkrug wurde vom berühmten Industriedesigner und Ehrenbürger der Gemeinde Žalec , Oskar Kogoj, entworfen und in der Glasfabrik Hrastnik 1860 hergestellt.

Ab April sprudelt hier Bier und Wasser

Die Fontäne ist von April bis Oktober von Montag bis Sonntag zwischen 10:00 und 21:00 Uhr in Betrieb.

Das Ökomuseum

Das Ökomuseum des Hopfenanbaus und des Brauwesens in Slowenien

Slowenien ist stolz auf seine Hopfentradition. Im Ökomuseum kann man nicht nur den Hopfen näher kennen lernen, sondern auch die Persönlichkeiten, die hier den Hopfenanbau und das Bierbrauen heimisch machten und vorantrieben. Das Museum ist in einer ehemaligen Darre untergebracht. Gestartet wird in der obersten, vierten Etage, wo man nicht nur sehen kann, wie hoch der Hopfen wachsen kann, sondern auch gleich erfährt wie er früher getrocknet wurde.

Blick zum Ökomuseum
Stock für Stock erfährt der Besucher nun wissenswertes über die die Kleidung, die Bräuche, die Geräte zum Hopfenanbau und zur Verarbeitung des grünen Goldes. Fotos, Bilder und Erinnerungen an früher sind zu sehen und in einem kleinen Film (mit deutschen Untertiteln) erfährt man auch von früheren Mühen und Freuden bei der Hopfenernte.

Die Gerätschaften des Instituts
Ein Teil der Ausstellung ist auch den verschiedenen Gerätschaften des Instituts für Brauerei und Hopfenanbau gewidmet, das bereits 1952 gegründet wurde. Alle diese Geräte funktionieren nach wie vor, wurden aber durch neue verbesserte Generationen ersetzt. Im Institut kann man nicht nur über 250 verschiedene Kräuter- und Heilpflanzen kaufen, sondern auch seinen Boden für den Hopfenanbau analysieren lassen, schließlich sind Mineralstoffe des Bodens, PH-Wert etc für einen erfolgreiche Bewirtschaftung sehr wichtig.

Hier kann man alles über Hopfen und Bier erfahren

Das Institut sorgt auch dafür, dass nur weibliche Pflanzen angebaut werden. Hopfen ist zweihäusig, es sollte daher keine männliche Pflanze zu den weiblichen aufs Feld gelangen, da dann die weibliche Pflanze Samen ausbildet und das wichtige Lupolin verloren ist. Im Institut werden auch neue Hopfensorten entwickelt – in letzter Zeit z.B. eine mit Pfirsichgeschmack.

Bei der Führung im Ökomuseum
Im Shop kann man nicht nur ein Set kaufen, mit dem man sich selbst als Bierbrauer versuchen kann, sondern es gibt auch viele andere Souvenirs zur Erinnerung zu kaufen – und schließlich kann man am Ende noch ein Glas Bier der Sorte Kukec verkosten.

Im Ökomuseum
Das Ökomuseum kann man individuell oder mit einer Führung besuchen. Es ist von Dienstag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr und am Samstag von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Ökomuseum Žalec (Ekomuzej hmeljarstva in pivovarstva Slovenije)
3310 Žalec, Cesta Žalskega tabora 2
Tel: +386 3 571 80 21
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ekomuzej-hmelj.si (Slowenisch)

Garten der Heilpflanzen und aromatischen Pflanzen

1967 wurde am Institut für Hopfenbau und Brauereiwesen ein Garten für Heilpflanzen und aromatische Pflanzen für Forschungs-, Beratungs- und Bildungstätigkeit angelegt. Der Garten bietet einen interessanten Einblick in den Anbau der Pflanzen und deren Verwendungszwecke. Eine Besichtigung dauert ungefähr eine Stunde.

IHPS Žalec
3310 Žalec, Cesta Žaleskega tabora 2
Tel: +386 3 712 16 20
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ihps.si (Slowenisch, Englisch in Vorbereitung, Stand 4/2017)

Weitere Sehenswürdigkeiten in Žalec

Der Kräuterpark beim Wehrturm

Neben dem Wehrturm und der Kirche des Hl. Nikolaj liegt der kleine Kräuterpark „Pri Keudru“, der zum Institut für Hopfenbau und Brauereiwesen (IHPS) gehört und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Žalec entstanden ist.

Neben dem alten Wehrturm befindet sich der Kräutergarten

Bei der einstündigen Besichtigung lernt man die unterschiedlichen Heilpflanzen und Kräuter kennen und erfährt sowohl mehr über die Wirkungsweise wie auch über ihre Anwendung in der slowenischen Küche.

