Velké Karlovice

Velké Karlovice liegt am Fuße des Javornik Gebirges und der Beskiden. 1714 durch Karl Jindřich gegründet, zählt sie mit einer Fläche von 82 km2 zu den größten Gemeinden in der Tschechischen Republik. Berühmt für die Naturschönheiten des Naturschutzgebietes Beskiden finden interessierte Besucher ursprünglichen Tannen-Buchenbestand und viele geschützte Pflanzenarten in dem teilweise erhaltenen Urwald Razula auf ihren Wanderungen, aber auch der Winter bietet viele Sport- und Erholungsmöglichkeiten.

Das Museum

Das Museum in Velké KarloviceBesuchenswert ist auch das Museum, das sich im historischen Zentrum von Velke Karlovice befindet. Es ist in zwei Gebäuden des denkmalgeschützten ehemaligen Kaufmannshauses aus dem Anfang des 19.Jhts untergebracht und vermittelt einen Einblick in das frühere Leben der Bewohner der Walachei. Landwirtschaftliche Werkzeuge, Woll- und Leinenverarbeitungsverfahren, sowie die Herstellung von Schafkäse werden gezeigt und die einfache walachische Küche kann verkostet werden. Die Tracht der Walachen sowie die Herstellung von gepresstem und geblasenen Glas wird in der Ausstellung ebenso dokumentiert wie die Geschichte der Stadt: die Gründung der Gemeinde, die Ära der Räuber, die Grenzwächter, die Grenzstreitigkeiten, der Widerstand im Zweiten Weltkrieg.

Ein weiteres Kleinod von Velké Karlovice befindet sich nur wenige Meter vom Museum entfernt:

Die Kirche Maria Schnee (Kirche der Hl. Jungfrau Sněžná)

Die Holzkirche von Velké Karlovice1753 wurde mit dem Bau der wunderschönen Holzkirche begonnen, ein Jahr später die erste Messe gefeiert. Zimmerleute bauten unter der Leitung von Jan Žak von Hážovize die Kirche im Stil des Volksbarock komplett aus Holz, kein Gegenstand aus Metall wurde verwendet, selbst die Nägel sind aus Holz.

Ursprünglich hatte die Kirche nur einen Hauptaltar mit einer Statue der Hl. Maria vom Schnee, wahrscheinlich das Bild eines lokalen Bildhauers. Einheimische widmeten der Kirche zwei Kreuze, der Altar des Hl. Andreas wurde erst später aufgestellt. 1892 spendete der jüdische Besitzer der Glasmanufaktur Salomon Reich drei Glasluster an die Kirche, ein Jahr später kamen die zwei Seitenaltäre der Hl. Maria von Lourdes und des Hl. Johann von Nepomuk dazu. Der heutige Altar stammt aus dem Jahr 1894. Im Dach befinden sich zwei schmale Öffnungen um mit Petroleumlampen das dunkle Kircheninnere erleuchten zu können. Die zwei Glocken der Kirche können mit den Seilen, die in der Mitte der Kirche herabhängen, geläutet werden. Um die Kirche befindet sich ein kleiner Friedhof.

Interessante Links

www.velkekarlovice.cz

Übernachtungstipps Tschechien


Größere Kartenansicht</p<

Bewertung insgesamt (0)

0 von 5 Sternen

Kommentare

  • Keine Kommentare gefunden
Kommentar hinzufügen
Zum Seitenanfang