Petra Hulová: Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppein der mongolischen Steppe.

Es ist ein seltsames Buch und man erwartet sicher keine junge Tschechin als Autorin, zu genau ist das Leben in der Steppe beschrieben. 

Petra Hůlová studierte Kulturwissenschaft und Mongolistik und lebte für einige Zeit in der Mongolei. In ihrem Buch beschreibt sie spannend und detailreich das Leben dreier Frauenschicksale: Großmutter, Mutter, Tochter und ihrer Verwandten. Der Leser bekommt Kenntnis von den großen Unterschieden zwischen dem Leben in der Steppe und in der Stadt. Erfährt über die Familiensituationen der Hauptakteurinnen, ihr Verhältnis zu ihren Männern, über ihre Kindheit, das Heranwachsen und ihre Schwierigkeiten als Frau ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Viele Ausdrücke, die aus dem Mongolischen kommen, verwirren anfänglich ebenso wie im Laufe des Buches die Erzählerinnen wechseln und die Geschichte erst durch die Beschreibungen aller drei Frauen vollständig und ganz verständlich wird. Jede nimmt ihre Position ein, zeigt ihre Haltung zu verschiedenen Situationen im Leben der drei.

Dennoch ist das Buch spannend geschrieben und wenn man einmal in die Geschichte hinein gekippt ist, mag man gar nicht mehr zu lesen aufhören. Ein interessantes Buch, überraschend und spannend geschrieben. Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf auch die anderen Werke von dieser Schriftstellerin zu lesen.

Petra Hůlová: Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe
Sammlung Luchterhand
ISBN 978-3-630-62127-2

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