Der Wehrturm mit Weinkeller „Keuder“

Der Turm neben der Kirche des Heiligen Nikolai wurde im frühen 16. Jahrhundert erbaut und ist der einzige Wehrturm der Befestigungsanlage, der noch erhalten geblieben ist. Ursprünglich hatte die Wehrmauer, die dem Schutz vor türkischen Angriffen diente, vier runde Wehrturme an den Ecken.

Der alte Wehrturm

2002 wurde der Wehrturm renoviert, 2004 wurde ein Nachkomme der ältesten Rebe der Welt vom Lent in Maribor angepflanzt. Die Rebe wurde nach dem Heiligen Nikolai benannt
Im Keller des Wehrturms ist nun der Weinkeller „Keuder“ eingerichtet, der die besten Weine des Savinja-Tal für Weinfreunde bereithält. In den oberen Raum kann man eine ethnologische Ausstellung über Geräte für den Weinbau besichtigen.

Am Platz neben dem Turm finden zahlreiche Veranstaltungen rund um die Rebe statt: beim Rebschnitt, der Traubenlese und rund um das Martinifest.
Besichtigungstermine sind nach vorheriger Absprache möglich.

Winzerverein des Savinja-Tal (Društvo Savinjskih Vinogradnikov)
3310 Žalec, Ulica Savinjske čete 4
Tel: +386 3 714 04 66
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.savinjski-vinogradniki.si

Die Nikolaikirche

Die Nikolaikirche ist das älteste Gebäude von Žalec, das urkundlich (1173) erwähnt ist. Allerdings stammt das heutige Aussehen aus dem Jahr 1903, die Kirche wurde oftmals durch Feuer oder andere Umstände zerstört. Leider gingen damit auch viele Urkunden und Unterlagen verloren, sodass man das frühere Aussehen nicht mehr genau rekonstruieren kann. Teile der Kirche – der untere Teil des Glockenturms – stammt allerdings noch von der Kirche aus dem Jahr 1518. Als besonders wertvoll gilt das Portal des Glockenturms aus dem Jahr 1670, im Kircheninneren finden sich mehrere sakrale Wertgegenstände, darunter schöne Grabsteine und das bekannte Ölgemälde des Heiligen Nikolai von Fortunat Bergant.

Blick vom Markt auf die Nikolaikirche

Weitere Informationen unter www.zkst-zalec.si (Slowenisch)

Das Haus von Savin

In Žalec ist nicht nur Hopfen und Bier zu Hause, hier steht auch das Geburtshaus des Generals und des Komponisten Risto Savin. Die Jahreszahl 1669 prangt auf dem Portal des Hauses in der Mitte der Stadt. Hier ist nicht nur die Touristeninformation und deren Souvenirshop untergebracht, sondern auch das Gedenkzimmer des slowenischen Generals und Komponisten Friedrich Širca, alias Risto Savin. Širca diente in der Österreich-Ungarischen Armee, war an der Russischen Front im Einsatz.

Hier ist auch eine Galerie und das Tourismusbüro untergebracht

Der Komponist studierte in Wien bei Robert Fuchs, in Prag bei František Hessler und Karel Knittl. Savin gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der slowenischen Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind dem neoromantischen Stil zuzuordnen, neben Orchester- und Kammermusikwerken, Liedern und Chören sind besonders seine Opern einem breiten Publikum bekannt.
In der Ausstellung sind Möbel und persönliche Gegenstände des Musikers und Generalmajors zu sehen: Fotos von Vorfahren und Verwandten, Anerkennungen, Auszeichnungen, Plakate von Opern- und Ballettaufführungen, Uniformen und vieles mehr.

Das Gedenkzimmer des Komponisten
Außerdem ist im Haus auch die Galerie von Dore Klemenčič-Maj untergebracht, die Künstler aus dem Savinja-Tal präsentiert.

In der Galerie
Bezüglich Besichtigung und eventuellen Führungen am besten gleich im Tourismusbüro im Erdgeschoss nachfragen.

Das Haus von Savin
3310 Žalec, Šlandrov trg 25
Tel. Tourismusbüro: +386 3 710 04 34
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.burger.si/Zalec/SavinovaHisa/seznam.html

Einkaufstipp:

Beim Markt und der Bierfontäne findet sich der Geschäftsladen Grünes Gold. Hier erhalten Sie nicht nur die gechipten Biergläser für die Bierfontäne, sondern auch viele slowenische Spezialitäten. Hier sollten Sie auch auf jeden Fall vorbei schauen.

Hier kann man typische regionale Produkte und natürlich auch die Bierkrüge für die Fontäne erwerben

Video, Bildershow und Plan von Žalec

Hier finden Sie ein Video über Žalec:

Die Bildershow

 

Plan

 

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