Schloss Pöggstall steht vom 1.4.-12.11.2017 im Mittelpunkt der Niederösterreichischen Landesausstellung.

Mit der Entscheidung Schloss Pöggstall in den Fokus der diesjährigen Niederösterreichischen Landesausstellung zu stellen, soll nicht nur dem Thema entsprechend „Alles was Recht ist“ auf die Rechtsprechung von einst und jetzt eingegangen und kritische Fragen zur Bildung von Rechtsmeinungen gestellt werden, sondern auch das Schloss in neuem Glanz erstrahlen.

Schloss Pöggstein (Foto © Hubert Neufeld)
Schloss Pöggstall, im südlichen Waldviertel gelegen muss einst unter ihren Besitzern, den Rogendorfern, ein Zentrum der Weltkunst und allermodernster Architektur gewesen sein. Im Zuge der Landesausstellung wird auch versucht, einzigartige Objekte aus Pöggstall, die heutzutage in den verschiedensten Museen (von Wien bis Petersburg) ausgestellt werden, erstmals nach 500 Jahren wieder an ihren Originalschauplatz für die Ausstellung zurückzubringen. In der eigenen Sonderausstellung im Rondell, die sich mit den sensationellen Erkenntnissen der Bauforschung und der Besitzgeschichte von Schloss Pöggstall auseinandersetzt, wird u.a. eine Leihgabe der Eremitage Sankt Petersburg, das Porträt von Georg von Rogendorf zu sehen sein.

Restaurierungsarbeiten (Foto © Karin Froschauer)

Pöggstall war ein einst ein Zentrum höfischer Kunst, hier gab es die innovativste Architektur, die modernste Malerei. Pöggstall war von Bedeutung – ihre Besitzer waren einflussreiche und auch reiche Menschen, die am Puls der Zeit waren, sich modernster Kriegstechniken bedient haben und sich auch mit prunkvollen Artefakten umgeben haben.

Die Rogendorfer beschäftigten international bekannte Künstler der ersten Reihe – schließlich hatte man das Geld dazu, aber sie hatten auch ein Auge und ein Gespür für künstlerische Qualität. So schuf der damals schon weltberühmte Albrecht Dürer für die Brüder Wilhelm und Wolfgang von Rogendorf während eines Abendessens in Antwerpen das Wappen der Familie als Holzschnitt. Aber auch der Kostümharnisch Wilhelms von Rogendorf von 1523 war bereits zu seiner Zeit mehr als prestigeträchtig. Auch dieses einzigartige Stück – normalerweise in der Hofjagd- und Rüstkammer des Kunsthistorischen Museums zu sehen, wird in die Sonderausstellung nach Pöggstall übersiedeln.

Die Landesausstellung

Unter dem Titel „Alles was Recht ist“ findet vom 1.4.-12.11.2017 die Niederösterreichische Landesausstellung im Schloss Pöggstall statt. Dabei wird auf die sowohl die Geschichte der Rechtsprechung beleuchtet als auch ein Ausblick gegeben, wo wir uns hinbewegen und wie wir miteinander unsere Welt im Großen und Kleinen gestalten. Wie Menschen früher miteinander umgingen – und wie wir in der Gegenwart miteinander umgehen.

Schloss Pöggstall (Foto © Amt der NÖ-Landesregierung, Wolfgang Kunerth)
Beim Ausstellungsrundgang wird den Fragen „Reden oder richten?“, „Versöhnen oder vergelten?“ „Verfolgen oder vergessen?“ nachgegangen und so ein Bogen vom historischen Kontext bis zu aktuellen Fragestellungen und Rechtslagen gezogen.

Das Südliche Waldviertel macht sich auf die Niederösterreichische Landesausstellung schon bereit:

Mehr über das Schloss Pöggstall können Sie hier auf ask-enrico.com erfahren. Hier kann man mit einem Klick den Folder der Niederösterreichischen Landesausstellung 2017 downloaden.

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